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merkel

Im Dezember 2008 schrieb ECF-Präsident Manfred Neun einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, in dem er die Kanzlerin auf die Chancen und Notwendigkeiten eines deutlich verstärkten Ausbaus der Fahrradmobilität ansprach. Nun, mehr als ein halbes Jahr später, hat er so etwas ähnliches wie eine Antwort bekommen.

Leipziger Straße

Fahrräder mit elektrischen Hilfsantrieb erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Gelegentliche Steigungen können mithilfe des kleinen Motors leicht überwunden werden und so ist zügiges Radfahren nicht nur eine Sache für Studenten und Fahrradkuriere: jeder kann, ohne zu schwitzen, umweltfreundlich und flott durch die Stadt gleiten.

LogoMdRzA2009.jpg Aktionskalender jetzt einsenden!

Wer von Anfang Juni bis Ende August an mindestens 20 Tagen zur Arbeit mit dem Rad fuhr, einen entsprechenden Aktionskalender ausfüllt und einsendet, hat die Chance tolle Preise zu gewinnen. Für Teams gibt es sogar einen Extra-Preis. Ganz kreative Radfahrgemeinschaften können sich um den Preis des Super-Teams bewerben.

Diese Aktion wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und inform (Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung).

Leipziger Straße

Der ADFC Dresden sammelt Unterschriften für einen fahrradfreundlichen und stadtverträglichen Ausbau der Königsbrücker Straße. Wir würden uns freuen, wenn Sie unseren Infostand auf dem Elbhangfest oder dem SZ-Fahrradfest besuchen. Dort besteht die Möglichkeit, die Petition zu unterschreiben. Wir suchen weiterhin auch Unterstützer, die die Petition in ihren Geschäften, Hausfluren und Wohnzimmern auslegen.

Die Petition kann hier als pdf heruntergeladen und ausgedruckt werden. Sie liegt auch in zahlreichen Läden der Neustadt aus.

Am 22. Juli 2009, 10 Uhr wird die Petition im Technischen Rathaus an Baubürgermeister Marx übergeben.

Leipziger Straße

Neben der Critical Mass, die immer am letzten Freitag im Monat stattfindet und der allfreitäglichen Raddemo auf der Königsbrücker Straße gibt es jetzt eine dritte Ansammlung von Radfahrern in Dresden.

Jeden Morgen (Montag - Freitag) fahren zahlreiche Studenten mit dem Fahrrad 8.45 Uhr gemeinsam am Albertplatz los, über die Carolabrücke, den Pirnaischen Platz, die Petersburger Straße, bis hoch ins Unigelände. Was allein nie funktionieren würde, ist in der Gruppe kein Problem: sicher und guter Laune kommen alle oben auf dem Uniberg an. Die Idee der Critical Mass ("wir blockieren nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr") wird hier auf besonders produktive Weise umgesetzt. Neben dem Protest gegen die schlechten Radfahrbedingungen auf dieser Strecke legen alle gleichzeitig auf unterhaltsame Weise ihren "Arbeitsweg" zurück. Coole Sache!

Weitere Informationen: bei der TUUWI

05.06.2009 - Presemeldung der Stadt Dresden

Das Institut für Stahlbau aus Leipzig wird kommende Woche (8. - 12. Juni) die Flügelwegbrück überprüfen, bevor die Gewährleistung für das Bauwerk abläuft. Mit einem mobilen Brückenuntersichtgerät kontrollieren die Mitarbeiter den Brückenüberbau auf eventuell vorhandene Schäden wie Korrosion, mangelhafte Schweißnähte, Risse und andere Mängel. Für die Untersuchung wird der jeweilige Geh- und Radweg, auf dem das Gerät fährt bzw. steht, für den Verkehr gesperrt. Fußgänger und Radfahrer benutzen die andere Seite. Im Rahmen der Hauptprüfung werden außerdem die Unterbauten, die Lager des Brückenüberbaues im Elbvorlandbereich, der Innenraum des Hohlkastens sowie die Verkehrsflächen kontrolliert.

polizei

Seit einer Weile gibt es auch in Leipzig eine Critical Mass. Die friedlich dahinfahrenden Radfahrer machten dabei Bekanntschaft mit den (auch in Dresden) berüchtigten Leipziger Polizeimannschaften, die sogleich brutal gegen die Radfahrer vorgingen, als wäre die Innere Sicherheit in Gefahr. Bei den zahlreichen Autos, die täglich den Leipziger Ring befahren, sieht die Polizei sich hingegen nicht genötigt, sichernd einzugreifen.

Radio Blau Leipzig hat einen Bericht gemacht, den man hier anhören kann.

und die vorpfingstliche Reiselust hatte offenbar den einen oder anderen davon abgehalten, durch langsames und vorsichtiges geschütztes Radfahren in der Königsbrücker Straße auf ihr Interesse an einer Befahrbarkeit dieser Straße auch unter Alltagsbedingungen hinzuweisen.

Die unentwegten und wetterfesten haben jedoch fröhlich die Gelegenheit genutzt - übrigens ohne dabei nass zu werden:

108 Radfahrer und 1 Hund bewegten sich in eher gravitätischem Tempo - mehr lässt ja der Untergrund nicht zu - von der Schauburg zum Albertplatz, nach dessen Umrundung zum OlbrichtplatzEndlich Radfahren in der Königsbrücker und wieder zur Schauburg. Ermöglicht wurde das Radfahren in der normalerweise dafür vollkommen ungeeigneten Straße durch Polizeischutz vor und hinter dem Demonstrationszug. Wer als einzelner Radfahrer und ohne von Polizeifahrzeugen abgeschirmt zu werden schon einmal versucht hat, die Königsbrücker Straße legal, also auf der Fahrbahn zu durchqueren, weiß um die Dringlichkeit unseres Anliegens:

Wir fordern von der Stadtverwaltung und insbesondere von der Oberbürgermeisterin, nach zehn Jahren Hin und Her nun endlich das Planfeststellungsverfahren für den stadtverträglichen Ausbau der wichtigen Straße im Einklang mit dem einstimmigen Beschluss des Stadtrats vom April 2006 voranzubringen und zügig mit dem Bau zu beginnen.

Deswegen: nächste Woche wieder. Radfahren bis zum Baubeginn.

Noch ist die Freiberger eine ideale Radroute, der glatte Asphalt gehört fast ausschließlich den Fahrradfahrern. Seit dem die Bahnunterführung am World-Trade-Center aufgrund ihrer zu geringen Höhe für den Autoverkehr gesperrt wurde, hat Löbtau eine attraktive und sichere Schnellverbindung in die Innenstadt.

Frühzeitige Warnung

Wenn man will, kann man an der Baustelle am World-Trade-Center etwas Positives finden: offensichtlich hat sich die Bauleitung einen Kopf über die Radverkehrsführung gemacht.

Leipziger Straße

Ab dem 22. Mai findet jeden Freitag eine Fahrraddemo statt. Demonstriert wird für einen stadtverträglichen (und fahrradfreundlichen) Ausbau der Königsbrücker Straße.

Derzeit ist unklar, ob sich im Stadtrat eine Mehrheit bildet, die den Kompromiss eines zweispurigen Ausbaus der Königsbrücker aufkündigen und eine vierspurige Variante durchsetzen will. Auch war bereits in der Presse zu erfahren, dass an einer solchen Variante in der Stadtverwaltung bereits wieder gearbeitet wird und die Planungen für eine zweispurige Königsbrücker nicht mehr weiter verfolgt werden.

Welche Prioritäten eine Stadt setzt, verrät meist ein Blick in den kommunalen Haushalt. Gestern kündigte Baubürgermeister Marx an, dass er dieses Jahr 1,1 Millionen Euro "für neue Radwege" investieren will. Abgesehen davon, dass der Bau neuer Radwege oft mehr Ärger als Nutzen bringt (Könneritzstraße, Antonstraße, Leipziger Straße...), ist auch die Zahl als solche interessant. Der ADFC forderte vor der OB-Wahl jährliche Investitionen für den Radverkehr von 2,5 Millionen, um den Rückstand aufzuholen, den Dresden gegenüber Fahrradstädten hat.

Derzeit wird die Brücke Freiberger Straße am World Trade Center wieder für den Autoverkehr geöffnet. Folge: mehr Durchgangsverkehr in der Innenstadt. Kosten: 1,3 Millionen. Die Sperrung derselben Durchfahrt vor ein paar Jahren war auch nicht ganz umsonst. Kosten damals: 1,5 Millionen.



Der ADFC Dresden e. V. lädt herzlich zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Radverkehr in Dresden ein. Die Veranstaltung unter dem Titel „Stadtrat für Radstadt?“ findet am 14. Mai 2009, 19.00 Uhr im Großen Saal des Gewerkschaftshauses am Schützenplatz statt.

Leipziger Straße

Vor zwei Jahren hat der Stadtrat mit den Stimmen von SPD, CDU und FDP über den Ausbau der Leipziger Straße und damit eines Abschnitts des Elberadwegs entschieden. Unter anderem wurde die Fällung der bisher dort stehenden Bäume beschlossen, um die Straße für Straßenbahnen und Autos zu optimieren. Anwohnerprotesten und dem formellen Einspruch des ADFC zum Trotz wurden bei der Planung Rad- und Fußverkehr klar benachteiligt. Planungsziel war offenbar nicht mehr Komfort und Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer sondern die immer wieder gern propagierte „Flüssigkeit und Leichtigkeit des (motorisierten!) Verkehrs.

SpeicheDer Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Radfahrer wenn sie auf Radwegen fahren, sich im Zweifel immer "bremsbereit verhalten", ergo Schrittgeschwindigkeit fahren müssen. Ansonsten trifft sie bei Unfällen mit Fußgängern auf dem Radweg eine Mitschuld.

Bereits im September 2004 befuhr ein Radfahrer mit etwa 15 km/h einen Radweg und sah eine Frau, die sich an einer Bushaltestelle mit anderen unterhielt. Er klingelte in etwa zehn Metern Entfernung, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Fußgängerin trat jedoch einen Schritt zurück in Richtung Radweg. Dadurch erschreckt sah sich der Radfahrer zur Vollbremsung veranlasst, bei der er über den Lenker stürzte. Urteil des BGH: der Radfahrer ist zumindest zum Teil selbst schuld, weil er hätte langsamer fahren können.

Postplatz-Idylle

Die Toiletten-Aktion auf dem Postplatz zeigt: viele Dresdner sind mit der Postplatz-Gestaltung nicht zufrieden. Aber nicht nur der optische Eindruck des Platzes ist trist. Auch Verkehrsplanerisch handelt es sich eher um einen ungeschickten Scherz. Radfahrer können jedesmal froh sein, wenn sie es endlich über den Postplatz geschafft und dabei die Orientierung nicht verloren haben.

licht
Foto: wetwater

Die Stadt Mannheim zahlt Radfahrern, die ihr altes Rad verschrotten und sich im Fachhandel ein neues kaufen, eine Abwrackprämie von 50€. Mehr als eine PR-Aktion der Stadt ist das ganze dann aber doch nicht: die Prämie wird lediglich an die ersten 100 Antragsteller ausgezahlt.

Hintergrund: Der Verkehrsclub Deutschland forderte unlängst, die Abwrackprämie auch für Nutzer des ÖPNV und Radfahrer auszuzahlen, weil auch hier Arbeitsplätze in Deutschland gesichert werden. Wir berichteten bereits auf unserer Internetseite.

ADFC Stand auf der BRN

Helfer gesucht

Bei den schönsten Festen der Stadt sind wir mit dabei - wir kommen mit unseren mobilen Stand und präsentieren uns, weisen auf unsere Projekte hin oder sammeln Unterschriften.

Das macht durchaus Spaß, leicht kommt man ins Gespräch mit Radfahrern, kann Tipps geben oder welche bekommen. Am schönsten ist das aber, wenn man zu zweit ist. Deswegen suchen wir nach Akteuren, die zusammen mit unseren erfahrenen Mitgliedern Stände betreuen.

licht

Die Stadtmission der Diakonie und weitere Jugendhilfeträger suchen gebrauchte Fahrräder, um sie sozial schwachen Personen weitergeben zu können. Vor allem Kinder und Jugendliche aus armen Familien besitzen gar kein Fahrrad oder nur ein zu kleines oder nicht verkehrstaugliches. Das hätten sie bei Freizeitangeboten in der Neustadt festgestellt, sagte Claudia Thees von der Mobilen Arbeit der Stadtmission. Die Räder werden vom 30. März bis 9. April bei mehreren Einrichtungen angenommen.

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Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.