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Auf Anregung der BI Plauen und des ADFC Dresden hat die Stadt im Gebiet von Schleiermacher-, Kant- und Krausestraße in Dresden-Plauen eine Tempo-30-Zone eingerichtet. Auf Empfehlung des ADFC Dresden wurde außerdem eine weitere Einbahnstraße für Radfahrer geöffnet: Die Krausestraße darf von nichtmotorisierten Zweiradlern jetzt in beide Richtungen befahren werden. 

Wieder ein kleiner Schritt hin zu einer fahrradfreundlichen Stadt und ein Beleg dafür, dass sich ehrenamtliches Engagement lohnt.

Asphalt-Asphalt-Asphalt
Bild: Iwan Gabovitch (Flickr)

Während die Thüringer das Konjunkturprogramm nutzen, kilometerweise Radwege durch ihr Land zu ziehen, tut sich Sachsen schwer, diese Gelder für den Radverkehr auszugeben. Das heißt aber nicht, dass wir nicht von den Millionenausgaben der Regierung profitieren, wir tun es und zwar in Form von ebenem Asphalt:

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Als Radfahrer mag man es kaum glauben, aber tatsächlich gibt es in Dresden zahlreiche Menschen, die nie in ihrem Leben das Radfahren erlernt haben.

„Häufig hatten sie als Kriegs- oder Nachkriegskinder keine Gelegenheit Radfahren zu lernen“, sagt Daniel Rohark, der als Leiter des neuen Velobüros eine Fahrradschule für Erwachsene anbietet. Auch ehemalige Radfahrer, die Jahrzehnte nicht mehr im Sattel gesessen haben, melden sich beim Velobüro zur Radschule an.

Sperrung Radroute Ost-West

Seit etwa einer Woche ist die Radroute Ost-West in der Kreustraße und auf dem Altmarkt voll gesperrt. Ohne Begründung, ohne Umleitung. Damit wird in Dresdens Zentrum deutlich, welchen Stellenwert der Radverkehr in dieser Stadt einnimmt. Jede Marktbude ist wichtiger, als der Arbeitsweg radfahrender Berufspendler.

Wie man aus gemeinhin gut unterrichteten Kreisen vernimmt, denkt der Radverkehrsbeauftragte darüber nach, tätig zu werden und Gespräche mit der Straßenverkehrsbehörde zu beginnen.

Auf telefonische Nachfrage erklärte mir ein Mitarbeiter aus dem Straßen- und Tiefbauamt, dass ja sowieso geplant sei, die Radroute Ost-West nach dem Umbau (in einigen Jahren) über den Pirnaischen Platz zu leiten.

Update: Auch einige Tage, nachdem beim Büro des Radverkehrsbeauftragten unsere Beschwerde eingegangen ist, bleibt die Radroute gesperrt. Wir bitten Sie deshalb, der Dresdner Stadtverwaltung eine Nachricht zu schicken und dort darauf zu drängen, dass diese Strecke wieder für Radfahrer freigegeben wird.

Update 2: Erst nachdem der Herbstmarkt nun wieder abgebaut ist, wurde auch die Radroute wieder freigegeben. Mal sehen, mit welchen Schikanen uns die Stadt bei den nächsten Frühlings-, Sommer-, Herbst-, und Wintermärkten überrascht.

Logo Elberadweg"Immer mehr Unfälle auf dem Elberadweg" titelt die Sächsische Zeitung vom 10. September 2009. Gefordert werden von der Zeitung "Schilder, Hinweise und Markierungen". Das hilft nicht. Der Weg ist unzureichend ausgebaut. Wir fordern deshalb endlich den vollständigen beidseitigen Ausbau des Elberadwegs und eine grundsätzliche Trennung zwischen Fußgängern und Radfahrern.

SpeicheBei Radio Eins hat der Berliner Radverkehrsbeauftragte Benno Koch zu den seit September geltenden Änderungen der Straßenverkehrsordung Stellung genommen und auf Hörerfragen geantwortet. Hörenswert!

Interview mit Benno Koch

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5.000.000.000 Euro hat die CDU-SPD-Bundesregierung in den letzten Monaten für rückwärtsgewandte Mobilitätstechnologie ausgegeben. 2 Millionen Deutsche bekamen je 2500 Euro, wenn sie sich irgendein neues Auto kaufen. Umweltprämie nannte sich die Aktion höhnisch. Dass es sich um eine Prämie handelt - OK. Aber was daran Umwelt sein soll, konnte uns bisher niemand erklären. Nun hat der Spuk ein Ende: in wenigen Wochen ist Wahl.

Welche Rolle die Parteien dem Radverkehr beimessen, können Sie übrigens hier nachlesen.

Weiß eigentlich jemand, wie viel sich der Bund die Förderung wirklich umweltverträglicher Mobilität kosten lässt?

Fahradfahrer

Rund 38 Prozent der deutschen Bevölkerung möchten das Fahrrad zukünftig häufiger nutzen. Im Vergleich zu Auto, Bus und Bahn gilt es als das Verkehrsmittel mit dem höchsten Spaßfaktor und einer positiven Kosten- und Umweltbilanz. Dies zeigt eine neue Studie des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und des Marktforschungsinstitutes SINUS Sociovision.

bautzner strasse

Seit einiger Zeit wird die Bautzner Straße Richtung Bühlau ausgebaut. Diese Straße ist auch eine wichtige Verbindung für Radfahrer Richtung Bühlau, Weißig und Ullersdorf. Während der Bauphase, die noch bis November andauern soll, ist die Strecke ersatzlos für den Radverkehr gesperrt.

Die Dresdner Stadtverwaltung, verantwortlich für die Organisation solcher Baustellen, sieht scheinbar keinen Handlungsbedarf: Eine Umleitung für Radfahrer gibt es nicht. Reagiert die Stadtspitze so darauf, dass immer mehr Menschen in Dresden mit dem Rad fahren?

Update: Nach unserem Hinweis und zahlreichen Beschwerden betroffener Radfahrer hat die Stadtverwaltung das Verbotsschild weggeräumt.

critical massEine Critical Mass ist eine schöne Sache. Leicht anarchistisch und doch legal, eine Tour ohne Organisator und doch mit vielen Leuten. Was Dresden und in hunderten anderen Städten friedlich und mit viel Spass einhergeht, wird in Leipzig von der Polizei schikaniert. Immerhin so schlimm, dass selbst der mdr berichtete.

Bild aus flickr von tetedelacourse

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Am nächsten Sonntag ist Landtagswahl. Der ADFC-Landesverband hat deshalb die Programme der Parteien unter die Lupe genommen und herausgefunden, was diese zur Verkehrspolitik im Allgemeinen und zum Radverkehr im Besonderen sagen.

ADFC Sachsen: Der Radverkehr und die Landtagswahl

IKEA

Ein beträchtlicher Teil der dänischen IKEA-Kundschaft besitzt kein Auto, sondern fährt mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln ins Möbelkaufhaus. Viele Dänen investieren ihr Geld lieber in Designmöbel statt in Automobile und Benzin.

Deshalb rüstet der IKEA-Konzern seine dänischen Kaufhäuser nach und nach mit schicken dänischen Fahrrädern samt Anhänger aus, mit denen die Kunden ihre frisch erworbenen Billies, Klippans und Kvarts selbst nach Hause fahren können.

Tolle Idee! Das wäre auch was für außerhalb von Dänemark!

Gefunden bei Copenhagenize

Radfahren - aber wo?

Besonders, wenn man etwas zu verbergen hat, sollte man sich an die Verkehrsregeln halten. Zwei Dresdner wurden auf der Löbtauer Straße gestern von der Polizei angehalten, weil sie den Radweg in die falsche Richtung befuhren. Als die Beamten die Rahmennummer eines der Räder überprüften, stelle sich heraus, dass es Anfang August gestohlen wurde. Die Moral von der Geschicht: Fahre in die falsche Richtung nicht. Besonders nicht auf einem geklauten Rad.

Um Ärger mit der Polizei zu vermeiden, legen wir nicht nur Fahrern gestohlener Räder unsere Broschüre "Radfahren ... aber wo?" ans Herz.

polizei

Immer wieder wird geschimpft über "die Radel-Rowdies", die ständig alle Verkehrsregeln missachten würden und selbst schuld seien, wenn Sie im Straßenverkehr verunglückten.

Dieser landläufigen Meinung widersprechen nicht nur die Ergebnisse von Verkehrswissenschaftlern. Auch die Polizeistatistik von Dresden registriert bei 901 Fahrradunfällen mit Personenschäden in lediglich 383 Fällen die Schuld beim Radfahrer (42%). Bei derartigen Unfällen mit PKW- und LKW-Beteiligung waren jedoch wesentlich öfter die Fahrer der Kraftfahrzeuge schuld (52% bzw. 65%).

Leipziger Straße

Im Zusammenhang mit der Absetzung des verkehrspolitisch innovativen Dresdner Abteilungsleiters Ritscher äußerte sich die Chefin der Dresdner CDU-Fraktion heute in der Sächsischen Zeitung. Sie kritisiert den bisherigen Stellenwert der Radverkehrsförderung in Dresden.

Herr Ritscher hat Prioritäten gesetzt, die uns nicht gefallen haben. [...] Zum Beispiel hat der Fahrradverkehr eine ganz wichtige Rolle gespielt. Und das war nicht immer angemessen, wie auf der St-Petersburger Straße.

Wenn Radverkehrsförderung auf einer Hauptroute durch die Stadt (Neustadt - Universität) nicht angemessen sein soll, wo eigentlich dann?

Leipziger Straße

Immer mehr Menschen in Dresden fahren Rad. Wie die Sächsische Zeitung berichtet, stieg der Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege zwischen 1991 und 2008 von 6 auf 17 Prozent. Im Vergleich zu 2003 bedeutet dies einen Anstieg der Radnutzung auf nahezu das Anderthalbfache. 38% der Wege in Dresden werden mit dem Auto zurückgelegt, 21% mit Bus und Bahn.

Konrad Gähler vom ADFC Dresden sagt dazu: "Die Stadt muss nun endlich Geld in die Hand nehmen und den Radverkehr seiner wachsenden Bedeutung gemäß fördern." Im Jahr 2008 wurden in Dresden unter ein Prozent der Gelder für Verkehrsbauvorhaben für den Radverkehr ausgegeben. "Wir fordern eine Steigerung der Investitionen auf 2,5 Mio. Euro jährlich." Das entspricht 5 Euro pro Einwohner und hat sich als gängige Größenordnung für eine erfolgreiche Förderung des Radfahrens herausgestellt. "Mit den bisherigen Kleckerbeträgen werden wir in Dresden aber nicht weiterkommen", sagt Gähler abschließend.

Die Stadtvermaltung informiert, dass der westliche Radweg der Budapester saniert wird. Vom 10. bis voraussichtlich 31. August wird zwischen der Schweizer Straße und der Glauchauer Straße der schadhafte Asphalt ausgetauscht. Radfahrer sollen auf den Gehweg ausweichen, für Autos gibt es nur eine Spur. Die Kosten betragen ca. 40.000 Euro.

Außerdem wird in Weißig ein Radweg gebaut. Dieser wird ab der Liegauer Straße in Bühlau beginnen und an der Feldzufahrt der Gartenanlage gegenüber dem Grenzweg enden.

Der italienische Radclub Tuttinbici FIAB Vicenza (entspricht dem ADFC in Dtl.) besucht Dresden und möchte neben der Stadt auch Dresdener Radfahrer kennenlernen.logo.jpg

Zu einer sportlichen Radtour nach Königstein (hin und zurück, ca. 80 km) am 08.08.09 sind alle herzlich eingeladen. Treff/Start ist am Hotel Maritim 08:00 Uhr. Friedrich Darge (Tel. 0177/612 14 74) vom ADFC Dresden wird die Tour begleiten.

Enstpannter wird es beim Samstagradeln von Andreas Kügler (Tel. 0179/9130573) zugehen. Es wird eine Stadtführung für die italienischen Radfreunde und Dresdner Radfahrer per Rad geben. Treff ist am 08.08.09, 14:00 Uhr am Umweltzentrum Dresden, Schützengasse 16

  

Leipziger Straße

In kürzester Frist haben 1.700 Menschen die vom ADFC Dresden veröffentlichte Petition für eine stadtverträgliche und radfahrtaugliche Sanierung der Königsbrücker Straße zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee unterzeichnet. "Wir haben im Gespräch mit den Dresdnern ein sehr hohes Interesse an einer attraktiven Lösung für Radfahrer, Fußgänger und Anwohner festgestellt", sagt Konrad Gähler, der die Petition heute mit anderen ADFC-Aktiven dem Baubürgermeister Marx übergeben hat. "Nun hoffen wir auf eine zügige Bearbeitung durch die Stadtverwaltung und ein positives Ergebnis".

Seit Jahren immer wieder angekündigt, jetzt soll es wirklich losgehen. Das Staatsministerium hat sich breitschlagen lassen, die 2,9 Millionen Euro Fördermittel für die Elbradwegbrücke über die Hafeneinfahrt von Pieschen zu bewilligen.

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Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.