TPL_BEEZ2_NAV_VIEW_SEARCH

TPL_BEEZ2_NAVIGATION

einbahnstrasse.jpgDie ADFC-Mitgliederverammlung hat am 3. Februar 2010 bechlossen: Der ADFC Dresden e.V. verfolgt und kommuniziert in den kommenden Jahren folgende grundlegenden verkehrspolitischen Ziele in Bezug auf die Stadt Dresden und das Jahr 2025:

Zur Mitgliederversammlung am 3. Februar hat der ADFC Dresden einen neuen Vorstand gewählt. Nicole Matthies (26), Sascha Böhme (44), Konrad Gähler (27) und Steffen Jobke (37) werden den Verein für die nächsten zwei Jahre leiten.

Der ADFC Dresden verzeichnet ein starkes Mitgliederwachstum, im Jahr 2009 um über 10 %; seine Mitgliederzahl ist damit auf mehr als 800 gewachsen.

„Wir setzen uns dafür ein, dass sich die Bedingungen fürs Radfahren in Dresden spürbar verbessern. Um in Politik und Verwaltung wirklich etwas bewegen zu können, muss unser Verein weiter wachsen“ sagt der neue Pressesprecher des Vereins, Konrad Gähler.

cph-150.jpgIn der letzten Woche haben wir unser Positionspapier für die Mitarbeit am Runden Tisch Verkehrsentwicklungsplan eingereicht. Wir wollen, dass im zu erarbeitenden Plan der Radverkehr endlich die ihm angemessene Bedeutung erhält und eine grundlegende Verbesserung der Bedingungen für Radfahrer eintritt.

Oberbürgermeisterin Orosz wird eine volle Stelle für den Radverkehrbeauftragten schaffen, so wie sie es bereits im Wahlkampf 2008 angekündigt hat.

Diese alte ADFC-Forderung umzusetzen ist angesichts des stark zunehmenden Radverkehrs in Dresden höchste Zeit. Denn noch immer liegen die Prioritäten in Dresden beim motorisierten Verkehr, der bekanntlich nicht nur ökologisch bedenklich ist, sondern die Stadt auch über die Maßen viel Platz und Geld kostet.

Ohne ein eigenes Budget, mit dem er eigene Projekte verfolgen kann, wäre der Radverkehrsbeauftragte allerdings ein zahnloser Tiger. Der ADFC Dresden fordert schon länger einen Etat für den Radverkehr von 5 Euro pro Einwohner und Jahr. Das sind in Dresden 2,5 Millionen und damit nur ein Bruchteil des Verkehrsetats der Stadt.

critical mass

Was in Dresden eine unproblematische Ausfahrt von Fahrradverrückten ist, ist in Leipzig ein Politikum. Teilnehmer der dortigen Critical Mass wurden von der Polizei angezeigt, bei Rot über eine Kreuzung gefahren zu sein, obwohl dieses erlaubt ist, wenn ein Radfahrerverband gemeinsam fährt. Nun beschäftigen sich Gerichte damit und geben ein Beispiel, wie verschieden verschiedene Richter den selben Fall beurteilen.

Bild von tetedelacours (flickr)
Vorstadt bringt keine Sicherheit

Laut Verkehrsunfall-Studie der TU Dortmund sind Städte weniger gefährlich als ländliche Regionen

Verkehrsforscher der Technischen Universität Dortmund analysierten Verkehrsunfallzahlen und kommen zu einem überraschenden Ergebnis: Großstadtbewohner verunglücken im Verkehr erheblich seltener schwer als Umlandbewohner. Bereits bei den Kleinsten ist das Risiko eines tödlichen Unglücks in ländlichen Kreisen rund drei bis fünf mal so hoch wie in der Stadt. Damit entkräften sie eines der wichtigsten Argumente für das Häuschen im Grünen die angeblich große Gefahr für die Kinder.

Bild von Scorpions and Centaurs (Flickr)

hummer.jpgIn einem Interview mit dem Internetportal news.de spricht Heiner Monheim über Verkehr und Verkehrspolitik in Deutschland. "Es gibt Städte, die haben viel weniger Autoverkehr, meistens sind die Leute dort überdurchschnittlich klug und überdurchschnittlich reich. Das Auto ist ein Armutsmodell. New York hat ganz wenige Autos, Universitätsstädte haben wenige Autos. Das Ruhrgebiet hat viele Autos, das Saarland hat viele Autos. Je dümmer die Regionen sind, desto mehr Autobahnen und Autos."

Heiner Monheim ist Professor für Raumentwicklung und Spezialist in Fragen von Raumplanung und Verkehr und Gründungsmitglied des ADFC.

schnee-150_1.JPGDie neuen Radwege auf der Albertbrücke werden gut angenommen. Beschwerden werden bereits jetzt entgegengenommen.

Radfahrer zu Rennrodlern - Eine Initiative der Stadt Dresden.

Die Stadt lässt von April bis September 2010 ein Stück Radfahrstreifen auf der Pillnitzer Straße bauen. Die Planung wurden dem Ortsbeirat Altstadt vorgestellt. Der Abschnitt zwischen Rietschelstraße und Steinstraße wird ca. 150.000 Euro kosten. Es handelt sich nur um eine Interimslösung, weil der endgültige Ausbau der Pillnitzer Straße noch bevorsteht, aber bisher nicht absehbar ist. Der Ortsbeirat hat das Projekt einstimmig gebilligt.

schnee150.jpgViele Dresdner nutzen das Fahrrad im Alltag. Eigentlich sollen es immer mehr werden, geht es nach dem Stadtrat, dem Freistaat und der Bundesregierung. Alltag - das heißt: Radfahren nicht nur im Sommer!

Die Stadtverwaltung scheint davon noch nicht viel mitbekommen zu haben.Von den Autofahrbahnen wurde der Schnee, wie schon in den Jahren davor, einfach auf den Radwegen "entsorgt". Kein einziger Radweg in Dresden wurde vom Schnee beräumt.

Andere Städte sind da weiter. In Kopenhagen (s. Bild), wo Radfahren (im Gegensatz zur sächsischen Hauptstadt) alltäglich ist, befreit die Gemeinde die Radwege im Winter selbstverständlich von Schnee und Eis.

(Bild: Copenhagenize)

081231 (30a)_1.jpg

In der Woche zwischen Weihnachten und Silvester bleibt die Geschäftsstelle des ADFC-Dresden in der Schützengasse 16 geschlossen.

Bei dringenen Angelegenheiten bitte ein Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir wünschen allen Radlern ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2010!

via: Copenhagenize + Political Irony

lego.jpgAlle Jahre wieder stellt sich vor Weihnachten dieselbe Frage: Was schenke ich meinen Lieben? Eine einfache Antwort gibt es für die, die einen bekennenden Radfahrer erfreuen möchten: Eine Geschenkmitgliedschaft im ADFC.

Mit der Geschenkmitgliedschaft erhält Ihr Freund, Ihre Tante oder Ihr Nachbar sechs Ausgaben des ADFC-Magazins "Radwelt", ist haftpflicht- und rechtsschutzversichert und profitiert von den Serviceleistungen des ADFC, wie zum Beispiel der Rechtsberatung. Und ganz nebenbei unterstützen Sie mit der Geschenkmitgliedschaft die Arbeit für bessere Radfahr-Bedigungen.

cph-150.jpgKopenhagen ist dieser Tage in aller Munde und wird auch nach dem Klimagipfel ein Vorbild für Städte in aller Welt sein. Deutschlandradio Kultur hat sich die Stadt unter Fahrrad-Gesichtspunkten angesehen. Es ist ein schöner Bericht herausgekommen, den wir hiermit ausdrücklich empfehlen möchten.

Im Februar 2010 widmet sich das Magazin des ADFC Sachsen der Fahrradstadt Kopenhagen. Wer das Magazin frei Haus geliefert bekommen möchte, sollte bis dahin noch ADFC-Mitglied werden.

Die Königsbrücker Straße heute

Recht unbemerkt von der Öffentlichkeit läuft das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Königsbrücker Straße. Zur Einsichtnahme ausgelegt wurden die Pläne für den Kompromiss mit zwei überbreiten Fahrspuren für Autofahrer. Diese sind nun auch im Netz verfügbar.

Auch wenn weiter unklar ist, ob diese Kompromissplanung oder eine ausschließlich autogerechte Straße gebaut wird, sollte bis zum 23. Dezember die Möglichkeit genutzt werden, Einsprüche bzw. Zustimmung an die Landesdirektion zu senden.

 

albertbruecke_150.JPGDie Albertbrücke bekommt auf beiden Seiten Radfahrstreifen.

Die Albertbrücke ist so baufällig, dass Teile der Brüstung herabzubrechen drohen. Deshalb müssen die Seitenbereiche eingeengt werden. Da dort kein Platz mehr für Fahrräder ist, werden Radfahrstreifen auf der Fahrbahn angelegt. Die Stadt konnte diese Maßnahme nicht weiter herausschieben, derzeit laufen die Asphaltierungsarbeiten.

Die Ironie der Geschichte: Der katastrophale Zustand der Brücke wird zum Weihnachtsgeschenk für Radfahrer. Weil zwei Autospuren wegfallen, entsteht ausreichend Platz für Radfahrstreifen. Und während die Zeitungen titeln "Verkehrsbehinderungen ab Dezember" und sich Lokalpolitiker aufregen, schafft die Notlösung auf der bedeutenden Fahrradroute endlich akzeptable Bedingungen zum Radfahren.

Genau das ist die Bevorzugung des Radverkehrs, die man in Dresden sonst kaum vorfindet: Autopisten zu Fahrradstreifen!

Die Kampagne Kopf an, Motor aus des Bundesverkehrsministeriums wirbt für das Radfahren und zu Fuß gehen. Nette Öffentlichkeitsarbeit fürs Radfahren.

Gefunden bei Copenhagenize.com.

polizei-altmarkt-150.jpgMehrmals täglich steht dem durchschnittlichen sächsischen Polizeibeamten der Sinn nach der Erfüllung dringend gebotener hoheitlicher Aufgaben gemäß §35 StVO. Eine solche dringend gebotene hoheitliche Aufgabe scheint der Besuch bei McDonald's am Altmarkt in Dresden zu sein. Mahlzeit!

Ganz kurz zusammengefasst: Diejenigen, die selbst ein leuchtendes Vorbild im Straßenverkehr abgeben, kontrollieren anderntags Radfahrer auf die Einhaltung von Verkehrsregeln. Noch Fragen?

07-01-25_fahrrad_winter_dresden-16_klein.jpgDie Süddeutsche Zeitung, größte seriöse Tageszeitung Deutschlands, hat sich dem Thema des Radfahrens im Winter angenommen und eine Allwetterbetrachtung des Radfahrens abgedruckt. Sehr lesenswert!

petersburger-254.jpgImmer wieder findet man sie: Baustellen, bei denen Radfahrer nicht bedacht werden, unlogische Verkehrsführungen, kaputter Fahrbahnbelag, Scherben und Falschparker auf Radwegen.

Da der ADFC ein Verein ist, dessen Mitglieder auch nur in ihrer Freizeit arbeiten, benötigen wir Ihre Hilfe: Schreiben Sie selbst der Stadt Dresden, wo sich die Situation für Radfahrer verbessern soll!

Dafür haben wir für Sie alle wichtigen Ansprechpartner zusammengetragen. Mängelmeldungen, Lob und Wünsche erreichen auf diese Weise schnell die richtige Stelle.

Unterkategorien

Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.