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Seit einigen Tagen gibt es für Radfahrer eine direkte Verbindung von der Hauptstraße  auf die Augustusbrücke. Bisher war das nur illegal über Gehwege möglich. Die Stadt plant auf der Augustusbrücke die Markierung von Fahrradstreifen, damit Radfahrer nicht mehr die Gehwege benutzen die, besonders im Sommer, prall gefüllt mit Touristen und Einheimischen sind.

Dies ist eine sehr schöne Entwicklung (wenn auch die Grünphase noch sehr kurz ist). Einzige Frage: Wann kommt die Markierung in die Gegenrichtung? Sonst sind irgendwann alle auf der anderen Seite der Elbe und können nicht mehr zurück ...

Schon im letzten Jahr hatte das Dresdner Verwaltungsgericht der Stadt verboten, Radfahrer auf die völlig unzureichenden und unsicheren Radwege auf der Kesselsdorfer Straße zu zwingen. Im Juli wurden die blauen Radwegschilder entfernt. Radfahrer dürfen seitdem auf der Fahrbahn fahren.

Damit die Radfahrer nicht die Straßenbahn ausbremsen, werden auf der Kesselsdorfer Straße Parkplätze entfallen. Der "Gewerbeverein Kesselsdorfer Straße", dessen einziger Erfolg bisher die Einrichtung eben dieser Parkplätze ist (seine andere unrühmliche Rolle spielt er, indem er seit Jahren den Boulevard Kesselsdorfer Straße verhindert), polemisiert nun mit allen Mitteln gegen die Verbesserung der Sicherheit für den Fahrradverkehr. So heißt es in einer Mitteilung des Vereins:

ADFC: Stadt setzt eigenes Radverkehrskonzept nicht um

Im Jahr 2006 wurde die Antonstraße zwischen Albertplatz und Bahnhof Neustadt grundlegend umgebaut. Radfahrer müssen seitdem auf dem Fußweg fahren, der gleichzeitig von sehr vielen Passanten benutzt wird. Fußgänger werden durch den Radverkehr gestört und gefährdet.

Für den Radverkehr bedeutet die Pflicht zum Benutzen des Gehwegs eine unnötige Erschwernis beim Befahren der Straße: Während sich der motorisierte Verkehr mit 50km/h fortbewegen darf, müssen Radfahrer auf gemeinsamen Geh- und Radwegen bei Begegnungen mit Fußgängern Schrittgeschwindigkeit einhalten, was praktisch einem Fahrverbot gleichkommt.

Da dieser Zustand nach fünf Jahren auch den Planern in der Stadtverwaltung aufgefallen war, wurde der Umbau der Radwege als eine der bedeutendsten Maßnahmen („Top-Ten“) ins Radverkehrskonzept für den 26er Ring aufgenommen (siehe dresden.de). Die Trennung von Rad- und Fußverkehr auf der Antonstraße sollte noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Nun gibt es aber offenbar Blockaden im Straßen- und Tiefbauamt das Radverkehrskonzept umzusetzen. Das geht aus einer Stadtratsanfrage hervor.

Der Elberadweg zwischen Körnerplatz und Waldschlößchen – oder: Körnerweg – befindet sich seit Jahrzehnten in desolatem Zustand. Deshalb hat der ADFC vor 3 Jahren eine Petition zur Sanierung und Verlängerung des Wegs bis nach Pillnitz eingereicht. Trotz viel Ankündigungspolitik ist bisher kaum etwas passiert.

Der Denkmalschutz beharrt auf dem unbefahrbaren Sandsteinpflaster, der Stadrat will eigentlich kein Geld für den Radverkehr ausgeben und die Stadtverwaltung hat andere Prioritäten. Zum Beispiel ein gewisser Brückenbau in unmittelbarer Nähe zum Körnerweg. Nun ist das Problem bis zum Ortsbeirat Loschwitz vorgedrungen. Allein: Die Ortsbeiräte konnten sich auf keinen Beschlusstext einigen ...

Die Wegweisung (siehe Bild) zeigt: Die Stadt hält den Körnerweg offenbar schon jetzt für eine attraktive Radroute. Kein Hinweis auf den völlig ramponierten Belag einige hundert Meter später. Täglich werden Radtouristen am Körnerplatz in die Irre geführt, diese Piste zu benutzen, anstatt am Blauen Wunder die Elbseite zu wechseln.

Als einen ersten Erfolg der Postkartenaktion für mehr Fahrradparkplätze wertet der ADFC Dresden die Ankündigung der Stadt, 182 neue Fahrradbügel im Stadtgebiet aufzustellen. „Wir freuen uns sehr, dass auf dem Gebiet etwas passiert. Uns liegt es sehr am Herzen, dass man in Dresden nicht immer nach Lampenmasten und Zäunen suchen muss, um sein Fahrrad sicher abschließen zu können“, sagt ADFC-Sprecher Konrad Krause. Deshalb hat der ADFC Dresden im Juni die Aktion „Parkplatz gesucht“ gestartet, wo jedermann die Möglichkeit hat, mit einer einfachen Postkarte bei der Stadt Fahrradparkplätze zu beantragen.

„Viele Räder stehen ungesichert an Hauswänden und sind eine leichte Beute für Fahrraddiebe. Der Bedarf an sicheren Fahrradparkmöglichkeiten ist weit höher, als die Anzahl der bisher aufgestellten Fahrradbügel“, meint Krause.

Auf Antrag stellt die Stadtverwaltung Fahrradbügel im Straßenraum kostenfrei auf. Der ADFC bietet dafür in seiner Geschäftsstelle und auf seinem Stand zur BRN am Martin-Luther-Platz ein handliches Antragsformular in Form einer Postkarte an, mit dem man bei der Stadt die Aufstellung von Fahrradbügeln beantragen kann.

Die Geschäftsstelle des ADFC im Bischofsweg 38 hat immer montags 10-14 und mittwochs 15-19 Uhr geöffnet.

In München wird derzeit eine Stellplatzpflicht für Fahrräder eingeführt. In neuen Wohnhäusern wird es zur Pflicht, je 40 Quadratmeter Wohnfläche einen mindestens 1,5m² großen Fahrradparkplatz zu schaffen. Damit will die rot-grün regierte Stadt sowohl Verkehrs- als auch Umweltproblemen begegnen. Denn wo die Bedingungen fürs Radfahren besser sind - etwa, weil durch sichere Abstellmöglichkeiten weniger Räder geklaut werden - fahren mehr Menschen mit dem Rad und verstopfen weniger Autos die Straßen.

In Sachsen ist man derzeit auf einem anderen Weg. Die Sächsische Bauordnung sah bislang eine Stellplatzpflicht vor, die von den Kommunen auch so ausgelegt werden konnte, dass es auch Abstellplätze für Fahrräder geben soll. Diese Pflicht wird nun nur noch in einigen Fällen greifen; künfitg wird es schwerer sein, Bauherren zum Bau von Fahrradständern zu verpflichten. Von Qualitätskriterien für die Ständer ganz zu schweigen.

Die Aktion "Parkplatz gesucht" des ADFC Dresden soll dabei helfen, dass dennoch neue Fahrradbügel aufgestellt werden. Er bietet dafür in seiner Geschäftsstelle ein handliches Antragsformular in Form einer Postkarte an, mit dem man bei der Stadt die kostenfreie Aufstellung von Fahrradbügeln beantragen kann.

Die jahrelangen Konflikte am rechten innerstädtischen Elbradweg mit den Veranstaltern der Filmnächte sollen sich dank der Bemühungen des ADFC in diesem Jahr wesentlich entschärfen. In einer gemeinsamen Beratung mit den Ämtern der Stadt sicherten die Veranstalter nun zu, während aller Filmabende den Radfahrern die Durchfahrt zu ermöglichen.

„Das erfordert von allen Beteiligten natürlich Vorsicht und Rücksichtnahme", sagt Konrad Krause, Pressesprecher des ADFC Dresden. „Dass das gehen kann, hat zum Kirchentag beispielsweise die Aufführung des Verdi-Requiems auf den Elbwiesen mit vielen tausend Gästen gezeigt. Alle haben aufeinander Rücksicht genommen und mit dem Rad kam man auch weiter" sagt der ADFC-Sprecher weiter.

Während der höchstens 12 Konzertveranstaltungen pro Saison ist die Sperrung des Weges allerdings weiterhin unumgänglich, soll aber nicht länger als von 18 bis 23 Uhr erfolgen. Die Stadt lässt die aktuellen Sperrzeiten über Plantafeln an der Albertbrücke (elbabwärts) und vor der Marienbrücke (elbaufwärts) jeweils ankündigen. Ortsunkundige Radtouristen müssen dann auf die Große Meißner, Köpcke- und Wigardstraße ausweichen. „Auf Dauer ist das keine zumutbare Umleitung", sagt Krause. Gemeinsam wollen ADFC und der Veranstaltungsbetrieb eine befriedigende Lösung für die Zukunft suchen, die auch die Belange des Landschaftsschutzes besser berücksichtigt, als es die „Zaun-und-Wiesen“-Variante der Vergangenheit darstellt.

utrecht_150in Bocholt bekommen alle Erstsemester, die dort Hauptwohnsitz anmelden, vom Bürgerbüro einen Gutschein über 600 Euro, den sie bei örtlichen Fahrradhändlern einlösen können.

Dadurch schlägt Bocholt mehrere Fliegen mit einer Klappe: Die Stadt erhöht die Zahl seiner Einwohner und erhält dadurch mehr Mittelzuweisungen von Bund und Land. Weil durch die Aktion weniger Menschen mit dem Auto unterwegs sind, muss die Stadt weniger Geld für den autogerechten Straßenausbau und Parkhäuser einplanen und kann die Mittel dort einsetzen, wo sie gebraucht werden. Schließlich wird auf diese Weise der stadtverträgliche Radverkehr gefördert: Weniger Verkehrslärm und Abgase, kurz: eine lebenswertere Stadt sind die Folge. Und der heimischen Wirtschaft kommt die Aktion auch zugute: statt Online-Fahrradhändlern profitiert das lokale Gewerbe. Eine Aktion auch für Dresden?

Ob am World Trade Center, am Hauptbahnhof oder in der Neustadt: An zahlreichen Stellen in Dresden fehlen geeignete Fahrradständer. Und das, obwohl immer mehr Menschen mit dem Rad unterwegs sind: Jeder sechste Einkauf wird inzwischen mit dem Fahrrad erledigt. Über 16% aller Wege werden in Dresden mit dem Rad zurückgelegt (Auto: ca. 40%).

„Viele Räder stehen ungesichert an Hauswänden und sind eine leichte Beute für Fahrraddiebe. Das macht das Radfahren nicht attraktiver. Der Bedarf an sicheren Fahrradparkmöglichkeiten ist weit höher, als die Anzahl der bisher aufgestellten Fahrradbügel“ meint Konrad Krause, Sprecher des ADFC Dresden.

Auf Antrag stellt die Stadtverwaltung Fahrradbügel im Straßenraum kostenfrei auf. Der ADFC bietet dafür in seiner Geschäftsstelle und auf seinem Stand zur BRN am Martin-Luther-Platz ein handliches Antragsformular in Form einer Postkarte an, mit dem man bei der Stadt die Aufstellung von Fahrradbügeln beantragen kann.

Die Geschäftsstelle des ADFC im Bischofsweg 38 hat immer montags 10-14 und mittwochs 15-19 Uhr geöffnet.

Zum Evangelischen Kirchentag in Dresden im Juni 2011 wurde die Augustusbrücke fünf Tage lang für den Autoverkehr gesperrt. Plötzlich trauen sich Radfahrer auf der Fahrbahn zu fahren. Endlich können die Gäste der Stadt entspannt über die Brücke flanieren. Der Engpass zwischen Alt- und Neustadt: Verschwunden.

Eine dauerhafte Sperrung der Brücke für den Autoverkehr würde diese Idylle das ganze Jahr über ermöglichen. Dass es funktioniert, zeigt das gelungene Experiment zum Kirchentag.

autosDurch den Kirchentag in Dresden ist es zu Staus und Einschränkungen für den Autoverkehr gekommen. Der ADFC Dresden empfiehlt deshalb, das Fahrrad zu nutzen. "Mit dem Rad kommt man in der Regel auch dort noch durch, wo Autos im Stau stecken bleiben", sagt Konrad Krause, Sprecher des Fahrradclubs.

Die Staus zum Kirchentag zeigen, dass das Auto als Transportmittel in der Stadt nur sehr beschränkt zu gebrauchen ist. "Ich will gar nicht dran denken, was in der Stadt los wäre, wenn ein Großteil der über 100.000 Kirchentagsbesucher mit dem Auto gekommen wäre. Autos brauchen einfach zuviel Platz. Stau ist die logische Folge, selbst in einer autofreundlichen Stadt wie Dresden. Zum Glück ist der Kirchentag auch um ein entsprechendes Verkehrsmanagement bemüht, sonst sähe es jetzt in Dresden noch ganz anders aus", so Krause abschließend.

Am Sonnabend hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden e.V. (ADFC) das tausendste Mitglied im Verein begrüßt. Der ADFC hat in Deutschland über 125.000 Mitglieder. Die Dresdner Ortsgruppe wächst mit etwa 20% im Jahr am schnellsten.

"In Dresden treffen zwei Extreme zusammen. Immer mehr Menschen legen ihre Wege mit dem Rad zurück: Seit 1990 hat sich die Zahl der Radfahrer in der Stadt mehr als verdreifacht. Andererseits ist das aber in der Stadtpolitik noch nicht angekommen. Die Bedingungen zum Radfahren sind noch stark verbesserungswürdig", sagt ADFC-Sprecher Konrad Krause.

Vor dem Neustädter Bahnhof parken viele Fahrräder. So viele, dass die Fahrradständer regelmäßig überquellen. Der ADFC schätzt den Bedarf auf etwa 200 weitere Fahrradbügel.

Erst 2005 hatte der ADFC mit einer Protestaktion dafür gesorgt, dass immerhin doppelt so viele Fahrradständer wie erst geplant aufgestellt wurden. Nun verschwindet ein Teil der Abstellfläche wieder: Ein Sechstel des überdachten Fahrradparkplatzes weicht einer Dönerbude. Bisher ist noch nicht klar, ob dafür an anderer Stelle Ersatz-Parkplätze entstehen.

Ein Platzproblem gibt es vor dem Neustädter Bahnhof eigentlich nicht: ein abgestelltes Fahrrad benötigt nur ein Zehntel eines geparkten Autos. Unmittelbar vor dem Bahnhof wäre Platz für zahlreiche Fahrradbügel und auch im Bahnhof (unter den Gleisen) wäre sogar Platz für eine Fahrradstation. Allein: Stadt und Bahn wollen oder/und können sich nicht auf eine Lösung einigen. Es geht ja auch nur um Fahrräder. Vielleicht helfen ein paar Äußerungen der "Nutzer" weiter?

Auf Radwegen geparkte Autos sind ein Ärgernis. Sie hindern am Vorankommen und gefährden nicht selten den Radverkehr. Auch der Dresdner Durchschnitts-Fußgänger hat zahlreiche Erfahrungen mit Autos, die mitten auf dem Gehweg geparkt sind. Die Stadt hingegen kontrolliert Falschparker immer weniger. Die Zahl der Verfahren gegen ist gegenüber dem Jahr 2009 um fast 20.000 gesunken. Die Einnahmen der Stadt sind um 380.000€ zurückgegangen. Laut Stadtverwaltung liegt das nicht an der Läuterung der Autofahrer, sondern an der geringeren Zahl von "Politessen", die für Kontrollen bereitstehen.

Das sollte für jeden Radfahrer Anlass genug sein, der Stadt zu helfen. Hier ist Selbsthilfe gefragt. Anzeigen gegen Falschparker kann jedermann aufgeben, und zwar:

  • Entweder direkt die Falschparker-Hotline anrufen: 0351 / 4886361
  • Oder per E-Mail mit Foto an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Folgen des Winters bekommen Radfahrer auch im Frühjahr noch zu spüren: Schlaglöcher und Streumaterial können sie aus dem Gleichgewicht bringen. Gemeinden haften jedoch selten, wenn Radfahrer durch Schlaglöcher oder noch nicht beseitigtes Streumaterial zu Fall kommen. Das berichtet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) in der aktuellen Ausgabe seines Mitgliedermagazins Radwelt.

So stellte das Landgericht München fest, dass es auch Anfang April noch zu Schneefällen und Glatteis kommen könne. Radfahrer müssten sich auf den Zustand der Straßen und Radwege einstellen und ihr Fahrverhalten den Umständen anpassen (LG München I, 26 O 19348/05). Selbst im Sommer sollten Radfahrer sich noch durch vorsichtige Fahrweise auf provisorisch ausgebesserte Frostaufbrüche einstellen. Bei erkennbaren Fahrbahnschäden haftet die straßenunterhaltspflichtige Gemeinde nicht für die Folgen eines Sturzes (LG Coburg, 21 O 795/06).

statistikDie Polizei hat die aktuellen Daten der Unfallstatistik vorgestellt. Mit 1131 Unfällen ist seit 2001 erstmals ein Rückgang von Unfällen mit Radfahrerbeteiligung zu verzeichnen. Insgesamt zählte die Polizei im Jahr 2010 auf Dresdens Straßen 15.784 Verkehrsunfälle mit 2492 Verletzten.

Wie schon 2009 ist auch 2010 in Dresden kein Radfahrer im Straßenverkehr umgekommen. Ebenso ist der Anteil der Hauptunfallschuldigen auf Seiten der Radfahrer wie in den Jahren zuvor deutlich niedriger als auf Seiten der Unfallgegner (PKW, LKW usw). Im Jahr 2010 waren an 67% der Verkehrsunfälle zwischen PKW und Fahrrad der Autofahrer der Hauptunfallschuldige.

Bedenklich stimmt uns die hohe Anzahl an von Autofahrern verursachten Unfällen durch überhöhte Geschwindigkeit (1356) und Abstand (2116). Die Fahrer von PKW verursachten im Verhältnis zur Zahl der zurückgelegten Wege mit dem PKW einen deutlich höheren Anteil an Unfällen. Es scheint, dass in Dresden die Einhaltung elementarer Verkehrsregeln (Höchstgeschwindigkeit, Abstand, Rücksichtnahme) nicht in ausreichendem Maße stattfindet. Auch vor diesem Hintergrund steht der ADFC sehr kritisch zu den geplanten drastischen Kürzungen bei der sächsischen Polizei.

Wie Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, wird für den Einzelnen das Radfahren mit der wachsenden Zahl der Radfahrer sicherer. Dieser Trend ist auch in Dresden seit etwa 4 Jahren zu erkennen: Der Anteil der Unfälle mit Radfahrerbeteiligung stagniert bei einem Wert zwischen 7-8%, während ca. 17% der Wege mit dem Rad zurückgelegt werden. Wir danken der Polizei für die Bereitstellung der Daten.

Am Samstag, dem 16.04., hat im Theater der jungen Generation das Schauspiel "Das Fahrrad" Premiere. Weitere Termine sind am 17., 18. und 19. April und am 13., 14., 16. und 17. Mai.

Weitere Infos unter http://www.tjg-dresden.de/schauspiel/das-fahrrad.html

tn_GeorgplatzImmerhin 73% der Stickoxide und 79 % des Feinstaubs in Dresden sind durch den Verkehr verursacht (s. Entwurf des Luftreinhalteplans S. 43). Dresden droht wegen der hohen Luftverschmutzung eine Umweltzone. "Luftschadstoffe machen krank. Schon deswegen sollte es nicht unser Ziel sein, die Grenzwerte nur gerade so einzuhalten. Wir müssen dafür sorgen, dass Dresden eine saubere Stadt wird. Uns sollte es zuerst um die Gesundheit der Bürger gehen", sagt Konrad Krause vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Dresden (ADFC).

Um die Umweltzone noch zu verhindern, muss die Stadt etwas tun. Mit dem Luftreinhalteplan ist noch keine wesentliche Besserung der Luftqualität eingetreten. Bisher fehlte es immer am Geld, um Alternativen wie das Radfahren zu fördern. Es gibt immer noch kein Radverkehrskonzept für Dresden. Und eine der wichtigsten Radverbindungen Dresdens, die Nord-Süd-Route, weist seit Jahren eklatante Sicherheitsmängel auf.

An der Königsbrücker Straße wird entgegen den Beschlüssen des Stadtrats eine vierspurige Variante voran getrieben. Gleichzeitig plant die Stadt so genannte Pförtnerampeln am oberen Ende der Königsbrücker, um den Autoverkehr zu begrenzen. "Erst wird vierspurig geplant, dann ein Großteil der Autos wieder ausgesperrt. Das ergibt doch keinen Sinn" wundert sich Krause.

cph-150Die TU-Umweltinitiative bietet in diesem Sommersemester eine Ringvorlesung zu den Potentialen des Radverkehrs an. Die Themen sind breit gestreut: Vom Wirtschaftsfaktor Radverkehr über Radverkehrsplanung bis hin zur Rolle des Fahrrads in der Entwicklungshilfe wird es 11 spannende Veranstaltungen geben.

Studenten der TU Dresden können sich die Ringvorlesung als eine Veranstaltung des Studium Generale anrechnen lassen. Aber auch allen anderen legen wir den Besuch dieser Ringvorlesung sehr ans Herz.

radfahrer_absteigenDie aktuelle Verkehrsprognose für 2025 bestätigt es abermals. Der Anteil des Radverkehrs wird in Dresden weiter stark ansteigen. Immer mehr Menschen entscheiden sich bei ihren alltäglichen Wegen fürs Fahrrad. Aber Politik und Verwaltung ingnorieren diesen Trend seit Jahren. Eine deutliche Kehrtwende ist nicht in Sicht.

Seit 1990 sind hat sich der Anteil der Wege, die mit dem Rad zurückgelegt werden, verdreifacht. Er wird in den nächsten Jahren laut Prognose auf deutlich über 20% am Gesamtverkehr anwachsen. Damit liegt Dresden im bundesweiten Mittelfeld. "Dass immer mehr Menschen sich fürs Fahrrad entscheiden, ist aber eher nicht auf ein entschiedenes Agieren der Kommunalpolitik zurückzuführen", sagt Konrad Krause, Sprecher des ADFC Dresden. Vielmehr begünstigen allgemeine Trends - steigende Benzinpreise, wachsendes Gesundheitsbewusstsein oder etwa die abnehmende Rolle Bedeutung des Autos als Statussymbol - diese Entwicklung. Seit 6 Jahren warten wir in Dresden auf ein Radverkehrskonzept. Bisher wurde von der Verwaltung lediglich ein Teilkonzept für die Innenstadt vorgelegt, welches jedoch nur zum geringen Teil finanziell untersetzt und lückenhaft ist. Aussagen zum Fahrradparken etwa, oder zur Wegweisung und zur Werbung fürs Radfahren fehlen komplett.

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Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.