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ADFC Dresden und AG „nachhaltig mobil“ im Dresdner Norden fordern schnelle Umsetzung der beschlossenen weiteren Radwegplanung

20201104 Köni Nord S Bhf Industriegelände 2 nachher Foto ADFC DD Edwin Seifert kleinPressemitteilung ADFC Dresden 9. November 2020: Der Weg mit dem Fahrrad von Hellerau, Klotzsche oder Weixdorf in die Innenstadt ist dank Gefälle zwar leicht zu bewältigen, doch die Fahrt entlang der Königsbrücker Straße ist über lange Strecken alles andere als verkehrssicher, sogar gefährlich für Radfahrer*innen. Letzte Woche entschärfte die Stadt erfreulicherweise eine Gefahrenstelle. Am S-Bahnhof Industriegelände wurde am Auslauf der Brücke über die Eisenbahn der Radweg mittels erhöhtem Bord um circa 50 Meter verlängert. Damit wird jetzt das sehr häufige Bedrängen von Radfahrer*innen durch PKWs auf dem bisherigen Schutzstreifen an der Ampel verhindert. Eine Baumaßnahme, die der ADFC Dresden und die AG „nachhaltig mobil“ im Dresdner Norden sehr begrüßen. Allerdings, so der Fahrradclub und die AG reicht dieser kleine Umbau bei weitem nicht aus. Der weitere Verlauf bleibt unattraktiv, gefährlich und nicht richtlinienkonform. ADFC Dresden und die AG fordern deshalb, dass die vom Petitionsausschuss angenommene Petition dazu rasch umgesetzt und der durchgehende Radweg entlang der Königsbrücker Straße stadteinwärts bis zur Stauffenbergallee zeitnah realisiert wird. Pläne dafür gibt es bereits im Straßen- und Tiefbauamt.

„Wir haben es der Petition der engagierten Radfahrer*innen von der AG nachhaltig mobil im Dresdner Norden vom Herbst sowie dem Fleiß der Planungsabteilung im Straßen- und Tiefbauamt zu verdanken, dass das Thema Radweg entlang der Königsbrücker Straße Nord jetzt Priorität bekam“, kommentiert Edwin Seifert, Geschäftsführer des ADFC Dresden die Fortschritte. „Was jetzt eben noch fehlt ist der richtige Radfahrstreifen von der Haltestelle S-Bahnhof Industriegelände bis zur Stauffenbergallee hinunter.“

„Anfang Juni war das Straßen- und Tiefbauamt so nett und besprach mit uns von der AG und dem ADFC Pläne dazu“, berichtet Mathias Greuner von der AG nachhaltig mobil im Dresdner Norden. „Mittlerweile kann man sich die auch von uns bevorzugte Variante im Ratsinfosystem der Stadt ansehen.“ Die Pläne sehen einen durchgehenden Radfahrstreifen von der Hermann-Mende bis zur Fabricestraße vor mit kleineren dann nötigen Straßenaufweitungen auf Höhe der Einbiegungen an der Provianthof- und der Fabricestraße.

„Wir sind sehr froh, dass die Sicherheit des Radverkehrs auf diesem Stück der Königsbrücker Straße endlich verbessert wird,“, betont Seifert. „Das nötige Geld ist, wie man hört, im neuen Doppelhaushalt der Stadt eingestellt. Bleibt zu hoffen, dass das Projekt nicht kurz vor knapp noch Haushaltskürzungen zum Opfer fällt und die Bauarbeiten dann auch wirklich, wie in Aussicht gestellt, im ersten Halbjahr 2021 über die Bühne gehen. Wichtig ist auch, dass die Landesdirektion – zuständig wegen des Bundesstraßen-Status der Königsbrücker – dem Radweg keine Steine in den Weg legt.“

Pläne im Ratsinfosystem unter: https://ratsinfo.dresden.de/vo0050.asp?__kvonr=17886