Auch Albert, Carola und Peter wollen Rad fahren

Jahr für Jahr holen mehr Dresdner ihr Rad aus dem Keller. Doch die direkte Verbindung zwischen der Dresdner Neustadt und der Innenstadt bzw. der Uni stammt noch aus der Zeit der autogerechten Stadt.

Der ADFC sammelt deshalb in den nächsten Wochen Unterschriften für eine Radverkehrsverbindung zwischen Albertplatz und Pirnaischem Platz. Unterstützen Sie uns und machen Sie mit! Unterschriftenlisten liegen im ADFC-Laden, Bischofsweg 38 zu den Öffnungszeiten, Mo 10-14, Mi 15-19 Uhr aus.

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Albertbrücke: Verbesserungen für den Radverkehr

albertbruecke_150.JPGDie Albertbrücke bekommt auf beiden Seiten Radfahrstreifen.

Die Albertbrücke ist so baufällig, dass Teile der Brüstung herabzubrechen drohen. Deshalb müssen die Seitenbereiche eingeengt werden. Da dort kein Platz mehr für Fahrräder ist, werden Radfahrstreifen auf der Fahrbahn angelegt. Die Stadt konnte diese Maßnahme nicht weiter herausschieben, derzeit laufen die Asphaltierungsarbeiten.

Die Ironie der Geschichte: Der katastrophale Zustand der Brücke wird zum Weihnachtsgeschenk für Radfahrer. Weil zwei Autospuren wegfallen, entsteht ausreichend Platz für Radfahrstreifen. Und während die Zeitungen titeln "Verkehrsbehinderungen ab Dezember" und sich Lokalpolitiker aufregen, schafft die Notlösung auf der bedeutenden Fahrradroute endlich akzeptable Bedingungen zum Radfahren.

Genau das ist die Bevorzugung des Radverkehrs, die man in Dresden sonst kaum vorfindet: Autopisten zu Fahrradstreifen!

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