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Gemeinsamer Geh- und Radweg in KlotzscheViel zu oft werden innerorts Gemeinsame Geh- und Radwege gebaut, statt Radfahrern sichere und komfortable Radverkehrsanlagen zur Verfügung zu stellen. Oft werden dabei die geltenden Richtlinien von der Verwaltung missachtet. Dies beklagt der Bundesrechnungshof in einer jüngst erschienenen Pressemitteilung. 

An innerörtlichen Bundesstraßen würden die Kommunen ohne Rücksicht auf Komfort- und Sicherheitsanforderungen gemeinsame Geh- und Radwege bauen. Diese werden im Gegensatz zu sparaten Radverkehrsanlagen vom Bund bezahlt.

05_05_30_schild_antonstr.JPGPressemitteilung des ADFC Dresden e.V.als Reaktion auf die Ausage des Regierungspräsidiums zur Auseinandersetzung um die fehlgeplante Antonstraße:

Straßenbauplanung und Planfeststellung sind Aufgaben der Stadtverwaltung bzw. des Regierungspräsidiums. Die damit befassten hauptamtlichen Mitarbeiter dieser Behörden sollen von sich aus und prinzipiell die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer in fachlich kompetenter Weise als gleichberechtigt berücksichtigen.

Auf dem neu gebauten Abschnitt der Antonstraße zwischen Albertplatz und Neustädter Bahnhof ist Radfahrern die Benutzung der Fahrbahn seitantonstr.jpg neuestem verboten. Stattdessen müssen sie sich den schmalen Gehweg mit den vielen Fußgängern teilen. Das sorgt für Frust auf beiden Seiten und gefährlich ist es auch – schließlich verhalten sich Fußgänger nicht immer so, wie es Radfahrer erwarten. Und auch abbiegende Autofahrer übersehen Radfahrer häufig, wenn diese auf dem Fußweg fahren. Auf der Fahrbahn hingegen kommen Radfahrer schneller voran und werden besser gesehen.

06-08-02_abstellverbot_bf_neustadt.jpgAm Schlesischen Platz wird gebaut, alles wird schöner und nun auch wirklich besser. Wie in der Sächsischen Zeitung vom 16.10. gemeldet wurde, reagierte das Dresdener Straßen- und Tiefbauamt auf unsere Protestaktion, mit der wir auf das Fehlen ausreichender Abstellmöglichkeiten für Fahrräder am Neustädter Bahnhof hinwiesen. Zusätzlich zur geplanten überdachten Abstellanlage für 86 Fahrräder wird nun eine zweite für weitere 80 errichtet.

Radfahren ist nicht unsicherer als andere Alltagstätigkeiten, das sagen die Statistiker. Mag sein, für die Kesselsdorfer Straße in Löbtau kann das nicht gelten. Fast jedes Jahr gibt es Horrormeldungen von schweren Unfällen. Oft übersehen Autofahrer beim Abbiegen den Radweg.

Abstand halten, das war die Botschaft unserer diesjährigen Demonstration an die Autofahrer. 1,5 Meter müssen es sein. Um zu zeigen wie viel das ist, haben wir bunte Pfeile gebastelt und auf die Gepäckträger geklemmt.

Wer nicht dabei war, auf Flickr gibt es schöne Fotos von der Aktion.

Übergabe des KnotenpapiersAm 2. August 2006 hat Karen Bierstedt das ADFC-Knotenpunktpapier an den Fahrradbeauftragten der Stadt Dresden, Herrn Tatzel, übergeben.

Das Papier benennt Mängel an 72 Dresdner Kreuzungen sowie in den meisten Fällen kostengünstige Möglichkeiten der Problembehebung. Typische Beispiele sind kaputte oder unnötige Signalanforderungstaster sowie fehlende oder unsichere Standflächen und Abbiegemöglichkeiten.

Das Knotenpapier kann hier heruntergeladen werden (pdf, ca 600 kB).

Innerhalb von einer Woche ist nun schon der zweite Radfahrer von einem abbiegenden LKW über den Haufen gefahren worden. Nachdem schon am Donnerstag eine Radfahrerin auf der Freiberger Straße von einem abbiegenden Laster übersehen worden war, ist heute an der Teplitzer Straße erneut ein ähnlicher Unfall passiert.

An beiden Unfällen ist die Radwegführung nicht ganz unschuldig

Elbradweg zwei Monate gesperrtEiner der beliebtesten Fernradwege Deutschlands ist für zwei Monate gesperrt. Mitten im Sommer - während der Haupturlaubssaison. Ohne Umleitung. Und nicht wegen Hochwasser.

Wie in den vergangenen Jahren finden im Juli und August in Dresden die Filmnächte am Elbufer statt, und wie in den vergangenen Jahren wird dafür der rechtsseitige Elbradweg ersatzlos gesperrt.

Der ADFC Dresden fordert in einem Schreiben an das städtische Ordnungsamt eine ausgeschilderte und befestigte Umleitung:

Pressemitteilung 

Die Fahrradfahrer des ADFC fordern die Stadtpolitik auf, die Ablehnung der Waldschlößchenbrücke durch die UNESCO als Chance zu begreifen. Wir Dresdner müssen zusammen eine Lösung finden, die allen Verkehrsteilnehmern nützt, ohne das Bild des Elbtals zu schädigen. Dabei sollte nicht am Standort Waldschlößchen festgehalten werden.

UrBike - so heißt ein EU-Projekt, an dem die Stadt Dresden sich beteiligt. "UrBike" setzt sich aus „urban“ und „bike“ zusammen. Es geht darum, das Radfahren in der Stadt zu stärken. Nach 2 Jahren ist nun Zeit, Ergebnisse zu präsentieren und Erfahrungen auszutauschen. Die europäischen Partnerstädte sind nach Dresden eingeladen. Wir sind dabei und nehmen kein Blatt vor den Mund.

Die Stadtverwaltung bittet wieder zur Versteigerung am 20. Juni ins Rathaus

Gegen Barzahlung meistbietend versteigert werden am Dienstag, 20. Juni, 14 bis 17 Uhr im Plenarsaal des Dresdner Rathauses Dr.-Külz-Ring 19 zahlreiche Fundsachen und vom Ordnungsamt sichergestellte sowie aus Nachlässen stammende Gegenstände. Sie können ab 13.00 Uhr besichtigt werden:

Die typischen gelben Anforderungstaster sollen wegErfreulich hat die Stadtverwaltung auf eine Anfrage des ADFC zur Problematik der „Bettelampeln“ reagiert.

Die im Amtsdeutsch auch als Lichtsignalanlagen mit Anforderungsschaltungen bekannten und bei Radfahrern und Fußgängern äußerst unbeliebten Taster sollen zukünftig nur noch im begrenzten Umfang eingesetzt werden. Weiterhin erfolgt eine Überprüfung der vorhandenen Bettelampeln hinsichtlich ihrer zwingenden Notwendigkeit.

Wir freuen uns darauf, die Ergebnisse dieser Vorhaben möglichst bald in Form bequemeren Vorankommens „erfahren“ zu können.

Seit 1992 gibt es in Dresden ein deutschlandweit einmaliges Angebot für Reiseradler. In der Fahrradbibliothek wurde mit 30  Radwanderführern und Radwanderkarten begonnen, eine private Sammlung für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen. Durch großzügige Spenden zahlreicher Verlage, Landesvermessungsämter, Fremdenverkehrsämter und Fahrradorganisationen in aller Welt ist der Bestand enorm gewachsen.

Aufruf zur Demo am 17. Mai

Plakat der StadtABSTAND war die letzten Wochen an vielen Stellen in der Stadt auf Plakatwänden zu lesen. Ein gutes Ansinnen, vor allem in Dresden, wo viele Autolenker selbst bei sehr breiten Straßen die Nähe zum rechten Bordstein nicht missen wollen - unglücklicherweise auch beim Überholen von Radfahrern. "Erziehung mit der Stoßstange" nennt man nett, was Viele beim Radfahren schon erleben durften. Dass ist nicht nur unfreundlich, dieses Verhalten ist strafbar und erfüllt den Tatbestand der Nötigung.

Wir als ADFC Dresden wollen etwas zur Aufklärung beitragen. Drum rufen wir auf zur Fahrrad-Demonstration. Am Mittwoch, den 17. Mai, 17.00 Uhr wollen wir das Thema korrektes Überholen bzw. eben auch Nicht-Überholen in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit rücken.

In der Ökotest-Ausgabe April 2006 befindet sich ein umfangreicher Text von Fahrrad-Kinderanhängern.

Die Testergebnisse reichen von befriedigend bis ungenügend, bessere Ergebnisse wurden von keinem der Anhänger erzielt.Hier wartet also noch genügend Arbeit auf die Hersteller.

Abstand halten Plakat der Landeshauptstadt DresdenAutofahrer sind nach aktueller Rechtssprechung verpflichtet, beim Überholen von Radfahrern einen Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter einzuhalten.
Leider kennen viele Kraftfahrer diese Werte nicht und überholen viel zu eng.

Deswegen startet die Landeshauptstadt auf Anregung des ADFC eine Plakat- und Postkartenaktion, welche die 1,5 - 2 Meter verdeutlichen soll. 250 große City-light Plakate im gesamten Stadtgebiet werden die Verkehrsteilnehmer auf „Sicheres Miteinander von Auto- und Radfahrern“ aufmerksam machen.

Auf der Bahntrasse der ehemaligen Windbergbahn führt ein beliebter Radweg von Dresden nach Possendorf. Kurz vor Possendorf ist jedoch endet der Weg an der stark befahrenen B 170, auf der sich die LKW nach Tschechien aneinanderreihen.

recht.gifRadfahren ist etwas Schönes. Die Bewegung an frischer Luft tut gut. Man kommt überall durch und hat keine Parkplatzprobleme. Alles wäre so schön, wenn, ja wenn es nicht diese Menschen gäbe, die unter Aufwendung unheimlicher krimineller Energie ihr Fahrzeug als Waffe benutzen, um ihre Interpretation von Recht und Gesetz durchzusetzen.

rad_weg_schild_verzert.gifIn Dresden gibt es Radwege. Viele Radwege. Viele davon sind in so miserablem Zustand, dass man meinen möchte, es handele sich vor allem um ein Instrument, das "Rad weg" von der Straße zu bringen, anstatt ökologisch sinnvoller und gesunder Mobilität einen "Radweg" zu bahnen.

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Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.