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108 Radfahrer und 1 Hund bewegten sich in eher gravitätischem Tempo - mehr lässt ja der Untergrund nicht zu - von der Schauburg zum Albertplatz, nach dessen Umrundung zum OlbrichtplatzEndlich Radfahren in der Königsbrücker und wieder zur Schauburg. Ermöglicht wurde das Radfahren in der normalerweise dafür vollkommen ungeeigneten Straße durch Polizeischutz vor und hinter dem Demonstrationszug. Wer als einzelner Radfahrer und ohne von Polizeifahrzeugen abgeschirmt zu werden schon einmal versucht hat, die Königsbrücker Straße legal, also auf der Fahrbahn zu durchqueren, weiß um die Dringlichkeit unseres Anliegens:

Wir fordern von der Stadtverwaltung und insbesondere von der Oberbürgermeisterin, nach zehn Jahren Hin und Her nun endlich das Planfeststellungsverfahren für den stadtverträglichen Ausbau der wichtigen Straße im Einklang mit dem einstimmigen Beschluss des Stadtrats vom April 2006 voranzubringen und zügig mit dem Bau zu beginnen.

Deswegen: nächste Woche wieder. Radfahren bis zum Baubeginn.

Noch ist die Freiberger eine ideale Radroute, der glatte Asphalt gehört fast ausschließlich den Fahrradfahrern. Seit dem die Bahnunterführung am World-Trade-Center aufgrund ihrer zu geringen Höhe für den Autoverkehr gesperrt wurde, hat Löbtau eine attraktive und sichere Schnellverbindung in die Innenstadt.

Frühzeitige Warnung

Wenn man will, kann man an der Baustelle am World-Trade-Center etwas Positives finden: offensichtlich hat sich die Bauleitung einen Kopf über die Radverkehrsführung gemacht.

Leipziger Straße

Ab dem 22. Mai findet jeden Freitag eine Fahrraddemo statt. Demonstriert wird für einen stadtverträglichen (und fahrradfreundlichen) Ausbau der Königsbrücker Straße.

Derzeit ist unklar, ob sich im Stadtrat eine Mehrheit bildet, die den Kompromiss eines zweispurigen Ausbaus der Königsbrücker aufkündigen und eine vierspurige Variante durchsetzen will. Auch war bereits in der Presse zu erfahren, dass an einer solchen Variante in der Stadtverwaltung bereits wieder gearbeitet wird und die Planungen für eine zweispurige Königsbrücker nicht mehr weiter verfolgt werden.

Welche Prioritäten eine Stadt setzt, verrät meist ein Blick in den kommunalen Haushalt. Gestern kündigte Baubürgermeister Marx an, dass er dieses Jahr 1,1 Millionen Euro "für neue Radwege" investieren will. Abgesehen davon, dass der Bau neuer Radwege oft mehr Ärger als Nutzen bringt (Könneritzstraße, Antonstraße, Leipziger Straße...), ist auch die Zahl als solche interessant. Der ADFC forderte vor der OB-Wahl jährliche Investitionen für den Radverkehr von 2,5 Millionen, um den Rückstand aufzuholen, den Dresden gegenüber Fahrradstädten hat.

Derzeit wird die Brücke Freiberger Straße am World Trade Center wieder für den Autoverkehr geöffnet. Folge: mehr Durchgangsverkehr in der Innenstadt. Kosten: 1,3 Millionen. Die Sperrung derselben Durchfahrt vor ein paar Jahren war auch nicht ganz umsonst. Kosten damals: 1,5 Millionen.



Der ADFC Dresden e. V. lädt herzlich zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Radverkehr in Dresden ein. Die Veranstaltung unter dem Titel „Stadtrat für Radstadt?“ findet am 14. Mai 2009, 19.00 Uhr im Großen Saal des Gewerkschaftshauses am Schützenplatz statt.

Leipziger Straße

Vor zwei Jahren hat der Stadtrat mit den Stimmen von SPD, CDU und FDP über den Ausbau der Leipziger Straße und damit eines Abschnitts des Elberadwegs entschieden. Unter anderem wurde die Fällung der bisher dort stehenden Bäume beschlossen, um die Straße für Straßenbahnen und Autos zu optimieren. Anwohnerprotesten und dem formellen Einspruch des ADFC zum Trotz wurden bei der Planung Rad- und Fußverkehr klar benachteiligt. Planungsziel war offenbar nicht mehr Komfort und Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer sondern die immer wieder gern propagierte „Flüssigkeit und Leichtigkeit des (motorisierten!) Verkehrs.

SpeicheDer Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Radfahrer wenn sie auf Radwegen fahren, sich im Zweifel immer "bremsbereit verhalten", ergo Schrittgeschwindigkeit fahren müssen. Ansonsten trifft sie bei Unfällen mit Fußgängern auf dem Radweg eine Mitschuld.

Bereits im September 2004 befuhr ein Radfahrer mit etwa 15 km/h einen Radweg und sah eine Frau, die sich an einer Bushaltestelle mit anderen unterhielt. Er klingelte in etwa zehn Metern Entfernung, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Fußgängerin trat jedoch einen Schritt zurück in Richtung Radweg. Dadurch erschreckt sah sich der Radfahrer zur Vollbremsung veranlasst, bei der er über den Lenker stürzte. Urteil des BGH: der Radfahrer ist zumindest zum Teil selbst schuld, weil er hätte langsamer fahren können.

Postplatz-Idylle

Die Toiletten-Aktion auf dem Postplatz zeigt: viele Dresdner sind mit der Postplatz-Gestaltung nicht zufrieden. Aber nicht nur der optische Eindruck des Platzes ist trist. Auch Verkehrsplanerisch handelt es sich eher um einen ungeschickten Scherz. Radfahrer können jedesmal froh sein, wenn sie es endlich über den Postplatz geschafft und dabei die Orientierung nicht verloren haben.

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Foto: wetwater

Die Stadt Mannheim zahlt Radfahrern, die ihr altes Rad verschrotten und sich im Fachhandel ein neues kaufen, eine Abwrackprämie von 50€. Mehr als eine PR-Aktion der Stadt ist das ganze dann aber doch nicht: die Prämie wird lediglich an die ersten 100 Antragsteller ausgezahlt.

Hintergrund: Der Verkehrsclub Deutschland forderte unlängst, die Abwrackprämie auch für Nutzer des ÖPNV und Radfahrer auszuzahlen, weil auch hier Arbeitsplätze in Deutschland gesichert werden. Wir berichteten bereits auf unserer Internetseite.

ADFC Stand auf der BRN

Helfer gesucht

Bei den schönsten Festen der Stadt sind wir mit dabei - wir kommen mit unseren mobilen Stand und präsentieren uns, weisen auf unsere Projekte hin oder sammeln Unterschriften.

Das macht durchaus Spaß, leicht kommt man ins Gespräch mit Radfahrern, kann Tipps geben oder welche bekommen. Am schönsten ist das aber, wenn man zu zweit ist. Deswegen suchen wir nach Akteuren, die zusammen mit unseren erfahrenen Mitgliedern Stände betreuen.

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Die Stadtmission der Diakonie und weitere Jugendhilfeträger suchen gebrauchte Fahrräder, um sie sozial schwachen Personen weitergeben zu können. Vor allem Kinder und Jugendliche aus armen Familien besitzen gar kein Fahrrad oder nur ein zu kleines oder nicht verkehrstaugliches. Das hätten sie bei Freizeitangeboten in der Neustadt festgestellt, sagte Claudia Thees von der Mobilen Arbeit der Stadtmission. Die Räder werden vom 30. März bis 9. April bei mehreren Einrichtungen angenommen.

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Auf der internationalen Konferenz zum Thema Fahrrad und öffentlicher Personennahverkehr (2. MeetBike-Konferenz / 12. SRL ÖPNV-Tagung in Dresden) hat der Beigeordnete für Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Dresden, Jörn Marx, am 13.03.2009 ein Lückenschlussprogramm für den Radverkehr bekannt gegeben. Es gebe in Dresden viele Stellen, an denen Radverkehrsführungen unterbrochen seien und Handlungsbedarf bestehe. Dieser solle nun abgearbeitet werden.

Im ADFC-Tourenportal gibt es die schönsten ADFC-Touren zum Herunterladen. Über 130.000 Kilometer Radrouten stehen schon bereit, darunter alle D-Netz-Routen sowie die Wege aus "Deutschland per Rad entdecken". Das Angebot wird nach und nach auf weitere Routen ausgeweitet.

Um weitere Strecken aufnehmen zu können, werden in ganz Sachsen noch Redakteure gesucht. Benötigt wird ein Windows-PC, Streckenkenntnis und etwas Zeit. GPS-Kenntnisse sind von Vorteil, aber nicht Bedingung.

Bei Interesse meldet Euch bitte bei Falk Mölle

Die Onlineumfrage zum Dresdener Fahrradstadtplan ist erst einmal ausgewertet. 

Wir danken allen Teilnehmern!

Hier geht's zur Auswertung und zum derzeitigen Sachstand bei unseren Bemühungen um einen neuen Dresdner Fahrradstadtplan...

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Für Liegeräder sprechen gegenüber "normalen" Fahrrädern die bequemere Sitzposition, höhere erreichbare Geschwindigkeiten und durch beides bedingt ein insgesamt größerer Aktionsradius. Als Nachteil wird von Neulingen oft das anfänglich etwas kippelige Fahrgefühl genannt. Dreirädrige Liegeräder, mit denen man nicht kippen kann, versprechen da Abhilfe. Aber auch hier war es bisher möglich, Haare in der Suppe zu finden: Liegetrikes sind vergleichsweise sperrig und es gab bisher kaum vollgefederte Modelle.

Seit kurzem ist die Ausgabe März 2009 der Internet-Fahrradzeitschrift Fahrradzukunft online. In der aktuellen Ausgabe geht es um den Kindertransport ohne Auto und um die landläufig vorherrschende Meinung, dass für ein intaktes Familienleben ein Kraftfahrzeug vonnöten sei.

Hier gelangen Sie zur Ausgabe März 2009 der Fahrradzukunft.

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Japan ist bekannt für seine technikverliebten Bewohner. Die Technikverliebtheit drückt sich aber nicht nur in sehr kleinen Mobiltelefonen und besonders hoch entwickelten Digitalkameras aus, sondern auch in so nützlichen Dingen, wie Fahrradabstellanlagen.

Neugebauter Mangel: Käthe-Kollwitz-Ufer
Ein Beispielbild für
die Oberbürgermeisterin:
neugebauter Mangel am
Käthe-Kollwitz-Ufer
Am Dienstagnachmittag, den 17. Februar, war der ADFC Dresden zu einem ersten persönlichen Gespräch bei der neuen Oberbürgermeisterin Helma Orosz. Themen des Gespräches waren

  1. das 2005 vom Stadtrat beschlossene, aber immer noch nicht als Entwurf vorgelegte Dresdner Radverkehrskonzept
  2. die Neustrukturierung der Verwaltung bzgl. Radverkehr
  3. die Qualitätssicherung bei Maßnahmen für den Radverkehr
  4. die Neuauflage des Dresdner Fahrradstadtplanes
  5. regelmäßige Kontakte ADFC-Stadtverwaltungsspitze

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Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) macht sich dafür stark, dass Radfahrer bei der Anschaffung eines neuen Fahrrades für ihr altes Gefährt in den Genuss der sogenannten "Umweltprämie" kommen. Schließlich ist Radfahren neben dem zu Fuß gehen die umweltfreundlichste Form der Mobilität. Machen Sie mit! Es dauert nicht lange...

VCD - Altes Fahrrad verschrotten und Umweltprämie beantragen

Foto: wetwater

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Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.