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FrankfurtEs wäre zu schön um wahr zu sein. So etwas schaffen nur andere Städte wie zum Beispiel Frankfurt am Main. Dort kümmern sich seit einiger Zeit im städtischen Radverkehrsbüro vier Mitarbeiter um die Belange der Radfahrer. Einer ist speziell dafür angestellt, Ampelschaltungen besser auf die Radfahrer anzupassen. Grüne Welle für Radfahrer!

In Dresden kämpfen wir immer noch darum, dass der Radverkehrsbeauftragte, wie vom Stadtrat im Jahr 2005 beschlossen, eine volle Stelle bekommt.

Wer sich informieren will, wie man Radverkehrsförderung auch betreiben kann, kann das seit kurzem auch auf der Website des Frankfurter Radverkehrsbüros.

Leipziger Straße

Wir wissen, wir werden immer mehr. Glaubt man den regelmäßigen Haushaltsbefragungen, hat es sich herumgesprochen, dass Radfahren die genialste Form der Fortbewegung ist. Wurden zur Wende nur 6% der Wege mit dem Rad zurückgelegt, sind es heute schon 17%, und das trotz massiven Ausbaus der Dresdner Auto-Straßen und gründlicher Beschleunigung des Autoverkehrs!

STVO_237_254.gifADFC-Mitglied erwirkt Grundsatzurteil

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat in einem wegweisenden Urteil die Rechte der Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer gestärkt und bestätigt, dass Radfahrer im Regelfall auf der Fahrbahn fahren dürfen und Städte und Gemeinden nur im Ausnahmefall Radwege als benutzungspflichtig kennzeichnen dürfen. Der Kläger, der örtliche Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in Regensburg, setzte sich mit Unterstützung des ADFC Bayern in zweiter Instanz gegen die Stadt Regensburg durch, die nun zwei gemeinsame Geh- und Radwege von der Benutzungspflicht befreien muss.

Leipziger Straße IIDer Bau des Verkehrszuges Waldschlößchenbrücke geht auch auf der Bautzner Straße voran. Mitte Oktober wurde ein Stück Fußweg von der Einmündung Fischhausstraße aus in Richtung Zentrum fertiggestellt. Neben zahlreichen dicken Oberleitungsmasten hat natürlich auch das beliebte Verkehrszeichen 240 seinen Platz gefunden, dass diesen Weg für Radfahrer benutzungspflichtig macht. Der Verkehrsteilnehmer fragt sich nur, wie auf einem Weg, der schon als Fußweg schon zu schmal bemessen ist (siehe Foto), auch noch Radfahrer fahren sollen. Zwischen Mast und Mauer stehen 1,50 m zur Verfügung.

Leipziger Straße IIVor einigen Tagen wurden die Bauarbeiten für die Radfahrer- und Fußgängerbrücke auf die Mole des Pieschener Hafens begonnen. Schön - wieder eine Verbindung mehr für Radfahrer und wieder ein Stück Elberadweg verbessert.

Um gleich zum Geld zu kommen: Die Brücke kostet 2,7 Millionen Euro. Das ist das Dreifache, was für den Radverkehr pro Jahr in Dresden eingeplant ist. Aus der Perspektive von Autoverkehrs-Investitionen sind 2,7 Millionen so gut wie nichts: ein Drittel der geplanten 9 Millionen für den neuen Olbrichtplatz oder knapp 2% der Kosten des Wiener Platzes. Eher Peanuts also...

Endlich Radfahren in der Königsbrücker
Fahrraddemo des ADFC
gegen eine vierspurige
Königsbrücker Straße

Es geht los: ab 9. November liegen die Pläne der Stadt zur Königsbrücker Straße aus. Pünktlich zur umtriebigen Adventszeit gibt die Stadtverwaltung die gesetzlich geforderte Möglichkeit, die Pläne einzusehen und Einsprüche zu schreiben.

Noch ist unklar, welche Pläne überhaupt ausliegen werden. Seit über 10 Jahren dauert der Streit um die Straße. Während die Autolobby eine vierspurige Piste auf Kosten der Vorgärten und Gehwege durchsetzen will, kämpfen Anwohner, ADFC, Gewerbetreibende und Umweltverbände für den Erhalt der Fußwege und genügend Platz für Radfahrer. Dies geht nur mit einer zweispurigen Ausführung. Das ist auch voll ausreichend, da die Auto-Kapazität ohnehin durch den vielbefahrenen Albertplatz beschränkt wird, der nicht umgebaut werden soll.

Unsere diesjährige ADFC-Weihnachtsfeier findet am Samstag, 12.12.09 ab 15 Uhr im Roten Salon vor der Geschäftsstelle im Umweltzentrum statt. Dazu sind alle Aktiven und Mitglieder herzlich eingeladen. Gäste sind natürlich willkommen.

Bei einem gemütlichen Beisammensein wollen wir plaudern und Glühwein oder Tee trinken. Gebäck darf mitgebracht werden.

dresden091022_kesselsdorfer-2-kl.jpgWie schon viele Male zuvor, hat es die Stadt wieder einmal geschafft, eine Baustelle völlig Fachgerecht abzusperren.

Radfahrer haben genug Platz, werden sicher um die Baustelle herumgeführt, müssen nicht absteigen und auch keinen Verkehrszeichen ausweichen, die zufällig mitten auf dem Weg stehen.

So sehen "Fahrradhighways" aus. In Dresden aber nicht. Hier ist immer alles ganz besonders anders.

Noch alle Latten am Zaun? Autofahrer nerven manchmal. Radfahrer ohne Licht aber auch. Drum: Macht euch Licht ans Rad!

cyclesuperhighways_logo_1__1.gifZwölf neue Fahrrad-Superhighways sollen das Zentrum mit äußeren Stadtteilen verbinden. Berufspendler sollen dadurch schnelle Verbindungen erhalten. Die ersten beiden Routen werden bereits im Sommer 2010 eröffnet, anschließend folgen die zehn weitere Routen.

Diese "Cycle Superhighways" gehören zu einer Reihe von Projekten, mit denen die Verkehrsbehörde und der Bürgermeister eine Fahrradrevolution herbeiführen wollen. Der Radverkehr soll bis 2025 im Vergleich zum Jahr 2000 um 400 Prozent zunehmen, um den Stadtverkehr zu entlasten und die Gesundheit der Stadtbewohner zu fördern.

Dresden? Nein London:

Piktogramme auf TramgleisenDer VVO erhöht die Preise für die Fahrrad-Monatskarte. Bislang kostete die Fahrradmonatskarte für den Verkehrsverbund Oberelbe 12 Euro, ab 1. November soll diese Karte dann 14 Euro kosten. Das ist mit 17% die größte Erhöhung in diesem Jahr.

Einzelfahrscheine kosten statt 1,80€ nun 1,90€, die Monatskarte für eine Zone wird um einen Euro teurer und kostet dann 38€.

Seit Jahren sinkt der Anteil der Wege, die mit Öffentlichen Verkehrsmitteln in Dresden zurückgelegt werden. Wir fordern von der Politik deshalb eine stärkere Unterstützung des Öffentlichen Nahverkehrs, damit dieser ein attraktiveres Angebot zu bezahlbaren Preisen machen kann. Auch für Radfahrer.

Wieder ist eine neue Ausgabe der Onlinezeitschrift Fahrradzukunft erschienen. Diesmal mit dem Schwerpunkt Elektroräder, über deren Ökobilanz sich wahrlich streiten lässt. Auch weitere Themen, wie die rechtliche Situation von Pedelecs und deren Potential, die Reichweite von Fahrrädern zu erhöhen, werden diskutiert.

LittleJohnBikes_Logo.jpgLittle John Bikes und der ADFC bringen Licht in graue Herbsttage und erläutern, was alles ans Fahrrad gehört, damit Sie gut sehen und vor allem gesehen werden!

Leipziger Straße

Ab 20.10. findet wieder die tägliche Critical Mass vom Albertplatz in die Uni statt. Wie vor dem Sommer, werden sich auch im Wintersemester wieder morgens dreiviertel neun zahlreiche Studenten treffen und gemeinsam zur 2. Stunde (9.20 Uhr) radeln.

Die Einzeln nahezu unbezwingbare Strecke Albertplatz - Carolaplatz - Pirnaischer Platz - Hauptbahnhof - TU ist gemeinsam locker und sicherer zu fahren. Und ganz nebenbei erregt die Critical Mass die Aufmerksamkeit, die dem Radverkehr in Dresden eigentlich schon lange entgegengebracht werden müsste...

unfall

Dem Versuch, Radfahrer als Rowdies darzustellen und das Radfahren als gemeingefährlich, werden wir an dieser Stelle von Zeit zu Zeit mit der Rubrik Überschriften der letzten Woche etwas entgegensetzen.

  • An Verkehrsinsel gestoßen
  • Auto landet in einer Baugrube
  • Jedes 17. Auto fährt vor Schulen zu schnell
  • Gegen Stoppzeichen gestoßen und abgehauen
  • Fahrzeuge prallen im Spitzgrundwald zusammen
  • Schwerer Unfall: Polizei bittet Zeugen um Hilfe
  • Raser auf der Kollwitzstraße gefährden Kinder
  • 27-Jähriger stirbt nach Unfall bei Rackwitz
  • Vier Verletzte bei Auffahrunfall
  • Kuh angefahren
  • Lkw rammt zwei Betonsäulen
  • Alkoholisierter rammt Polizeiauto mit gestohlenem VW
  • Autofahrer rast mit Tempo 118 durch 70er-Zone
  • Wieder zwei Unfälle wegen zu hohem Tempo bei Nässe
  • Renault landet in Baugrube
  • Mitsubishi stößt gegen Lkw

lego

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden e.V. hat in Zusammenarbeit mit der Dresdner Polizei und der Fahrradselbsthilfewerkstatt Radschlag e.V. einen Lichtcheck für Radfahrer durchgeführt.

Radfahrer ohne ausreichende Beleuchtung wurden angehalten und darüber informiert, dass am Rad eine funktionierende Lichtanlage angebaut sein muss. Radfahrer ohne Beleuchtung wurden nicht zur Kasse gebeten, sondern über mögliche Folgen des "Blindfahrens" unterrichtet. Die Helfer vom Radschlag e.V. konnten bei so manchem Radfahrer die defekte Lichtanlage kostenfrei reparieren. Die Aktion fand dieses Jahr schon das dritte mal in Folge statt.

lego

Auf Anregung der BI Plauen und des ADFC Dresden hat die Stadt im Gebiet von Schleiermacher-, Kant- und Krausestraße in Dresden-Plauen eine Tempo-30-Zone eingerichtet. Auf Empfehlung des ADFC Dresden wurde außerdem eine weitere Einbahnstraße für Radfahrer geöffnet: Die Krausestraße darf von nichtmotorisierten Zweiradlern jetzt in beide Richtungen befahren werden. 

Wieder ein kleiner Schritt hin zu einer fahrradfreundlichen Stadt und ein Beleg dafür, dass sich ehrenamtliches Engagement lohnt.

Asphalt-Asphalt-Asphalt
Bild: Iwan Gabovitch (Flickr)

Während die Thüringer das Konjunkturprogramm nutzen, kilometerweise Radwege durch ihr Land zu ziehen, tut sich Sachsen schwer, diese Gelder für den Radverkehr auszugeben. Das heißt aber nicht, dass wir nicht von den Millionenausgaben der Regierung profitieren, wir tun es und zwar in Form von ebenem Asphalt:

lego

Als Radfahrer mag man es kaum glauben, aber tatsächlich gibt es in Dresden zahlreiche Menschen, die nie in ihrem Leben das Radfahren erlernt haben.

„Häufig hatten sie als Kriegs- oder Nachkriegskinder keine Gelegenheit Radfahren zu lernen“, sagt Daniel Rohark, der als Leiter des neuen Velobüros eine Fahrradschule für Erwachsene anbietet. Auch ehemalige Radfahrer, die Jahrzehnte nicht mehr im Sattel gesessen haben, melden sich beim Velobüro zur Radschule an.

Sperrung Radroute Ost-West

Seit etwa einer Woche ist die Radroute Ost-West in der Kreustraße und auf dem Altmarkt voll gesperrt. Ohne Begründung, ohne Umleitung. Damit wird in Dresdens Zentrum deutlich, welchen Stellenwert der Radverkehr in dieser Stadt einnimmt. Jede Marktbude ist wichtiger, als der Arbeitsweg radfahrender Berufspendler.

Wie man aus gemeinhin gut unterrichteten Kreisen vernimmt, denkt der Radverkehrsbeauftragte darüber nach, tätig zu werden und Gespräche mit der Straßenverkehrsbehörde zu beginnen.

Auf telefonische Nachfrage erklärte mir ein Mitarbeiter aus dem Straßen- und Tiefbauamt, dass ja sowieso geplant sei, die Radroute Ost-West nach dem Umbau (in einigen Jahren) über den Pirnaischen Platz zu leiten.

Update: Auch einige Tage, nachdem beim Büro des Radverkehrsbeauftragten unsere Beschwerde eingegangen ist, bleibt die Radroute gesperrt. Wir bitten Sie deshalb, der Dresdner Stadtverwaltung eine Nachricht zu schicken und dort darauf zu drängen, dass diese Strecke wieder für Radfahrer freigegeben wird.

Update 2: Erst nachdem der Herbstmarkt nun wieder abgebaut ist, wurde auch die Radroute wieder freigegeben. Mal sehen, mit welchen Schikanen uns die Stadt bei den nächsten Frühlings-, Sommer-, Herbst-, und Wintermärkten überrascht.

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Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.