TPL_BEEZ2_NAV_VIEW_SEARCH

TPL_BEEZ2_NAVIGATION

Vorstadt bringt keine Sicherheit

Laut Verkehrsunfall-Studie der TU Dortmund sind Städte weniger gefährlich als ländliche Regionen

Verkehrsforscher der Technischen Universität Dortmund analysierten Verkehrsunfallzahlen und kommen zu einem überraschenden Ergebnis: Großstadtbewohner verunglücken im Verkehr erheblich seltener schwer als Umlandbewohner. Bereits bei den Kleinsten ist das Risiko eines tödlichen Unglücks in ländlichen Kreisen rund drei bis fünf mal so hoch wie in der Stadt. Damit entkräften sie eines der wichtigsten Argumente für das Häuschen im Grünen die angeblich große Gefahr für die Kinder.

Bild von Scorpions and Centaurs (Flickr)

hummer.jpgIn einem Interview mit dem Internetportal news.de spricht Heiner Monheim über Verkehr und Verkehrspolitik in Deutschland. "Es gibt Städte, die haben viel weniger Autoverkehr, meistens sind die Leute dort überdurchschnittlich klug und überdurchschnittlich reich. Das Auto ist ein Armutsmodell. New York hat ganz wenige Autos, Universitätsstädte haben wenige Autos. Das Ruhrgebiet hat viele Autos, das Saarland hat viele Autos. Je dümmer die Regionen sind, desto mehr Autobahnen und Autos."

Heiner Monheim ist Professor für Raumentwicklung und Spezialist in Fragen von Raumplanung und Verkehr und Gründungsmitglied des ADFC.

schnee-150_1.JPGDie neuen Radwege auf der Albertbrücke werden gut angenommen. Beschwerden werden bereits jetzt entgegengenommen.

Radfahrer zu Rennrodlern - Eine Initiative der Stadt Dresden.

Die Stadt lässt von April bis September 2010 ein Stück Radfahrstreifen auf der Pillnitzer Straße bauen. Die Planung wurden dem Ortsbeirat Altstadt vorgestellt. Der Abschnitt zwischen Rietschelstraße und Steinstraße wird ca. 150.000 Euro kosten. Es handelt sich nur um eine Interimslösung, weil der endgültige Ausbau der Pillnitzer Straße noch bevorsteht, aber bisher nicht absehbar ist. Der Ortsbeirat hat das Projekt einstimmig gebilligt.

schnee150.jpgViele Dresdner nutzen das Fahrrad im Alltag. Eigentlich sollen es immer mehr werden, geht es nach dem Stadtrat, dem Freistaat und der Bundesregierung. Alltag - das heißt: Radfahren nicht nur im Sommer!

Die Stadtverwaltung scheint davon noch nicht viel mitbekommen zu haben.Von den Autofahrbahnen wurde der Schnee, wie schon in den Jahren davor, einfach auf den Radwegen "entsorgt". Kein einziger Radweg in Dresden wurde vom Schnee beräumt.

Andere Städte sind da weiter. In Kopenhagen (s. Bild), wo Radfahren (im Gegensatz zur sächsischen Hauptstadt) alltäglich ist, befreit die Gemeinde die Radwege im Winter selbstverständlich von Schnee und Eis.

(Bild: Copenhagenize)

081231 (30a)_1.jpg

In der Woche zwischen Weihnachten und Silvester bleibt die Geschäftsstelle des ADFC-Dresden in der Schützengasse 16 geschlossen.

Bei dringenen Angelegenheiten bitte ein Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir wünschen allen Radlern ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2010!

via: Copenhagenize + Political Irony

lego.jpgAlle Jahre wieder stellt sich vor Weihnachten dieselbe Frage: Was schenke ich meinen Lieben? Eine einfache Antwort gibt es für die, die einen bekennenden Radfahrer erfreuen möchten: Eine Geschenkmitgliedschaft im ADFC.

Mit der Geschenkmitgliedschaft erhält Ihr Freund, Ihre Tante oder Ihr Nachbar sechs Ausgaben des ADFC-Magazins "Radwelt", ist haftpflicht- und rechtsschutzversichert und profitiert von den Serviceleistungen des ADFC, wie zum Beispiel der Rechtsberatung. Und ganz nebenbei unterstützen Sie mit der Geschenkmitgliedschaft die Arbeit für bessere Radfahr-Bedigungen.

cph-150.jpgKopenhagen ist dieser Tage in aller Munde und wird auch nach dem Klimagipfel ein Vorbild für Städte in aller Welt sein. Deutschlandradio Kultur hat sich die Stadt unter Fahrrad-Gesichtspunkten angesehen. Es ist ein schöner Bericht herausgekommen, den wir hiermit ausdrücklich empfehlen möchten.

Im Februar 2010 widmet sich das Magazin des ADFC Sachsen der Fahrradstadt Kopenhagen. Wer das Magazin frei Haus geliefert bekommen möchte, sollte bis dahin noch ADFC-Mitglied werden.

Die Königsbrücker Straße heute

Recht unbemerkt von der Öffentlichkeit läuft das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Königsbrücker Straße. Zur Einsichtnahme ausgelegt wurden die Pläne für den Kompromiss mit zwei überbreiten Fahrspuren für Autofahrer. Diese sind nun auch im Netz verfügbar.

Auch wenn weiter unklar ist, ob diese Kompromissplanung oder eine ausschließlich autogerechte Straße gebaut wird, sollte bis zum 23. Dezember die Möglichkeit genutzt werden, Einsprüche bzw. Zustimmung an die Landesdirektion zu senden.

 

albertbruecke_150.JPGDie Albertbrücke bekommt auf beiden Seiten Radfahrstreifen.

Die Albertbrücke ist so baufällig, dass Teile der Brüstung herabzubrechen drohen. Deshalb müssen die Seitenbereiche eingeengt werden. Da dort kein Platz mehr für Fahrräder ist, werden Radfahrstreifen auf der Fahrbahn angelegt. Die Stadt konnte diese Maßnahme nicht weiter herausschieben, derzeit laufen die Asphaltierungsarbeiten.

Die Ironie der Geschichte: Der katastrophale Zustand der Brücke wird zum Weihnachtsgeschenk für Radfahrer. Weil zwei Autospuren wegfallen, entsteht ausreichend Platz für Radfahrstreifen. Und während die Zeitungen titeln "Verkehrsbehinderungen ab Dezember" und sich Lokalpolitiker aufregen, schafft die Notlösung auf der bedeutenden Fahrradroute endlich akzeptable Bedingungen zum Radfahren.

Genau das ist die Bevorzugung des Radverkehrs, die man in Dresden sonst kaum vorfindet: Autopisten zu Fahrradstreifen!

Die Kampagne Kopf an, Motor aus des Bundesverkehrsministeriums wirbt für das Radfahren und zu Fuß gehen. Nette Öffentlichkeitsarbeit fürs Radfahren.

Gefunden bei Copenhagenize.com.

polizei-altmarkt-150.jpgMehrmals täglich steht dem durchschnittlichen sächsischen Polizeibeamten der Sinn nach der Erfüllung dringend gebotener hoheitlicher Aufgaben gemäß §35 StVO. Eine solche dringend gebotene hoheitliche Aufgabe scheint der Besuch bei McDonald's am Altmarkt in Dresden zu sein. Mahlzeit!

Ganz kurz zusammengefasst: Diejenigen, die selbst ein leuchtendes Vorbild im Straßenverkehr abgeben, kontrollieren anderntags Radfahrer auf die Einhaltung von Verkehrsregeln. Noch Fragen?

07-01-25_fahrrad_winter_dresden-16_klein.jpgDie Süddeutsche Zeitung, größte seriöse Tageszeitung Deutschlands, hat sich dem Thema des Radfahrens im Winter angenommen und eine Allwetterbetrachtung des Radfahrens abgedruckt. Sehr lesenswert!

petersburger-254.jpgImmer wieder findet man sie: Baustellen, bei denen Radfahrer nicht bedacht werden, unlogische Verkehrsführungen, kaputter Fahrbahnbelag, Scherben und Falschparker auf Radwegen.

Da der ADFC ein Verein ist, dessen Mitglieder auch nur in ihrer Freizeit arbeiten, benötigen wir Ihre Hilfe: Schreiben Sie selbst der Stadt Dresden, wo sich die Situation für Radfahrer verbessern soll!

Dafür haben wir für Sie alle wichtigen Ansprechpartner zusammengetragen. Mängelmeldungen, Lob und Wünsche erreichen auf diese Weise schnell die richtige Stelle.

Die Schweinegrippe - sie ist in aller Munde. Da haben natürlich auch wir etwas zu sagen: Radfahren schützt vor der Schweinegrippe.

Gerade bei Grippewellen kann eine Straßenbahnfahrt schnell mit einer Infektion enden. Es muss Sie nur ein einziger der 100 unbekannten Leute in der Bahn anniesen und schon ist's vorbei. Mit dem Rad wäre Ihnen das nicht passiert!

Regelmäßige körperliche Betätigung an der frischen Luft härtet den Organismus ab, weil er stärker gefordert wird. Radfahren im Winter härtet ab!

Eine ideale Vorbeugung gegen eine Grippe-Infektion beitet regelmäßige Bewegung. Lassen Sie ihr Auto auch im Winter stehen! Trainieren Sie radfahrend auf Ihrem Arbeitsweg Ihre Ausdauer und bleiben fit, anstatt faul und krank im Stau zu sitzen und über das schlechte Radioprogramm zu fluchen! Dann bleibt Ihnen neben der guten Laune auch mehr Geld für gesunde Ernährung. Beides: Wichtige Faktoren gegen Grippe.

Radfahren - Mangels Risiken und Nebenwirkungen brauchen Sie weder Arzt noch Apotheker.

Seit 2007 wird an der Eisenbahnbrücke neben dem Neustädter Bahnhof gebaut. Eine Ende ist auf Monate nicht abzusehen. Im Abstand von jeweils einigen Monaten wird eins der Brückenelemente abgerissen. Für die erforderliche Baufreiheit wird dann für je ein Wochenende die komplette Brückendurchfahrt gesperrt. Soweit ist das nachvollziehbar.

  neustaedter1_60.jpg neustaedter2_60.jpg neustaedter3_60.jpg neustaedter4_60.jpg neustaedter5_60.jpg

Nicht nachvollziehbar ist aber, dass seit dem Baustart der stark frequentierte, Zweirichtung-Rad-Fußweg keinen akzeptablen provisorischen Belag erhält.

Dresden bekommt ein neues Verkehrskonzept. Was muss passieren, damit sich der Verkehr in Dresden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stadtverträglich, ökologisch und zukunftsfähig entwickelt?

Mitschnitt einer Veranstaltung vom 17. September 2009. Mehr dazu bei den Umgebungsgedanken.

Der ADFC fordert  die Fortsetzung des Planfeststellungverfahrens und darüber hinaus die Bearbeitung seiner Petition

Die Königsbrücker Straße, hier fahren nicht nur Autos!Für den ADFC ist eine weitere Verzögerung des Umbaus der Königsbrücker Straße nicht hinnehmbar. „Wir wehren uns gegen eine Verkehrspolitik, die Radfahrer und Fußgänger an den Rand drängt“, sagt Olaf Matthies vom ADFC. Wie ein Blick in die Richtlinien zeigt, ist der vom Stadtrat beschlossene zweispurige Kompromiss förderfähig. OB Orosz hatte angekündigt, nach der Auslegung das Planfeststellungsverfahren erneut ruhen zu lassen.

FrankfurtEs wäre zu schön um wahr zu sein. So etwas schaffen nur andere Städte wie zum Beispiel Frankfurt am Main. Dort kümmern sich seit einiger Zeit im städtischen Radverkehrsbüro vier Mitarbeiter um die Belange der Radfahrer. Einer ist speziell dafür angestellt, Ampelschaltungen besser auf die Radfahrer anzupassen. Grüne Welle für Radfahrer!

In Dresden kämpfen wir immer noch darum, dass der Radverkehrsbeauftragte, wie vom Stadtrat im Jahr 2005 beschlossen, eine volle Stelle bekommt.

Wer sich informieren will, wie man Radverkehrsförderung auch betreiben kann, kann das seit kurzem auch auf der Website des Frankfurter Radverkehrsbüros.

Unterkategorien

Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.