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In der Woche zwischen Weihnachten und Silvester bleibt die Geschäftsstelle des ADFC-Dresden in der Schützengasse 16 geschlossen.

Bei dringenen Angelegenheiten bitte ein Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir wünschen allen Radlern ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2010!

via: Copenhagenize + Political Irony

lego.jpgAlle Jahre wieder stellt sich vor Weihnachten dieselbe Frage: Was schenke ich meinen Lieben? Eine einfache Antwort gibt es für die, die einen bekennenden Radfahrer erfreuen möchten: Eine Geschenkmitgliedschaft im ADFC.

Mit der Geschenkmitgliedschaft erhält Ihr Freund, Ihre Tante oder Ihr Nachbar sechs Ausgaben des ADFC-Magazins "Radwelt", ist haftpflicht- und rechtsschutzversichert und profitiert von den Serviceleistungen des ADFC, wie zum Beispiel der Rechtsberatung. Und ganz nebenbei unterstützen Sie mit der Geschenkmitgliedschaft die Arbeit für bessere Radfahr-Bedigungen.

cph-150.jpgKopenhagen ist dieser Tage in aller Munde und wird auch nach dem Klimagipfel ein Vorbild für Städte in aller Welt sein. Deutschlandradio Kultur hat sich die Stadt unter Fahrrad-Gesichtspunkten angesehen. Es ist ein schöner Bericht herausgekommen, den wir hiermit ausdrücklich empfehlen möchten.

Im Februar 2010 widmet sich das Magazin des ADFC Sachsen der Fahrradstadt Kopenhagen. Wer das Magazin frei Haus geliefert bekommen möchte, sollte bis dahin noch ADFC-Mitglied werden.

Die Königsbrücker Straße heute

Recht unbemerkt von der Öffentlichkeit läuft das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Königsbrücker Straße. Zur Einsichtnahme ausgelegt wurden die Pläne für den Kompromiss mit zwei überbreiten Fahrspuren für Autofahrer. Diese sind nun auch im Netz verfügbar.

Auch wenn weiter unklar ist, ob diese Kompromissplanung oder eine ausschließlich autogerechte Straße gebaut wird, sollte bis zum 23. Dezember die Möglichkeit genutzt werden, Einsprüche bzw. Zustimmung an die Landesdirektion zu senden.

 

albertbruecke_150.JPGDie Albertbrücke bekommt auf beiden Seiten Radfahrstreifen.

Die Albertbrücke ist so baufällig, dass Teile der Brüstung herabzubrechen drohen. Deshalb müssen die Seitenbereiche eingeengt werden. Da dort kein Platz mehr für Fahrräder ist, werden Radfahrstreifen auf der Fahrbahn angelegt. Die Stadt konnte diese Maßnahme nicht weiter herausschieben, derzeit laufen die Asphaltierungsarbeiten.

Die Ironie der Geschichte: Der katastrophale Zustand der Brücke wird zum Weihnachtsgeschenk für Radfahrer. Weil zwei Autospuren wegfallen, entsteht ausreichend Platz für Radfahrstreifen. Und während die Zeitungen titeln "Verkehrsbehinderungen ab Dezember" und sich Lokalpolitiker aufregen, schafft die Notlösung auf der bedeutenden Fahrradroute endlich akzeptable Bedingungen zum Radfahren.

Genau das ist die Bevorzugung des Radverkehrs, die man in Dresden sonst kaum vorfindet: Autopisten zu Fahrradstreifen!

Die Kampagne Kopf an, Motor aus des Bundesverkehrsministeriums wirbt für das Radfahren und zu Fuß gehen. Nette Öffentlichkeitsarbeit fürs Radfahren.

Gefunden bei Copenhagenize.com.

polizei-altmarkt-150.jpgMehrmals täglich steht dem durchschnittlichen sächsischen Polizeibeamten der Sinn nach der Erfüllung dringend gebotener hoheitlicher Aufgaben gemäß §35 StVO. Eine solche dringend gebotene hoheitliche Aufgabe scheint der Besuch bei McDonald's am Altmarkt in Dresden zu sein. Mahlzeit!

Ganz kurz zusammengefasst: Diejenigen, die selbst ein leuchtendes Vorbild im Straßenverkehr abgeben, kontrollieren anderntags Radfahrer auf die Einhaltung von Verkehrsregeln. Noch Fragen?

07-01-25_fahrrad_winter_dresden-16_klein.jpgDie Süddeutsche Zeitung, größte seriöse Tageszeitung Deutschlands, hat sich dem Thema des Radfahrens im Winter angenommen und eine Allwetterbetrachtung des Radfahrens abgedruckt. Sehr lesenswert!

petersburger-254.jpgImmer wieder findet man sie: Baustellen, bei denen Radfahrer nicht bedacht werden, unlogische Verkehrsführungen, kaputter Fahrbahnbelag, Scherben und Falschparker auf Radwegen.

Da der ADFC ein Verein ist, dessen Mitglieder auch nur in ihrer Freizeit arbeiten, benötigen wir Ihre Hilfe: Schreiben Sie selbst der Stadt Dresden, wo sich die Situation für Radfahrer verbessern soll!

Dafür haben wir für Sie alle wichtigen Ansprechpartner zusammengetragen. Mängelmeldungen, Lob und Wünsche erreichen auf diese Weise schnell die richtige Stelle.

Die Schweinegrippe - sie ist in aller Munde. Da haben natürlich auch wir etwas zu sagen: Radfahren schützt vor der Schweinegrippe.

Gerade bei Grippewellen kann eine Straßenbahnfahrt schnell mit einer Infektion enden. Es muss Sie nur ein einziger der 100 unbekannten Leute in der Bahn anniesen und schon ist's vorbei. Mit dem Rad wäre Ihnen das nicht passiert!

Regelmäßige körperliche Betätigung an der frischen Luft härtet den Organismus ab, weil er stärker gefordert wird. Radfahren im Winter härtet ab!

Eine ideale Vorbeugung gegen eine Grippe-Infektion beitet regelmäßige Bewegung. Lassen Sie ihr Auto auch im Winter stehen! Trainieren Sie radfahrend auf Ihrem Arbeitsweg Ihre Ausdauer und bleiben fit, anstatt faul und krank im Stau zu sitzen und über das schlechte Radioprogramm zu fluchen! Dann bleibt Ihnen neben der guten Laune auch mehr Geld für gesunde Ernährung. Beides: Wichtige Faktoren gegen Grippe.

Radfahren - Mangels Risiken und Nebenwirkungen brauchen Sie weder Arzt noch Apotheker.

Seit 2007 wird an der Eisenbahnbrücke neben dem Neustädter Bahnhof gebaut. Eine Ende ist auf Monate nicht abzusehen. Im Abstand von jeweils einigen Monaten wird eins der Brückenelemente abgerissen. Für die erforderliche Baufreiheit wird dann für je ein Wochenende die komplette Brückendurchfahrt gesperrt. Soweit ist das nachvollziehbar.

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Nicht nachvollziehbar ist aber, dass seit dem Baustart der stark frequentierte, Zweirichtung-Rad-Fußweg keinen akzeptablen provisorischen Belag erhält.

Dresden bekommt ein neues Verkehrskonzept. Was muss passieren, damit sich der Verkehr in Dresden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stadtverträglich, ökologisch und zukunftsfähig entwickelt?

Mitschnitt einer Veranstaltung vom 17. September 2009. Mehr dazu bei den Umgebungsgedanken.

Der ADFC fordert  die Fortsetzung des Planfeststellungverfahrens und darüber hinaus die Bearbeitung seiner Petition

Die Königsbrücker Straße, hier fahren nicht nur Autos!Für den ADFC ist eine weitere Verzögerung des Umbaus der Königsbrücker Straße nicht hinnehmbar. „Wir wehren uns gegen eine Verkehrspolitik, die Radfahrer und Fußgänger an den Rand drängt“, sagt Olaf Matthies vom ADFC. Wie ein Blick in die Richtlinien zeigt, ist der vom Stadtrat beschlossene zweispurige Kompromiss förderfähig. OB Orosz hatte angekündigt, nach der Auslegung das Planfeststellungsverfahren erneut ruhen zu lassen.

FrankfurtEs wäre zu schön um wahr zu sein. So etwas schaffen nur andere Städte wie zum Beispiel Frankfurt am Main. Dort kümmern sich seit einiger Zeit im städtischen Radverkehrsbüro vier Mitarbeiter um die Belange der Radfahrer. Einer ist speziell dafür angestellt, Ampelschaltungen besser auf die Radfahrer anzupassen. Grüne Welle für Radfahrer!

In Dresden kämpfen wir immer noch darum, dass der Radverkehrsbeauftragte, wie vom Stadtrat im Jahr 2005 beschlossen, eine volle Stelle bekommt.

Wer sich informieren will, wie man Radverkehrsförderung auch betreiben kann, kann das seit kurzem auch auf der Website des Frankfurter Radverkehrsbüros.

Leipziger Straße

Wir wissen, wir werden immer mehr. Glaubt man den regelmäßigen Haushaltsbefragungen, hat es sich herumgesprochen, dass Radfahren die genialste Form der Fortbewegung ist. Wurden zur Wende nur 6% der Wege mit dem Rad zurückgelegt, sind es heute schon 17%, und das trotz massiven Ausbaus der Dresdner Auto-Straßen und gründlicher Beschleunigung des Autoverkehrs!

STVO_237_254.gifADFC-Mitglied erwirkt Grundsatzurteil

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat in einem wegweisenden Urteil die Rechte der Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer gestärkt und bestätigt, dass Radfahrer im Regelfall auf der Fahrbahn fahren dürfen und Städte und Gemeinden nur im Ausnahmefall Radwege als benutzungspflichtig kennzeichnen dürfen. Der Kläger, der örtliche Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in Regensburg, setzte sich mit Unterstützung des ADFC Bayern in zweiter Instanz gegen die Stadt Regensburg durch, die nun zwei gemeinsame Geh- und Radwege von der Benutzungspflicht befreien muss.

Leipziger Straße IIDer Bau des Verkehrszuges Waldschlößchenbrücke geht auch auf der Bautzner Straße voran. Mitte Oktober wurde ein Stück Fußweg von der Einmündung Fischhausstraße aus in Richtung Zentrum fertiggestellt. Neben zahlreichen dicken Oberleitungsmasten hat natürlich auch das beliebte Verkehrszeichen 240 seinen Platz gefunden, dass diesen Weg für Radfahrer benutzungspflichtig macht. Der Verkehrsteilnehmer fragt sich nur, wie auf einem Weg, der schon als Fußweg schon zu schmal bemessen ist (siehe Foto), auch noch Radfahrer fahren sollen. Zwischen Mast und Mauer stehen 1,50 m zur Verfügung.

Leipziger Straße IIVor einigen Tagen wurden die Bauarbeiten für die Radfahrer- und Fußgängerbrücke auf die Mole des Pieschener Hafens begonnen. Schön - wieder eine Verbindung mehr für Radfahrer und wieder ein Stück Elberadweg verbessert.

Um gleich zum Geld zu kommen: Die Brücke kostet 2,7 Millionen Euro. Das ist das Dreifache, was für den Radverkehr pro Jahr in Dresden eingeplant ist. Aus der Perspektive von Autoverkehrs-Investitionen sind 2,7 Millionen so gut wie nichts: ein Drittel der geplanten 9 Millionen für den neuen Olbrichtplatz oder knapp 2% der Kosten des Wiener Platzes. Eher Peanuts also...

Endlich Radfahren in der Königsbrücker
Fahrraddemo des ADFC
gegen eine vierspurige
Königsbrücker Straße

Es geht los: ab 9. November liegen die Pläne der Stadt zur Königsbrücker Straße aus. Pünktlich zur umtriebigen Adventszeit gibt die Stadtverwaltung die gesetzlich geforderte Möglichkeit, die Pläne einzusehen und Einsprüche zu schreiben.

Noch ist unklar, welche Pläne überhaupt ausliegen werden. Seit über 10 Jahren dauert der Streit um die Straße. Während die Autolobby eine vierspurige Piste auf Kosten der Vorgärten und Gehwege durchsetzen will, kämpfen Anwohner, ADFC, Gewerbetreibende und Umweltverbände für den Erhalt der Fußwege und genügend Platz für Radfahrer. Dies geht nur mit einer zweispurigen Ausführung. Das ist auch voll ausreichend, da die Auto-Kapazität ohnehin durch den vielbefahrenen Albertplatz beschränkt wird, der nicht umgebaut werden soll.

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Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.