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albertbruecke_150.JPGPro Tag überqueren etwa 7000 Radfahrer die Albertbrücke. Sie ist damit die bedeutendste Elbquerung für den Radverkehr in Dresden. Die bisherigen Planungen nehmen auf die zunehmende Bedeutung des Radverkehrs nicht ausreichend Rücksicht. „Es ist abzusehen, dass die geplanten 1,60m breiten Radwege das alltägliche Verkehrsgeschehen auf der Brücke nicht bewältigen können“ sagt Konrad Gähler, Pressesprecher des ADFC.

Durch fehlende Möglichkeiten zum Abbiegen in die Glacisstraße, auf das Terrassenufer und zum Elberadweg provoziert die Stadt Gegenverkehr auf den Radwegen. „Dieses Problem ist auf der Albertbrücke schon lange bekannt. Jetzt, wo die Brücke ohnehin umgebaut wird, besteht die Chance, die Verkehrsführung für den Radverkehr sinnvoll zu gestalten. Wichtig ist insbesondere eine vernünftige Verbindung für Radfahrer von der Brücke in die Glacisstraße. Für den Autoverkehr wird die ja auch nicht einfach weggelassen“ sagt Gähler.

twitter.gifDer ADFC Dresden verfügt seit wenigen Minuten über einen eigenen Twitterkanal. Wir freuen uns auf dieses interessante Medium und laden jeden, der immer aktuell über fahrradbezogenes Geschehen in der Stadt bescheid wissen möchte ein, uns auf Twitter zu folgen.

Die Stadt Dresden hat seit heute eine neue Radverkehrsbeauftragte. Nora Ludwig hat bisher an der verkehrswissenschaftlichen Fakultät der TU Dresden gearbeitet und wird nun in Dresden alle Fragen des Radverkehrs koordinieren und endlich das bereits 2005 beschlossene Radverkehrskonzept umsetzen.

Bislang stehen in Dresden weniger als eine Million Euro pro Jahr für die Förderung des Radverkehrs zur Verfügung. Der ADFC fordert 5 Euro pro Jahr und Einwohner, also 2,5 Millionen jährlich.

Der ADFC Dresden beteilig sich mit einem eigenen Stand auf der Freizeitmesse „bike+outdoor“ in Dresden. Wir stellen auf der Messe unsere Arbeit vor und helfen bei fragen rund ums Radfahren weiter.

Das Messepublikum kann sich bei Radhändlern und Herstellern beraten lassen und Teile oder Ausrüstung auch gleich kaufen. Neben Alltags- und Sporträdern können auf verschiedenen Radparcours Lasten-, Liege- und andere Spezialräder ausprobiert werden.

Reiseziele werden vorgestellt, es gibt Vorträge über Radtouren, eine Ausstellung historischer Fahrräder und radakrobatische Vorführungen.

Neben dem ADFC-Stand sind u.a. folgende weitere Attraktionen vorgesehen:

  • Trike-Race-Parcours
  • BMX- und Mountainbike-Wettbewerb auf Dritbike-Halfpipe
  • E-Bike-Teststrecke
  • Radpolo-Turnier mit Mannschaften aus Dresden, Leipzig und München

Sie finden uns in Halle 2 an Stand 246.

Am 22. Februar fand in Berlin der Kongress der Fahrradbranche VIVAVELO statt. In der Eröffnungsrede sprach Jan Mücke (FDP) in seiner Eigenschaft als Staatssekretär im Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung von der steigenden Bedeutung des Fahrrades für die Mobilität in Städten: "Wir wollen damit den Radverkehrsanteil in Deutschland weiter erhöhen und eine nachhaltige Mobilität in Städten und Regionen unterstützen."

Eine erstaunliche Kehrtwende, nachdem er im Dresdner Stadtrat eher für eine den Kfz-Verkehr bevorzugende Politik stand. So protestierte die Fraktion der FDP noch im November des vergangenen Jahres gegen den vom Stadtrat beschlossenen zweispurigen Ausbau der Königsbrücker Straße, der diese Straße endlich für Radfahrer befahrbar machen würde. (Foto: leralle)

Nachdem die 115 Mitarbeiter von "Bike Systems" (ehemals Biria) Nordhausen im Sommer 2007 ihren Lohn nicht bekommen hatten und ihnen außerdem gekündigt worden war, wagten sie einen ganz besondere Schritt.

Sie besetzten ihre Fahrradfabrik und stellten die Produktion eines eigenen Fahrrads auf die Beine. Das Strike Bike war geboren.

Die DVD Strike Bike - Eine Belegschaft wird rebellisch kann man zum Preis von 12,80 Euro je Stück inklusive Porto und Verpackung über die Homepage des Neuen ISP Verlages bestellen.

In Dresden sind die Strike Bikes immerhin bei einem Radhändler zu kaufen. Wann werden es mehr sein?


Fahrradparkhaus in Erfurt,
einer Stadt nur halb so
groß wie Dresden

Der Dresdner Stadtrat hat diese Woche bis auf weiteres das Vorhaben beerdigt, an den Dresdner Fernbahnhöfen für vernünftige Fahrrad-Abstellmöglichkeiten zu sorgen. Mit den Stimmen von CDU, FDP und Bürgerfraktion wurde abgelehnt, endlich die seit Jahren versprochenen Fahrradstationen zu errichten. Dort hätten, wie in den anderen Großstädten üblich, Pendler und Radtouristen ihre Fahrräder vor Witterung und Diebstahl geschützt gegen Gebühr abstellen können. Fahrradverleih, -werkstatt und -verkauf hätten das Angebot abgerundet und eine private Existenz sichergestelt.

Leipziger Straße

Im Juli 2009 hat der ADFC Dresden breite Unterstützung für seine Petition für einen stadtteilverträglichen Ausbau der Königsbrücker Straße bekommen. 1700 Anwohner, Gewerbetreibende, Radfahrer und viele andere haben in kürzester Frist die Petition an den Stadtrat unterzeichnet, die sich gegen die von CDU und FDP favorisierte autogerechte Schneise durch die Neustadt wendet.

Bislang haben der ADFC und die 1700 Unterzeichner der Petition keine Antwort vom Petitionsausschuss erhalten.

Nachfragen bei der Stadtverwaltung und im Petitionsausschuss ergaben widersprüchliche Antworten. Während das Büro von Baubürgermeister Marx, dem die Petition im Juli 2009 übergeben wurde, bestätigt, die Petition an den dafür zuständigen Petitionsausschuss versendet zu haben, weiß im Ausschuss offenbar niemand davon Bescheid. Hat die Ausschussvorsitzende Christa Müller die Petition vielleicht lieber schnell verschwinden lassen?

Die Stadt Dresden bekommt in diesem Jahr etwa 20 Millionen Euro weniger für den Straßenbau, als erhofft. Ein Großteil der Mittel fließt nicht in eine verbesserte Verkehrssicherheit, sondern in Großprojekte zur Beschleunigung des Autoverkehrs.

"Auch die Sicherheit der Radfahrer kostet Geld. Und ich bin der Meinung, dass Menschenleben im Straßenverkehr mehr zählen als die Beschleunigung des Autoverkehrs. Der ADFC weist seit Jahren darauf hin, dass viele Kreuzungen in der Stadt für Radfahrer sicherer werden müssen" sagt Konrad Gähler, Pressesprecher des ADFC Dresden. Der ADFC hatte der Stadtverwaltung im Jahr 2006 eine Denkschrift mit 60 für Radfahrer gefährlichen Knotenpunkten übergeben. Davon sind bislang nur einzelne entschärft worden. Bisher fehlte es an Geld und politischem Willen zur Umsetzung der nötigen Verkehrssicherheitsmaßnahmen.

"Ich kann nur hoffen, dass die Stadtpolitik endlich das Ruder rumreißt und sich von überteuerten Großprojekten verabschiedet" sagt Gähler abschließend.

Gelegentlich haben auch andere etwas zum Thema Radfahren zu sagen...

einbahnstrasse.jpgDie ADFC-Mitgliederverammlung hat am 3. Februar 2010 bechlossen: Der ADFC Dresden e.V. verfolgt und kommuniziert in den kommenden Jahren folgende grundlegenden verkehrspolitischen Ziele in Bezug auf die Stadt Dresden und das Jahr 2025:

Zur Mitgliederversammlung am 3. Februar hat der ADFC Dresden einen neuen Vorstand gewählt. Nicole Matthies (26), Sascha Böhme (44), Konrad Gähler (27) und Steffen Jobke (37) werden den Verein für die nächsten zwei Jahre leiten.

Der ADFC Dresden verzeichnet ein starkes Mitgliederwachstum, im Jahr 2009 um über 10 %; seine Mitgliederzahl ist damit auf mehr als 800 gewachsen.

„Wir setzen uns dafür ein, dass sich die Bedingungen fürs Radfahren in Dresden spürbar verbessern. Um in Politik und Verwaltung wirklich etwas bewegen zu können, muss unser Verein weiter wachsen“ sagt der neue Pressesprecher des Vereins, Konrad Gähler.

cph-150.jpgIn der letzten Woche haben wir unser Positionspapier für die Mitarbeit am Runden Tisch Verkehrsentwicklungsplan eingereicht. Wir wollen, dass im zu erarbeitenden Plan der Radverkehr endlich die ihm angemessene Bedeutung erhält und eine grundlegende Verbesserung der Bedingungen für Radfahrer eintritt.

Oberbürgermeisterin Orosz wird eine volle Stelle für den Radverkehrbeauftragten schaffen, so wie sie es bereits im Wahlkampf 2008 angekündigt hat.

Diese alte ADFC-Forderung umzusetzen ist angesichts des stark zunehmenden Radverkehrs in Dresden höchste Zeit. Denn noch immer liegen die Prioritäten in Dresden beim motorisierten Verkehr, der bekanntlich nicht nur ökologisch bedenklich ist, sondern die Stadt auch über die Maßen viel Platz und Geld kostet.

Ohne ein eigenes Budget, mit dem er eigene Projekte verfolgen kann, wäre der Radverkehrsbeauftragte allerdings ein zahnloser Tiger. Der ADFC Dresden fordert schon länger einen Etat für den Radverkehr von 5 Euro pro Einwohner und Jahr. Das sind in Dresden 2,5 Millionen und damit nur ein Bruchteil des Verkehrsetats der Stadt.

critical mass

Was in Dresden eine unproblematische Ausfahrt von Fahrradverrückten ist, ist in Leipzig ein Politikum. Teilnehmer der dortigen Critical Mass wurden von der Polizei angezeigt, bei Rot über eine Kreuzung gefahren zu sein, obwohl dieses erlaubt ist, wenn ein Radfahrerverband gemeinsam fährt. Nun beschäftigen sich Gerichte damit und geben ein Beispiel, wie verschieden verschiedene Richter den selben Fall beurteilen.

Bild von tetedelacours (flickr)
Vorstadt bringt keine Sicherheit

Laut Verkehrsunfall-Studie der TU Dortmund sind Städte weniger gefährlich als ländliche Regionen

Verkehrsforscher der Technischen Universität Dortmund analysierten Verkehrsunfallzahlen und kommen zu einem überraschenden Ergebnis: Großstadtbewohner verunglücken im Verkehr erheblich seltener schwer als Umlandbewohner. Bereits bei den Kleinsten ist das Risiko eines tödlichen Unglücks in ländlichen Kreisen rund drei bis fünf mal so hoch wie in der Stadt. Damit entkräften sie eines der wichtigsten Argumente für das Häuschen im Grünen die angeblich große Gefahr für die Kinder.

Bild von Scorpions and Centaurs (Flickr)

hummer.jpgIn einem Interview mit dem Internetportal news.de spricht Heiner Monheim über Verkehr und Verkehrspolitik in Deutschland. "Es gibt Städte, die haben viel weniger Autoverkehr, meistens sind die Leute dort überdurchschnittlich klug und überdurchschnittlich reich. Das Auto ist ein Armutsmodell. New York hat ganz wenige Autos, Universitätsstädte haben wenige Autos. Das Ruhrgebiet hat viele Autos, das Saarland hat viele Autos. Je dümmer die Regionen sind, desto mehr Autobahnen und Autos."

Heiner Monheim ist Professor für Raumentwicklung und Spezialist in Fragen von Raumplanung und Verkehr und Gründungsmitglied des ADFC.

schnee-150_1.JPGDie neuen Radwege auf der Albertbrücke werden gut angenommen. Beschwerden werden bereits jetzt entgegengenommen.

Radfahrer zu Rennrodlern - Eine Initiative der Stadt Dresden.

Die Stadt lässt von April bis September 2010 ein Stück Radfahrstreifen auf der Pillnitzer Straße bauen. Die Planung wurden dem Ortsbeirat Altstadt vorgestellt. Der Abschnitt zwischen Rietschelstraße und Steinstraße wird ca. 150.000 Euro kosten. Es handelt sich nur um eine Interimslösung, weil der endgültige Ausbau der Pillnitzer Straße noch bevorsteht, aber bisher nicht absehbar ist. Der Ortsbeirat hat das Projekt einstimmig gebilligt.

schnee150.jpgViele Dresdner nutzen das Fahrrad im Alltag. Eigentlich sollen es immer mehr werden, geht es nach dem Stadtrat, dem Freistaat und der Bundesregierung. Alltag - das heißt: Radfahren nicht nur im Sommer!

Die Stadtverwaltung scheint davon noch nicht viel mitbekommen zu haben.Von den Autofahrbahnen wurde der Schnee, wie schon in den Jahren davor, einfach auf den Radwegen "entsorgt". Kein einziger Radweg in Dresden wurde vom Schnee beräumt.

Andere Städte sind da weiter. In Kopenhagen (s. Bild), wo Radfahren (im Gegensatz zur sächsischen Hauptstadt) alltäglich ist, befreit die Gemeinde die Radwege im Winter selbstverständlich von Schnee und Eis.

(Bild: Copenhagenize)

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Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.