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Was den Ferdinand GT3 RS von anderen Rennsportfahrzeugen unterscheidet, ist nicht nur seine luxuriöse Erscheinung, sondern seine spezielle Ultraleichtkarroisserie. Nicht notwendige Bauteile wurden weggelassen. Das Auto kommt auf ein revolutionäres Gewicht von 99,637kg. Aufgrund von ökonomischen Überlegungen wurde der Motor des Rennwagens völlig weggelassen, was einerseits eine enorme Gewichtsersparnis bedeutet und andererseits die Emmissionswerte auf ein rekordverdächtiges Maß reduziert.

Aber... Sehen Sie selbst!

Als er noch Bundespräsident war, schaltete sich Horst Köhler oft in die gesellschaftliche Debatte ein. Dazu gehören auch Verkehrsfragen (siehe auch: Reflektor 2/2010, S. 17). Zum Weltverkehrsforum am 27. Mai 2010 in Leipzig hielt Köhler diese Rede, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Vor ein paar Wochen blickte die halbe Welt gebannt nach Island. Alle redeten von der Aschewolke des Vulkans mit dem für uns Deutsche unaussprechlichen Namen. In Europa war sie nicht zu sehen, und riechen konnte man sie auch nicht; aber zu spüren war sie fast überall, denn sie legte den Flugverkehr lahm. Urlauber strandeten fern der Heimat, Manager sahen sich "gegroundet", Obst und Gemüse blieben am Boden und verdarben, und vielen Fabriken gingen die Teile aus erst Lieferstopp, dann Stopp der Produktion.

Welcher Radfahrer hat sich nicht schon über dieses Schild geärgert. Anstatt dass sich Bauleitung oder Stadtverwaltung Gedanken machen, wie Radfahrer an Baustellen oder Radwegenden zu führen sind, stellt man dieses Schild auf und überlässt die Radfahrer sich selbst.

Nun hat sich Andreas Roeschies aus Remscheid eine Petition beim Deutschen Bundestag in Gang gesetzt und sammelt Unterstützer. Der Bundestag soll die Abschaffung des Zusatzzeichens "Radfahrer absteigen" (Zeichen 1012-32) beschließen. Das Schild sei überflüssig, weil für den gewünschten Zweck bereits das Schild "Verbot für Radfahrer" existiere (Zeichen 254). Eine Reduzierung der Zahl der Verkehrsschilder vereinfache die Verkehrsregeln, und damit würden diese auch leichter befolgt.

Zum Klimafestival an der TU Dresden im Mai 2010 wurden auf der Hettnerstraße 15 Autoparkplätze in ca. 300 Fahrradparkplätze umgewandelt. Der Anklang war riesig, die Nachfrage nach Fahrradparkplätzen im TU-Gelände ist enorm. Die 300 Fahrradparkplätze wurden dankbar angenommen und waren trotz schlechten Wetters ausgelastet. Höchste Zeit, dass die Stadt etwas tut und aus der einmaligen Ausnahme ein dauerhafter Fahrrad-Parkplatz wird.

„Das geplante Radfahrverbot in den Dresdner Grünanlagen ist eine völlig nutzlose Überregulierung, die niemandem weiterhilft“ sagt Konrad Gähler vom ADFC. „Die bisherigen Regelungen, die es gibt, reichen vollkommen aus. Sie müssen aber eben auch von der Polizei durchgesetzt werden“ sagt der ADFC-Sprecher.

In der Dresdner Polizeiverordnung heißt es dazu: „In Grün- und Erholungsanlagen ist es untersagt, durch das Fahren mit Rollschuhen, Rollerskates, Skateboards, Fahrrädern oder anderen Spiel- und Sportgeräten Personen zu gefährden oder unzumutbar zu belästigen“ (§ 12 Punkt f der Polizeiverordnung der Landeshauptstadt Dresden).

Für viele Radfahrer führt der tägliche Weg zur Arbeit oder zur Schule durch die städtischen Grünanlagen. Sogar offizielle Radrouten führen durch Parks. „Mit dem Entwurf der Grünanlagensatzung würden all jene Radfahrer bestraft, die sich nicht rücksichtslos verhalten. Denn diejenigen, die sich um Verkehrsregeln ohnehin nicht besonders kümmern, werden auch die neuen Regeln ignorieren. Da ist es schon sehr putzig, dass der Leiter des Grünflächenamts genau diesen Leuten verspricht, dass sie keine Kontrollen befürchten müssen.“

Seit ein paar Monaten ist der linkselbische Elberadweg zwischen Niederwartha und Meißen befahrbar. Wir haben den Weg abgefahren und die neue Route kennengelernt.

Nachdem man es übers Meißner Straßenpflaster bis an den Meißner Ortsausgang geschafft hat, beginnt die neu gebaute Strecke: neue Blickwinkel, eine angenehme Umgebung und frischer Asphalt warten nur darauf, endlich entdeckt zu werden. Vor allem ist der neue linksseitige Elbradweg nicht so überlaufen, wie sein Pendant auf der anderen Elbseite.

Soviel zu den guten Nachrichten, nun der Rest: Jede Menge unnötige Anstiege prägen den neuen Radweg, gespickt mit zahlreichen, unmotiviert in die Landschaft gebauten 90-Grad-Kurven, bei denen man sehr oft nicht sehen kann, ob Gegenverkehr kommt, weil Hecken oder Zäune die Sicht behindern. Dadurch ist man gezwungen, ständig bis fast zum Stillstand abzubremsen. Zügiges und entspanntes Vorankommen ist nur an manchen geraden Abschnitten möglich. Auch könnte man stellenweise meinen, ein Erdbeben habe den Radweg gleich nach Fertigstellung hier und da verworfen. Poller stehen bereit, um die Beine des Radfahrers nachhaltig zu verletzen.

Dresden in 10 Jahren...?

Kann klimafreundliche Mobilität auch Spaß machen? Die TU-Umweltinitiative meint: Ja! Und beweist das am 18.05.2010 mit einer Kundgebung für umweltfreundliche Mobilität auf der Hettnerstraße im Unigelände. Aber nicht langweilig und moralinsauer – sondern kreativ und zum Mitmachen. Auch der ADFC Dresden wird dabei sein.

Am 18.05.2010 wird die Hettnerstraße für Autos vollständig gesperrt und für ein breitgefächertes Veranstaltungsprogramm genutzt. Ab 7:00 Uhr steht ein großer Fahrradparkplatz auf der Straße für die Räder aller Studenten zur Verfügung. Endlich genug Platz zum Fahrradparken an der Uni! Unter allen geparkten Fahrrädern werden außerdem attraktive Preise verlost.

Klimafreundliche Mobilität zum Ausprobieren gibt es zwischen 10:30 und 16:30 auf der Straßenfläche: hier können neuartige und außergewöhnliche Fahrräder kostenlos getestet werden (u. a. Hochrad, Konferenzbike, Liegeräder, Pedelecs). Ein Fahrradreparatur- und -wartungsservice wird ebenso angeboten wie Versteigerungen von Gebrauchträdern und Fahrradcodierung.

Alle Veranstaltungen finden im Rahmen des 1. Klimafestivals an der TU Dresden statt, nähere Infos zu den Veranstaltungen findet ihr auf www.tuuwi.de

dammweg
Bild: henteaser

Der Dammweg ist zwischen Scheunenhofstraße und Bischofsweg eine Einbahnstraße. Für Radfahrer ist die Strecke eine Alternative zur überlasteten Alaunstraße oder der kaputten Königsbrücker Straße. Der ADFC hatte sich schon vor Jahren dafür eingesetzt, dass die Einbahnstraße von Radfahrern in beide Richtungen befahren werden darf. Im Jahr 2004 wurde dann tatsächlich ein Teilstück für Radfahrer geöffnet.

Nun hat sich die Stadt Dresden dazu entschlossen, auch den Abschnitt zwischen Eschenstraße und Bischofsweg für Radfahrer in beide Richtungen freizugeben.

Damit gibt es für Radfahrer eine direkte, asphaltierte Route zwischen Bischofsweg / Bischofsplatz und dem Neustädter Bahnhof, die zugleich abseits vom vielbefahrenen Hauptstraßennetz verläuft. Wir freuen uns über die neue Verbindung!

In den letzten Jahren sind zahlreiche Ampelsteuerungen "optimiert" worden, um den motorisierten Verkehr zu beschleunigen. Das Problem so genannter "intelligenter Ampelanlagen" liegt darin, dass Radfahrer gleichzeitig (jedenfalls in Dresden) oftmals eine "rote Welle" bekommen.

Die Stadt Dresden ist der Ansicht, dass die Umsetzung von Grünen Wellen für den Radverkehr in der Praxis quasi unmöglich ist. Wie das Beispiel Amsterdam zeigt, muss eine Grüne Welle für Radfahrer nicht zwangsläufig zu Staus der anderen Verkehrsarten führen: Nachdem auf der Rathausstraße eine Grüne Welle für den Radverkehr eingerichtet wurde, braucht die Straßenbahn auf der betreffenden Strecke ca. 1,5 Minuten und der Bus 3 Minuten weniger. Grüne Wellen für den Radverkehr gibt es auch in Rotterdam, Kopenhagen, Lemgo oder Odense. Bestimmt auch noch in anderen fahrradfreundlichen Städten.

Sicher wird auch Dresden in den nächsten Jahren noch die Kurve kriegen und Grüne Wellen für Radfahrer installieren. Wir bleiben jedenfalls dran...

Wir haben unsere Webseite auf ein neues System umgestellt. Derzeit funktioniert der Menüeintrag 'Termin' noch nicht. Wir werden alles dafür tun, dass die Seite wieder wie gewohnt zur Verfügung steht und bitten um etwas Geduld.

Der ehrenamtliche Webmaster.

unfall.jpgVor einigen Tagen berichteten wir über die Dresdner Unfallstatistik und die völlig am Thema vorbeigehende Interpretation der Zahlen durch Polizei und Presse.

Nun hat uns die Polizei dankenswerterweise unfallstatistische Daten bereitgestellt. Diese zeigen, dass im Jahr 2009 trotz steigender Gesamtzahl der Unfälle sogar die absolute Zahl der unfallverursachenden Radfahrer um 44 zurückging. Der Anteil der Radfahrer, die bei einem Zusammenstoß mit anderen Fahrzeugen bzw. Fußgängern die Unfallschuld hatten, betrug im Jahr 2009 36%. Im Jahr davor waren es noch 41%. Wie die Polizei angesichts dieser Zahlen von einer steigenden Zahl von Radfahrern verursachter Unfälle ausgehen kann, bleibt angesichts dieser Zahlen ein Rätsel.

ElberadwegWeil der Stadt andere Projekte wichtiger sind, wurden auf dem schadhaften rechtselbischen Radweg zwischen Loschwitz und Wachwitz jetzt Schilder mit der Botschaft „Radfahrer absteigen“ aufgestellt.

„Der Elberadweg ist ein touristisches Aushängeschild der Stadt. So kann man mit unseren Radtouristen doch nicht umgehen! Möglicherweise hat in der Verwaltung bisher noch niemand bemerkt, dass man mit Radtourismus richtiges Geld verdienen kann. Ein Schild ‚Autofahrer aussteigen’ würde Herr Köttnitz aus dem Tiefbauamt doch auch nicht aufstellen“ sagt Konrad Gähler vom ADFC Dresden.

TN_tv1Leipziger_Masten.JPGFußgängern und Radfahrern fehlt in der Stadt häufig Platz, um sicher und bequem voranzukommen. Besonders auf gemeinsamen Geh- und Radwegen häufen sich die Konflikte: Fußgänger werden von Radfahrern bedrängt und gefährdet, Radfahrer kommen auf den engen Wegen nicht voran und sind besonders an Ein- und Ausfahrten sowie durch rechts abbiegende und kreuzende Autos gefährdet. Die Verdrängung des Radverkehrs auf die Gehwege hat die Entwicklung der beiden nachhaltigsten Fortbewegungsarten massiv behindert.

Der Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) fordern Bund, Länder und Kommunen auf, sichere Bedingungen für Radfahrer auf der Fahrbahn zu schaffen. Sinnvolle Maßnahmen sind zum Beispiel die Senkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten auch auf Hauptverkehrsstraßen und die Markierung von Radfahrstreifen auf den Fahrbahnen. Bei innerörtlichen Radwegen auf Gehwegflächen sollte zumindest die Benutzungspflicht aufgehoben werden.

albert.jpgADFC-Sprecher: Endlich die Hauptursachen von Fahrradunfällen verfolgen!

In der Presse bezeichnete gestern der Chef der Verkehrspolizeiinspektion, Volker Groschupf die „Mängel und Verstöße von Radfahrern“ als Hauptursache für Fahrradunfälle in Dresden.

Die Unfallstatistik der Stadt Dresden, die dem ADFC vorliegt, spricht eine andere Sprache: An der Gesamtzahl der Fahrradunfälle hatten nur in etwa 40% der Fälle Radfahrer die Schuld. Bei Unfällen mit PKW-Beteiligung sind mit einem Anteil von 52% jedoch wesentlich öfter die Fahrer der Kraftfahrzeuge schuld. „Abbiegende Autofahrer, die Radfahrern auf dem Radweg die Vorfahrt nehmen, sind die Hauptverursacher von Fahrradunfällen in Dresden“ sagt Konrad Gähler vom ADFC Dresden.

rad_weg_schild_verzert.gifGestern hat Verkehrsminister Ramsauer erklärt: Diese "Schilderwaldnovelle" vom September 2009 ist wegen eines Verstoßes gegen das so genannte verfassungsrechtlich verankerte Zitiergebot nichtig. Das wirft ganz neue Fragen auf: Welche Bedeutung hat diese Äußerung Ramsauers rechtlich? Gilt jetzt das Verkehrsrecht von vor September 2009? Gilt die neue Verwaltungsvorschrift zur StVO oder die alte? Bekommen alle Verkehrrsünder, die nur nach neuer StVO gegen Verkehrsregeln verstoßen haben ihr Geld automatisch zurück, oder müssen Sie es einklagen, oder bekommen sie es doch nicht zurück?

Wohnen wir eventuell in einer Bananenrepublik, wo einzelne Minister die Rechtslage alle paar Wochen nach Bedarf ändern? Jedenfalls ist im Moment die Unsicherheit besonders groß: niemand kann genau sagen, ob die alte StVO gültig ist oder doch die neue.

Piktogramme auf Tramgleisen

Der ADFC Dresden ist mit den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) und dem
Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) im Gespräch, wie man die Bedingungen für die kombinierte Nutzung von Rad, Bahn und Bus verbessern kann.

Ein wichtiger Punkt sind ausreichende und gute Abstellanlagen an den Bahnhöfen und Haltestellen, sowohl in Dresden als auch im Umland. DVB und VVO baten uns um eine Zuarbeit, wo aus den aktuellen Erfahrungen der Nutzer heraus Handlungsbedarf besteht.

adfc_monitor_150px.jpgMehr Radverkehr führt dazu, dass innerstädtische Verkehrsproblemen wie Staus und Parkplatzmangel zurückgehen. Das geht aus einer neuen Studie des niederländischen Fietsberaad hervor. Außerdem trägt die Förderung des Radverkehrs zur Verbesserung der Luftqualität und Verminderung der Bewegungsarmut bei.

WettbewerbslogoDass das Fahrrad ein absolut klima- und umweltverträgliches Verkehrsmittel ist, ist unumstritten. Die Wirkung des Radfahrens auf Gesundheit und Wohlbefinden wird aber häufig unterschätzt. Gerade bei Unternehmen müsste das Fahrrad einen hohen Stellenwert haben, sind radfahrende Mitarbeiter doch gesünder und leistungsfähiger als ihre Auto fahrenden Kollegen.

Weil es noch zu viele Chefs gibt, die aus Ihrer Autofahrersicht heraus das Radfahren noch nicht als Chance begriffen haben, hat der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.) einen Wettbewerb gestartet und sucht bundesweit die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber. Schirmherr des Wettbewerbs ist Prof. Dr. Klaus Töpfer, unterstützt wird er von zahlreichen Firmen der Fahrradbranche.

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Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.