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Zum Evangelischen Kirchentag in Dresden im Juni 2011 wurde die Augustusbrücke fünf Tage lang für den Autoverkehr gesperrt. Plötzlich trauen sich Radfahrer auf der Fahrbahn zu fahren. Endlich können die Gäste der Stadt entspannt über die Brücke flanieren. Der Engpass zwischen Alt- und Neustadt: Verschwunden.

Eine dauerhafte Sperrung der Brücke für den Autoverkehr würde diese Idylle das ganze Jahr über ermöglichen. Dass es funktioniert, zeigt das gelungene Experiment zum Kirchentag.

autosDurch den Kirchentag in Dresden ist es zu Staus und Einschränkungen für den Autoverkehr gekommen. Der ADFC Dresden empfiehlt deshalb, das Fahrrad zu nutzen. "Mit dem Rad kommt man in der Regel auch dort noch durch, wo Autos im Stau stecken bleiben", sagt Konrad Krause, Sprecher des Fahrradclubs.

Die Staus zum Kirchentag zeigen, dass das Auto als Transportmittel in der Stadt nur sehr beschränkt zu gebrauchen ist. "Ich will gar nicht dran denken, was in der Stadt los wäre, wenn ein Großteil der über 100.000 Kirchentagsbesucher mit dem Auto gekommen wäre. Autos brauchen einfach zuviel Platz. Stau ist die logische Folge, selbst in einer autofreundlichen Stadt wie Dresden. Zum Glück ist der Kirchentag auch um ein entsprechendes Verkehrsmanagement bemüht, sonst sähe es jetzt in Dresden noch ganz anders aus", so Krause abschließend.

Am Sonnabend hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden e.V. (ADFC) das tausendste Mitglied im Verein begrüßt. Der ADFC hat in Deutschland über 125.000 Mitglieder. Die Dresdner Ortsgruppe wächst mit etwa 20% im Jahr am schnellsten.

"In Dresden treffen zwei Extreme zusammen. Immer mehr Menschen legen ihre Wege mit dem Rad zurück: Seit 1990 hat sich die Zahl der Radfahrer in der Stadt mehr als verdreifacht. Andererseits ist das aber in der Stadtpolitik noch nicht angekommen. Die Bedingungen zum Radfahren sind noch stark verbesserungswürdig", sagt ADFC-Sprecher Konrad Krause.

Vor dem Neustädter Bahnhof parken viele Fahrräder. So viele, dass die Fahrradständer regelmäßig überquellen. Der ADFC schätzt den Bedarf auf etwa 200 weitere Fahrradbügel.

Erst 2005 hatte der ADFC mit einer Protestaktion dafür gesorgt, dass immerhin doppelt so viele Fahrradständer wie erst geplant aufgestellt wurden. Nun verschwindet ein Teil der Abstellfläche wieder: Ein Sechstel des überdachten Fahrradparkplatzes weicht einer Dönerbude. Bisher ist noch nicht klar, ob dafür an anderer Stelle Ersatz-Parkplätze entstehen.

Ein Platzproblem gibt es vor dem Neustädter Bahnhof eigentlich nicht: ein abgestelltes Fahrrad benötigt nur ein Zehntel eines geparkten Autos. Unmittelbar vor dem Bahnhof wäre Platz für zahlreiche Fahrradbügel und auch im Bahnhof (unter den Gleisen) wäre sogar Platz für eine Fahrradstation. Allein: Stadt und Bahn wollen oder/und können sich nicht auf eine Lösung einigen. Es geht ja auch nur um Fahrräder. Vielleicht helfen ein paar Äußerungen der "Nutzer" weiter?

Auf Radwegen geparkte Autos sind ein Ärgernis. Sie hindern am Vorankommen und gefährden nicht selten den Radverkehr. Auch der Dresdner Durchschnitts-Fußgänger hat zahlreiche Erfahrungen mit Autos, die mitten auf dem Gehweg geparkt sind. Die Stadt hingegen kontrolliert Falschparker immer weniger. Die Zahl der Verfahren gegen ist gegenüber dem Jahr 2009 um fast 20.000 gesunken. Die Einnahmen der Stadt sind um 380.000€ zurückgegangen. Laut Stadtverwaltung liegt das nicht an der Läuterung der Autofahrer, sondern an der geringeren Zahl von "Politessen", die für Kontrollen bereitstehen.

Das sollte für jeden Radfahrer Anlass genug sein, der Stadt zu helfen. Hier ist Selbsthilfe gefragt. Anzeigen gegen Falschparker kann jedermann aufgeben, und zwar:

  • Entweder direkt die Falschparker-Hotline anrufen: 0351 / 4886361
  • Oder per E-Mail mit Foto an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Folgen des Winters bekommen Radfahrer auch im Frühjahr noch zu spüren: Schlaglöcher und Streumaterial können sie aus dem Gleichgewicht bringen. Gemeinden haften jedoch selten, wenn Radfahrer durch Schlaglöcher oder noch nicht beseitigtes Streumaterial zu Fall kommen. Das berichtet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) in der aktuellen Ausgabe seines Mitgliedermagazins Radwelt.

So stellte das Landgericht München fest, dass es auch Anfang April noch zu Schneefällen und Glatteis kommen könne. Radfahrer müssten sich auf den Zustand der Straßen und Radwege einstellen und ihr Fahrverhalten den Umständen anpassen (LG München I, 26 O 19348/05). Selbst im Sommer sollten Radfahrer sich noch durch vorsichtige Fahrweise auf provisorisch ausgebesserte Frostaufbrüche einstellen. Bei erkennbaren Fahrbahnschäden haftet die straßenunterhaltspflichtige Gemeinde nicht für die Folgen eines Sturzes (LG Coburg, 21 O 795/06).

statistikDie Polizei hat die aktuellen Daten der Unfallstatistik vorgestellt. Mit 1131 Unfällen ist seit 2001 erstmals ein Rückgang von Unfällen mit Radfahrerbeteiligung zu verzeichnen. Insgesamt zählte die Polizei im Jahr 2010 auf Dresdens Straßen 15.784 Verkehrsunfälle mit 2492 Verletzten.

Wie schon 2009 ist auch 2010 in Dresden kein Radfahrer im Straßenverkehr umgekommen. Ebenso ist der Anteil der Hauptunfallschuldigen auf Seiten der Radfahrer wie in den Jahren zuvor deutlich niedriger als auf Seiten der Unfallgegner (PKW, LKW usw). Im Jahr 2010 waren an 67% der Verkehrsunfälle zwischen PKW und Fahrrad der Autofahrer der Hauptunfallschuldige.

Bedenklich stimmt uns die hohe Anzahl an von Autofahrern verursachten Unfällen durch überhöhte Geschwindigkeit (1356) und Abstand (2116). Die Fahrer von PKW verursachten im Verhältnis zur Zahl der zurückgelegten Wege mit dem PKW einen deutlich höheren Anteil an Unfällen. Es scheint, dass in Dresden die Einhaltung elementarer Verkehrsregeln (Höchstgeschwindigkeit, Abstand, Rücksichtnahme) nicht in ausreichendem Maße stattfindet. Auch vor diesem Hintergrund steht der ADFC sehr kritisch zu den geplanten drastischen Kürzungen bei der sächsischen Polizei.

Wie Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, wird für den Einzelnen das Radfahren mit der wachsenden Zahl der Radfahrer sicherer. Dieser Trend ist auch in Dresden seit etwa 4 Jahren zu erkennen: Der Anteil der Unfälle mit Radfahrerbeteiligung stagniert bei einem Wert zwischen 7-8%, während ca. 17% der Wege mit dem Rad zurückgelegt werden. Wir danken der Polizei für die Bereitstellung der Daten.

Am Samstag, dem 16.04., hat im Theater der jungen Generation das Schauspiel "Das Fahrrad" Premiere. Weitere Termine sind am 17., 18. und 19. April und am 13., 14., 16. und 17. Mai.

Weitere Infos unter http://www.tjg-dresden.de/schauspiel/das-fahrrad.html

tn_GeorgplatzImmerhin 73% der Stickoxide und 79 % des Feinstaubs in Dresden sind durch den Verkehr verursacht (s. Entwurf des Luftreinhalteplans S. 43). Dresden droht wegen der hohen Luftverschmutzung eine Umweltzone. "Luftschadstoffe machen krank. Schon deswegen sollte es nicht unser Ziel sein, die Grenzwerte nur gerade so einzuhalten. Wir müssen dafür sorgen, dass Dresden eine saubere Stadt wird. Uns sollte es zuerst um die Gesundheit der Bürger gehen", sagt Konrad Krause vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Dresden (ADFC).

Um die Umweltzone noch zu verhindern, muss die Stadt etwas tun. Mit dem Luftreinhalteplan ist noch keine wesentliche Besserung der Luftqualität eingetreten. Bisher fehlte es immer am Geld, um Alternativen wie das Radfahren zu fördern. Es gibt immer noch kein Radverkehrskonzept für Dresden. Und eine der wichtigsten Radverbindungen Dresdens, die Nord-Süd-Route, weist seit Jahren eklatante Sicherheitsmängel auf.

An der Königsbrücker Straße wird entgegen den Beschlüssen des Stadtrats eine vierspurige Variante voran getrieben. Gleichzeitig plant die Stadt so genannte Pförtnerampeln am oberen Ende der Königsbrücker, um den Autoverkehr zu begrenzen. "Erst wird vierspurig geplant, dann ein Großteil der Autos wieder ausgesperrt. Das ergibt doch keinen Sinn" wundert sich Krause.

cph-150Die TU-Umweltinitiative bietet in diesem Sommersemester eine Ringvorlesung zu den Potentialen des Radverkehrs an. Die Themen sind breit gestreut: Vom Wirtschaftsfaktor Radverkehr über Radverkehrsplanung bis hin zur Rolle des Fahrrads in der Entwicklungshilfe wird es 11 spannende Veranstaltungen geben.

Studenten der TU Dresden können sich die Ringvorlesung als eine Veranstaltung des Studium Generale anrechnen lassen. Aber auch allen anderen legen wir den Besuch dieser Ringvorlesung sehr ans Herz.

radfahrer_absteigenDie aktuelle Verkehrsprognose für 2025 bestätigt es abermals. Der Anteil des Radverkehrs wird in Dresden weiter stark ansteigen. Immer mehr Menschen entscheiden sich bei ihren alltäglichen Wegen fürs Fahrrad. Aber Politik und Verwaltung ingnorieren diesen Trend seit Jahren. Eine deutliche Kehrtwende ist nicht in Sicht.

Seit 1990 sind hat sich der Anteil der Wege, die mit dem Rad zurückgelegt werden, verdreifacht. Er wird in den nächsten Jahren laut Prognose auf deutlich über 20% am Gesamtverkehr anwachsen. Damit liegt Dresden im bundesweiten Mittelfeld. "Dass immer mehr Menschen sich fürs Fahrrad entscheiden, ist aber eher nicht auf ein entschiedenes Agieren der Kommunalpolitik zurückzuführen", sagt Konrad Krause, Sprecher des ADFC Dresden. Vielmehr begünstigen allgemeine Trends - steigende Benzinpreise, wachsendes Gesundheitsbewusstsein oder etwa die abnehmende Rolle Bedeutung des Autos als Statussymbol - diese Entwicklung. Seit 6 Jahren warten wir in Dresden auf ein Radverkehrskonzept. Bisher wurde von der Verwaltung lediglich ein Teilkonzept für die Innenstadt vorgelegt, welches jedoch nur zum geringen Teil finanziell untersetzt und lückenhaft ist. Aussagen zum Fahrradparken etwa, oder zur Wegweisung und zur Werbung fürs Radfahren fehlen komplett.

Der Fahrradladen "Antrieb" am Bahnhof Mitte ist insolvent. Schwierigkeiten gab es offenbar schon länger, meldet die Sächsische Zeitung, seit 10. Februar hat der Laden nicht mehr offen. Torsten Schubert, der den Laden erst in Pieschen, dann auf der Könneritzstraße geführt hat, wurden die Räume vom Vermieter schon vor Monaten gekündigt. Wegen der Höhe der Schulden kann Schubert das Geschäft nicht fortführen.

Nun wurde eine Inventur organisiert und verbliebene Fahrräder, Spezialkleidung und Zubehör werden mit Rabatten von bis zu 80% verkauft. Der Räumungsverkauf wird vom 29. bis 31. März, jeweils 12-20 Uhr stattfinden. Vom Erlös soll ein Teil der Schulden bezahlt werden.

Kunden mit Gewährleistungsforderungen oder uneingelösten Gutscheinen haben allerdings schlechte Karten, ihre Ansprüche einzulösen. Nur bei defekten Produkten mit einer Herstellergarantie sehen die Chancen besser aus. Diese können direkt beim Hersteller reklamiert werden.

Der ADFC Dresden ist mit einem eigenen Stand auf der Bike+Outdoor-Messe vom 25.-27. März vertreten. Wir freuen uns auf Ihr kommen und erwarten Sie am Stand 1E10 in Messehalle 1.

Außer uns erwartet die Messebesucher ein Mountainbike- und Trialparcours, eine Teststrecke für Kinderfahrräder und eine für Elektofahrräder. Neben Tandems, Alltags- und Sporträdern können auch Liege- und andere Spezialräder ausprobiert werden. Auch ein Radpolo-Turnier und Trialshows sind zu sehen.

www.messe-dresden.de

tn_janeineineinein-bunt-400Dresden ist dabei, einen neuen Verkehrsentwicklungsplan zu entwickeln und will dabei durch mehr Bürgerbeteiligung Fehler, wie sie zum Beispiel bei Stuttgart 21 gemacht wurden, von Anfang an vermeiden. Ein Runder Tisch wurde ins Leben gerufen, der alle relevanten Gruppen und die Politik einschließt, um verbindliche Ziele für eine moderne Mobilität in Dresden sicherzustellen.

Ein schwieriges Unterfangen, sind doch viele gegensätzliche Interessen unter einen Hut zu bringen. Aber nach mehreren Sitzungen haben sich die Vertreter der verschiedenen Organisationen wie ADAC, ADFC, DVB und vieler anderer zusammen mit den Fraktionsvertretern auf ein gemeinsames Zielpapier geeinigt.

Fahrradbügel vor dem ADFC-Laden in DresdenLangsam werden es mehr: Nachdem vor einigen Wochen auf dem sanierten Abschnitt der Alaunstraße neue Fahrradbügel aufgestellt wurden, ist es nun auch möglich, vor der Geschäftsstelle des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs mit dem Fahrrad zu parken. Seit Donnerstag zieren fünf neue Fahrradbügel die Straße vor dem Bischofsweg 38. Auf der Parkfläche von anderthalb Autos ist nun Platz für zehn Fahrräder.

Der ADFC-Laden auf dem Bischofsweg 38 hat montags 10-14 und mittwochs 15-19 Uhr geöffnet. Interessierte und Mitglieder sind immer herzlich willkommen.

Aus Sicht des baupolitischen Sprechers der CDU, Hans-Joachim Brauns, gefährdet ein zweispuriger Ausbau der Königsbrücker Straße die Radfahrer, da Autofahrer den Fahrradstreifen ignorieren würden. Brauns ist der Meinung, dass Straßen verbreitert werden müssen, weil Autofahrer sich nicht an die Regeln halten.

"Mich erstaunt diese Haltung. Bilden die Autofahrer nun auch eine "kriminelle Vereinigung", wie es ein Fraktionsmitglied der CDU unlängst pauschal über Radfahrer sagte?" fragt Konrad Krause vom ADFC.

"Wenn Regelverletzungen zur Grundlage der Planung werden, müsste man konsequenterweise auch auf Geschwindigkeitsbegrenzungen, Parkverbote und Ampeln verzichten. Gegen diese Regelungen wird auch immer wieder verstoßen. Trotzdem sieht jeder ein, dass sie notwendig sind."

Das Problem an der Königsbrücker ist, dass der vorhandene Platz nicht unendlich ist. Um den Anforderungen an eine Stadtstraße gerecht zu werden, müssen alle Beteiligten Abstriche machen und zum Kompromiss bereit sein. Dieser Kompromiss ist bereits seit fünf Jahren gefunden und die Königsbrücker könnte bereits fertig saniert sein.

ZDie Dresdner Verkehrsbetriebe haben der Stadt Dresden angeboten, die alte Pieschener Fähre wieder in Betrieb zu nehmen. Zunächst würde es erst einmal zu einem Testbetrieb kommen. Auch Fahrräder könnten auf der Fähre mitgenommen werden. Der Fährmann entscheidet je nach Andrang über die Anzahl der pro Überfahrt möglichen Fahrräder. Monats- oder Jahreskarteninhaber könnten das Fahrrad ohne Mehrkosten mitnehmen.

Ob es überhaupt zu einer Fähre zwischen Pieschen und dem Ostragehege kommt, ist vonseiten der Stadt allerdings noch nicht entschieden. Schließlich wäre so ein Fährbetrieb mit Kosten verbunden, die nicht in den Autoverkehr fließen...

Foto: tigion

albertbruecke_150.JPGRadfahrer und Fußgänger werden auf der Albertbrücke ab September nicht mehr verkehren dürfen. Sie müssen sich eine 3,70m breite Zuzsatzbrücke teilen, damit für den Autoverkehr 2 Fahrspuren pro Richtung bereitgestellt werden können.

"Das widerspricht der von der Stadt behaupteten Politik der Förderung des Radverkehrs" sagt Konrad Krause vom ADFC. "Radfahrer werden dadurch unnötig ausgebremst. Wir haben uns von Anfang an gegen diese Variante ausgesprochen."


Foto: paturiku

In Dresden wird ein neuer Luftreinhalteplan erarbeit. Bis heute lag der Entwurf zur Einsichtnahme für die Bürger vor. Noch bis zum 18.2.2011 ist es möglich, Anregungen und Einwendungen dazu zu äußern. Da der Verkehr der Hauptverursacher der Luftverschmutzung ist, geht dies nur durch die Förderung alternativer Mobilität wie dem Radverkehr. Der Luftreinhalteplan enthält viele Maßnahmen, die den Radverkehr fördern sollen.

Der ADFC hat eine umfangreiche Stellungnahme zum vorliegenden Entwurf erstellt. Um umweltfreundlichen Mobilitätsformen wie dem Radfahren im Abwägungsprozess Gewicht zu verleihen, ist es aber auch wichtig, dass einzelne Bürger ihre Meinung zur Planung abgeben. Dazu ist es nicht notwendig, eine fachlich detailierte und lange Stellungnahme abzugeben. Es ist zum Beispiel ausreichend zum Ausdruck zu bringen, dass man wirkungsvolle Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs unterstützt und dass es besonders wichtig ist, diese schnell zu realisieren. Hintergrund: Autofreundliche Parteien haben ihre Mitglieder aufgefordert, den Luftreinhalteplan mit Widersprüchen zu torpedieren.

Stellungnahmen können eingesendet werden an:

Landeshauptstadt Dresden
Geschäftsbereich Wirtschaft, Umweltamt
Abteilung Stadtökologie
Postfach 120020
01001 Dresden

Für viele Dresdner führen die alltäglichen Wege mit dem Rad durch Parkanlagen. Das Grünflächenamt wollte mit einer neuen Satzung für die Grünanlagen u.a. Radfahren und Ballspielen in Parks verbieten. Als das bekannt wurde, hat sich auch der ADFC dafür eingesetzt, dass das Fahrradverbot nicht kommt.

Sabine Friedel, Fördermitglied im ADFC, hat im Stadtrat letzte Woche erfolgreich einen Antrag eingebracht und damit bewirkt, dass in städtischen Grünanlagen das Radfahren auch weiterhin erlaubt bleibt.

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Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.