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Am 14.11.2011 wurde die Behelfsbrücke für den Fußgänger- und Radverkehr parallel zur Albertbrücke freigegeben. Bereits in Anwesenheit von Baubürgermeister Jörn Marx und Straßenbauamtsleiter Reinhard Koettnitz kam es zu ersten Stürzen. Die Verantwortlichen sahen jedoch keinen Grund an der Verkehrssicherheit zu zweifeln und gaben die Brücke auch offiziell für den Verkehr frei.

Seitdem kommt es täglich zu Unfällen, die hauptsächlich durch die Rutschigkeit der Holzbohlen sowie der engen Kurvenradien verusacht werden. Leider gehen die Stürze nicht immer glimpflich aus. Bereits mehrfach mussten durch den Rettungsdienst Verletzte versorgt werden. Wie uns viele Radfahrer berichteten, fand mit Ausnahme des Eröffnungstages bisher auch kein Winterdienst auf der Brücke statt.

Warum wird das "Radverkehrskonzept Innenstadt" nicht umgesetzt und das über 6 Jahre nachdem es beschlossen wurde? Warum ist der Etat für den Radverkehr so gering? Warum verwirft der Stadtrat immer wieder seine eigenen Beschlüsse, wie zuletzt bei der Königsbrücker Straße? Warum sind einzelne Politiker in Dresden der Meinung, dass schon genug für den Radverkehr getan wude? Warum wird für Radfahrer eine Brücke gebaut, auf der man ausrutscht?

Fragen über Fragen, die jetzt beantwortet werden können: Das Dresdner Kommunalparlament ist bei abgeordnetenwatch. Es lohnt sich, die Stadträte nach den Gründen ihrer Entscheidung zu fragen, ihnen die Meinung zu sagen und - vielleicht, vielleicht - sogar eine Antwort zu erhalten.

Heute morgen wurde die Fußgänger- und Fahrradbrücke neben der Albertbrücke eingeweiht. Die Kreuzungen an beiden Seiten der Elbe sind von der neuen, "kleinen" Albertbrücke nicht geradlinig erreichbar. Für das hohe Fahrrad-Aufkommen (9000 Radfahrer pro Tag) sind die Anschlüsse der Brücke ans Verkehrsnetz nicht geeignet. Auch die Fahrbahnoberfläche aus Holzbohlen mag schön aussehen, ist aber morgens extrem glatt. Beim Fototermin zur Einweihung der Brücke konnten alle Anwesenden mehrere Stürze mit Radfahrern beobachten. Auch Reinhard Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, hätte sich beim Fototermin mit seinem Rad fast hingelegt. Die Bilder bei SZ-Online sprechen Bände.

An alle, die auf der Brücke gestürzt sind oder noch stürzen werden: Bitte meldet euch beim ADFC! Danke.

Die Baustellenzeit in der Alaunstraße neigt sich dem Ende entgegen. Neben einer neuen Asphaltschicht hat die Straße auch etwas breitere Gehwege bekommen. Eine der letzten Arbeiten besteht darin, Fahrradbügel zu platzieren. Etwa 50 Stück werden zwischen Louisenstraße und Bischofsweg aufgestellt.

Bisher gab es auf der Alaunstraße überhaupt keine Parkplätze für Fahrräder. An Hauswänden "wild geparkt" standen sie vielen Fußgängern im Weg und waren eine leichte Beute für Fahrraddiebe.

Der Besitzer des roten Autos rechts im Bild hat wohl übersehen, dass an der Stelle, wo er sein Auto auf dem Gehweg abgestellt hat, ebenfalls neue Fahrradbügel aufgestellt werden...

An der Schießgasse wird seit einer Weile gebaut. Schön!, könnte man denken. Der Straßenbelag dort war ja nicht mehr der Frischste. Aber weil in Dresden die Barockideologie vor allem mit Straßenbelagsoberflächen durchgesetzt wird (Stichwort: Beton- und Granitpflaster auf Radwegen wegen der "Kleinteiligkeit"), ist es nicht möglich, der Schießgasse einfach eine neue Asphaltschicht zu verpassen. Die als Radroute beliebte Nebenstraße muss natürlich eine Oberfläche aus Großpflaster kommen.Für Radfahrer ist die Schießgasse dann plötzlich überhaupt keine sinnvoll nutzbare Route mehr. Auch ist jetzt schon abzusehen, dass viele Radfahrer wegen der schlechten Fahrbahnqualität auf den Gehweg ausweichen werden.

Und weil das alleine nicht genügt, wird die Schießgasse während der Bauzeit für den Radverkehr gesperrt. Und zwar genau in der Richtung, in der sie von so vielen Radfahrern so gerne benutzt wird. Nun kommt die Sächsische Zeitung ins Spiel, die sich über die Radfahrer aufregt, die die Schießgasse in eben dieser gesperrten Richtung trotzdem benutzen. Eine Verschwörung? Nein, nur der alltägliche Dresdner Wahnsinn.

An der SLUB (Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek) Dresden steht die erste öffentliche Fahrradluftpumpe der Stadt. Allen, die nach dem SLUB-Besuch wiedermal viele Bücher ausgeliehen haben und dann feststellen, dass für die enorme Last an Wissen die Reifen nicht prall genug gefüllt sind, haben jetzt die Chancen mit dem Rad heil und flott nach Hause zu kommen. Mit der Luftpumpe lässt sich der Reifendruck genau, je nach zusätzlichem Büchergewicht, anpassen.

Praktisch! Besonders, weil es in der näheren Umgebung keine Tankstellen gibt.

Jede Stimme zählt! Mein Verein ADFC Dresden e.V. hat die Chance, 1.000 Euro für die Vereinskasse zu gewinnen. Denn die ING-DiBa spendet je 1.000 Euro an die beliebtesten 1.000 Vereine. Wer die meisten Stimmen hat, gewinnt. Also gleich abstimmen!

20.10.11. Mit 683 Stimmen sind wir auf Platz 1299! Damit ist es gut möglich, unter die ersten 1000 zu kommen – bitte weiter fleißig abstimmen.

Das Stadtplanungsamt präsentiert noch bis 14. Oktober einen Rahmenplan zur Stadtentwicklung- und Verkehrsgestaltung der Inneren Neustadt. Geplant ist neben städtebaulichen Änderungen unter anderem ein Radstreifen auf der Albertstraße, der Umbau des Archivplatzes und Radstreifen auf der Augustusbrücke.

Deshalb interessiert sich das Stadtplanungsamt auch für die Meinung der Radfahrer. Bei der "Dresdner Debatte" können Sie dazu in einer Infobox (Standort: Hauptstraße / Ritterstraße) und im Internet Ihre Meinung abgeben und sich informieren. Bringen Sie sich ein!

Am 29. September haben CDU, FDP, Bürgerfraktion gemeinsam mit den Nazis im Stadtrat beschlossen, die Königsbrücker Straße vierstreifig auszubauen. Diese Variante unterstützt nur die Interessen des Autoverkehrs. Genug Geld für die überteuerte Variante ist im Moment wohl auch keins da (siehe Sächsische Zeitung, 30.9.).

Der ADFC hatte sich schon im Vorfeld mehrfach gegen die vierspurige Variante ausgesprochen, bei der nur sehr schmale Radwege abmarkiert werden sollen. Enge Überholabstände sind die Folge.

Die Verkehrsbetriebe sind strikt gegen die Variante, weil sich die Sicherheit ihrer Fahrgäste an den Haltestellen verschlechtert und auch Fußgänger haben mit den sehr schmalen Gehwegen bei der vierspurigen Variante nichts mehr zu lachen.

Deshalb wird am Freitag, 30.9., 17 Uhr an der Schauburg eine Fahrraddemo beginnen. Alle, die für eine stadtverträgliche und fahrradfreundliche Königsbrücker Straße eintreten und retten wollen, was zu retten ist: Bitte kommen!

Öffentliche Fahrradpumpen, öffentliche Fahrradständer und jetzt auch: Der Fahrradparkplatz in Form eines Autos. Alles Produkte der kleinen Firma Cyclehoop, die seit kurzem, vor allem in Großbritannien, die Gesichter der Städte verändert.

Im Auftrag des London Festival of Architecture hat Cyclehoop einen Fahhradständer entwickelt, der genausoviel Platz benötigt wie ein einzelnes geparktes Auto. Statt einem Auto können auf derselben Fläche 10 Fahrräder abgestellt werden. Im Gegensatz zu sonst weit verbreiteten "Felgenkillern", Fahrradständern, in die nur das Vorderrad geklemmt wird, ist es bei den Fahrradbügeln möglich, den Rahmen anzuschließen. Und die Felge geht auch nicht mehr kaputt, wie sonst bei Felgenkillern üblich.

Besonders schön aber ist der visuelle Effekt dieses Fahrradparkplatzes. Er macht Politikern, Anwohnern, Geschäftsinhabern deutlich, welche Platzverschwendung sich Städte leisten, wenn sie autofreundlich sein wollen und statt 10 Fahrzeugen auf der selben Fläche nur ein einziges parken lassen (nämlich ein Auto).


Foto: paturiku

Dresden hat deutschlandweit die höchste Feinstaubbelastung in Großstädten. Das zeigt die Outdoor Air Pollution Database der WHO. Der Studie zufolge ist in keiner deutschen Großstadt die Luftstärker mit Feinstaub (PM10) belastet, als in der sächsischen Landeshauptstadt. Zu den Auswirkungen von Feinstaub gehören die Verstärkung von Allergiesymptomen, die Zunahme asthmatischer Anfälle und Lungenkrebs. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankgungen werden durch hohe Feinstaubwerte begünstigt. Einer der wesentlichen Ursachen für die hohe Feinstaubbelastung ist im motorisierten Verkehr zu suchen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) fordert ein Sofortprogramm für den Radverkehr, damit mehr Menschen vom Auto aufs Fahrrad umsteigen und sich auf diese Weise die Feinstaubbelastung verringert.

"Wir haben in Dresden ein großes Potential für den Radverkehr, wie der seit Jahren steigende Radverkehrsanteil und auch das große Interesse am Stadtradeln zeigen. Es würden noch mehr Dresdner Rad fahren, wenn sie nicht durch unsichere Radverkehrsanlagen, fehlende Verbindungen und häufige Benachteiligung an Ampelkreuzungen davon abgeschreckt werden würden." sagt Konrad Krause, Pressesprecher des ADFC Dresden. "Die Stadtpolitiker und der Baubürgermeister haben leider nicht den Mut, über Alternativen zu ihrer grundsätzlich autofreundlichen Politik nachzudenken. Die von OB Orosz vor einem Jahr angekündigte grundsätzliche Wende in der Verkehrspolitik hat bisher nicht stattgefunden."

Am Dienstag, 30.8. hatte der Ortsbeirat Neustadt den Ausbau der Bautzner Straße zwischen Hoyerswerdaer und Martin-Luther-Straße auf dem Tisch. In der Planung sind Radfahrstreifen mit einer Breite von min. 1,85m vorgesehen, was für Dresdner Verhältnisse ganz ordentlich ist. Verbesserungsbedarf im Detail sieht der ADFC dennoch: Links abbiegende Radfahrer aus der Bautzner in die Rothenburger, Hoyerswerdaer, Weintrauben- und die Martin-Luther-Straße sieht die Planung bislang nicht vor. Auch die jeweiligen Enden des Radfahrstreifens und andere fahrradspezifische Details müssen aus Sicht des ADFC optimiert werden.

Seit einigen Tagen gibt es für Radfahrer eine direkte Verbindung von der Hauptstraße  auf die Augustusbrücke. Bisher war das nur illegal über Gehwege möglich. Die Stadt plant auf der Augustusbrücke die Markierung von Fahrradstreifen, damit Radfahrer nicht mehr die Gehwege benutzen die, besonders im Sommer, prall gefüllt mit Touristen und Einheimischen sind.

Dies ist eine sehr schöne Entwicklung (wenn auch die Grünphase noch sehr kurz ist). Einzige Frage: Wann kommt die Markierung in die Gegenrichtung? Sonst sind irgendwann alle auf der anderen Seite der Elbe und können nicht mehr zurück ...

Schon im letzten Jahr hatte das Dresdner Verwaltungsgericht der Stadt verboten, Radfahrer auf die völlig unzureichenden und unsicheren Radwege auf der Kesselsdorfer Straße zu zwingen. Im Juli wurden die blauen Radwegschilder entfernt. Radfahrer dürfen seitdem auf der Fahrbahn fahren.

Damit die Radfahrer nicht die Straßenbahn ausbremsen, werden auf der Kesselsdorfer Straße Parkplätze entfallen. Der "Gewerbeverein Kesselsdorfer Straße", dessen einziger Erfolg bisher die Einrichtung eben dieser Parkplätze ist (seine andere unrühmliche Rolle spielt er, indem er seit Jahren den Boulevard Kesselsdorfer Straße verhindert), polemisiert nun mit allen Mitteln gegen die Verbesserung der Sicherheit für den Fahrradverkehr. So heißt es in einer Mitteilung des Vereins:

ADFC: Stadt setzt eigenes Radverkehrskonzept nicht um

Im Jahr 2006 wurde die Antonstraße zwischen Albertplatz und Bahnhof Neustadt grundlegend umgebaut. Radfahrer müssen seitdem auf dem Fußweg fahren, der gleichzeitig von sehr vielen Passanten benutzt wird. Fußgänger werden durch den Radverkehr gestört und gefährdet.

Für den Radverkehr bedeutet die Pflicht zum Benutzen des Gehwegs eine unnötige Erschwernis beim Befahren der Straße: Während sich der motorisierte Verkehr mit 50km/h fortbewegen darf, müssen Radfahrer auf gemeinsamen Geh- und Radwegen bei Begegnungen mit Fußgängern Schrittgeschwindigkeit einhalten, was praktisch einem Fahrverbot gleichkommt.

Da dieser Zustand nach fünf Jahren auch den Planern in der Stadtverwaltung aufgefallen war, wurde der Umbau der Radwege als eine der bedeutendsten Maßnahmen („Top-Ten“) ins Radverkehrskonzept für den 26er Ring aufgenommen (siehe dresden.de). Die Trennung von Rad- und Fußverkehr auf der Antonstraße sollte noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Nun gibt es aber offenbar Blockaden im Straßen- und Tiefbauamt das Radverkehrskonzept umzusetzen. Das geht aus einer Stadtratsanfrage hervor.

Der Elberadweg zwischen Körnerplatz und Waldschlößchen – oder: Körnerweg – befindet sich seit Jahrzehnten in desolatem Zustand. Deshalb hat der ADFC vor 3 Jahren eine Petition zur Sanierung und Verlängerung des Wegs bis nach Pillnitz eingereicht. Trotz viel Ankündigungspolitik ist bisher kaum etwas passiert.

Der Denkmalschutz beharrt auf dem unbefahrbaren Sandsteinpflaster, der Stadrat will eigentlich kein Geld für den Radverkehr ausgeben und die Stadtverwaltung hat andere Prioritäten. Zum Beispiel ein gewisser Brückenbau in unmittelbarer Nähe zum Körnerweg. Nun ist das Problem bis zum Ortsbeirat Loschwitz vorgedrungen. Allein: Die Ortsbeiräte konnten sich auf keinen Beschlusstext einigen ...

Die Wegweisung (siehe Bild) zeigt: Die Stadt hält den Körnerweg offenbar schon jetzt für eine attraktive Radroute. Kein Hinweis auf den völlig ramponierten Belag einige hundert Meter später. Täglich werden Radtouristen am Körnerplatz in die Irre geführt, diese Piste zu benutzen, anstatt am Blauen Wunder die Elbseite zu wechseln.

Als einen ersten Erfolg der Postkartenaktion für mehr Fahrradparkplätze wertet der ADFC Dresden die Ankündigung der Stadt, 182 neue Fahrradbügel im Stadtgebiet aufzustellen. „Wir freuen uns sehr, dass auf dem Gebiet etwas passiert. Uns liegt es sehr am Herzen, dass man in Dresden nicht immer nach Lampenmasten und Zäunen suchen muss, um sein Fahrrad sicher abschließen zu können“, sagt ADFC-Sprecher Konrad Krause. Deshalb hat der ADFC Dresden im Juni die Aktion „Parkplatz gesucht“ gestartet, wo jedermann die Möglichkeit hat, mit einer einfachen Postkarte bei der Stadt Fahrradparkplätze zu beantragen.

„Viele Räder stehen ungesichert an Hauswänden und sind eine leichte Beute für Fahrraddiebe. Der Bedarf an sicheren Fahrradparkmöglichkeiten ist weit höher, als die Anzahl der bisher aufgestellten Fahrradbügel“, meint Krause.

Auf Antrag stellt die Stadtverwaltung Fahrradbügel im Straßenraum kostenfrei auf. Der ADFC bietet dafür in seiner Geschäftsstelle und auf seinem Stand zur BRN am Martin-Luther-Platz ein handliches Antragsformular in Form einer Postkarte an, mit dem man bei der Stadt die Aufstellung von Fahrradbügeln beantragen kann.

Die Geschäftsstelle des ADFC im Bischofsweg 38 hat immer montags 10-14 und mittwochs 15-19 Uhr geöffnet.

In München wird derzeit eine Stellplatzpflicht für Fahrräder eingeführt. In neuen Wohnhäusern wird es zur Pflicht, je 40 Quadratmeter Wohnfläche einen mindestens 1,5m² großen Fahrradparkplatz zu schaffen. Damit will die rot-grün regierte Stadt sowohl Verkehrs- als auch Umweltproblemen begegnen. Denn wo die Bedingungen fürs Radfahren besser sind - etwa, weil durch sichere Abstellmöglichkeiten weniger Räder geklaut werden - fahren mehr Menschen mit dem Rad und verstopfen weniger Autos die Straßen.

In Sachsen ist man derzeit auf einem anderen Weg. Die Sächsische Bauordnung sah bislang eine Stellplatzpflicht vor, die von den Kommunen auch so ausgelegt werden konnte, dass es auch Abstellplätze für Fahrräder geben soll. Diese Pflicht wird nun nur noch in einigen Fällen greifen; künfitg wird es schwerer sein, Bauherren zum Bau von Fahrradständern zu verpflichten. Von Qualitätskriterien für die Ständer ganz zu schweigen.

Die Aktion "Parkplatz gesucht" des ADFC Dresden soll dabei helfen, dass dennoch neue Fahrradbügel aufgestellt werden. Er bietet dafür in seiner Geschäftsstelle ein handliches Antragsformular in Form einer Postkarte an, mit dem man bei der Stadt die kostenfreie Aufstellung von Fahrradbügeln beantragen kann.

Die jahrelangen Konflikte am rechten innerstädtischen Elbradweg mit den Veranstaltern der Filmnächte sollen sich dank der Bemühungen des ADFC in diesem Jahr wesentlich entschärfen. In einer gemeinsamen Beratung mit den Ämtern der Stadt sicherten die Veranstalter nun zu, während aller Filmabende den Radfahrern die Durchfahrt zu ermöglichen.

„Das erfordert von allen Beteiligten natürlich Vorsicht und Rücksichtnahme", sagt Konrad Krause, Pressesprecher des ADFC Dresden. „Dass das gehen kann, hat zum Kirchentag beispielsweise die Aufführung des Verdi-Requiems auf den Elbwiesen mit vielen tausend Gästen gezeigt. Alle haben aufeinander Rücksicht genommen und mit dem Rad kam man auch weiter" sagt der ADFC-Sprecher weiter.

Während der höchstens 12 Konzertveranstaltungen pro Saison ist die Sperrung des Weges allerdings weiterhin unumgänglich, soll aber nicht länger als von 18 bis 23 Uhr erfolgen. Die Stadt lässt die aktuellen Sperrzeiten über Plantafeln an der Albertbrücke (elbabwärts) und vor der Marienbrücke (elbaufwärts) jeweils ankündigen. Ortsunkundige Radtouristen müssen dann auf die Große Meißner, Köpcke- und Wigardstraße ausweichen. „Auf Dauer ist das keine zumutbare Umleitung", sagt Krause. Gemeinsam wollen ADFC und der Veranstaltungsbetrieb eine befriedigende Lösung für die Zukunft suchen, die auch die Belange des Landschaftsschutzes besser berücksichtigt, als es die „Zaun-und-Wiesen“-Variante der Vergangenheit darstellt.

utrecht_150in Bocholt bekommen alle Erstsemester, die dort Hauptwohnsitz anmelden, vom Bürgerbüro einen Gutschein über 600 Euro, den sie bei örtlichen Fahrradhändlern einlösen können.

Dadurch schlägt Bocholt mehrere Fliegen mit einer Klappe: Die Stadt erhöht die Zahl seiner Einwohner und erhält dadurch mehr Mittelzuweisungen von Bund und Land. Weil durch die Aktion weniger Menschen mit dem Auto unterwegs sind, muss die Stadt weniger Geld für den autogerechten Straßenausbau und Parkhäuser einplanen und kann die Mittel dort einsetzen, wo sie gebraucht werden. Schließlich wird auf diese Weise der stadtverträgliche Radverkehr gefördert: Weniger Verkehrslärm und Abgase, kurz: eine lebenswertere Stadt sind die Folge. Und der heimischen Wirtschaft kommt die Aktion auch zugute: statt Online-Fahrradhändlern profitiert das lokale Gewerbe. Eine Aktion auch für Dresden?

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Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.