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albertbr-sachsenpl1_klalbertbr-neustadt_klMit über 9000 Radfahrern pro Tag ist die Albertbrücke die wichtigste Brücke für Radfahrer in Dresden. Aber auch nach der Sanierung wird sie keine komfortable und sichere Verbindung für Radfahrer sein. Die derzeit ausgelegten Planfeststellungsunterlagen zeigen eine Reihe von Mängeln.

albertbr-sachsenpl2_klLeider war es der Verwaltung nicht möglich, die Unterlagen auch im Internet bereitzustellen, wie das bei vergleichbaren Projekten sonst passiert. Damit sich noch was verbessert, ist es notwendig, dass viele Menschen eine eigene Stellungnahme zur Sanierung der Albertbrücke schreiben. Damit das einfacher geht, veröffentlichen wir hier die abfotografierten Planungsunterlagen.

Entgegen der Meinung mancher Stadträte und der Stadtverwaltung in Dresden führt das Befahren von Einbahnstraßen in Gegenrichtung für Radfahrer zu weniger Unfällen. Bereits seit 1997 besteht die Möglichkeit in der Straßenverkehrsordnung, Einbahnstraßen für Radfahrer in die Gegenrichtung zu öffnen. Die seitdem gemachten positiven Erfahrungen deutschlandweit haben sogar dazu geführt, dass die Vorraussetzungen für die Freigabe 2009 weiter vereinfacht wurden. Seitdem gibt es bei den meisten Einbahnstraßen keinen Grund, den Radverkehr zu blockieren.

"Würde die Verwaltung die StVO korrekt auslegen, müssten fast alle Einbahnstraßen in 30er-Zonen für Radfahrer in beiden Richtungen befahrbar sein. Da Verbote für den fließenden Verkehr nur bei zwingenden Gründen zulässig sind, ist es 15 Jahre nach der Änderung der StVO höchste Zeit, diese flächendeckend umzusetzen. Ein Auftrag des Stadtrates wäre dazu eigentlich nicht nötig." sagt Konrad Krause, Sprecher des ADFC Dresden.

Zur Mitgliederversammlung am 8. Februar hat der ADFC Dresden einen neuen Vorstand gewählt. Anne Jubeh (26), Nicole Matthies (28), Konrad Krause (29) und Dirk Spitzner (28) werden den Verein für die nächsten zwei Jahre leiten.

Der ADFC Dresden ist mit 1200 Mitgliedern der stärkste Kreisverband in Ostdeutschland. Im Jahr 2011 sind 200 neue Mitglieder hinzugekommen. Zur Mitgliederversammlung wurde ebenso eine Arbeitsgruppe gegründet, die einen Radweg Dresden-Berlin voranbringt. Interessenten - auch für andere Arbeitsgruppen - können sich gern beim ADFC melden.

Nach der Sanierung der Altenberger Straße hat die Stadt hier erfreulicherweise einen recht breiten (etwa 1,75m) Radstreifen eingerichtet. Leider nehmen das die Autofahrer nicht zur Kenntnis und beparken ihn. Es wird ihnen aber auch nicht einfach gemacht: Fahrradpiktogramme auf dem Asphalt fehlen völlig.

Schade, dass erst viel Geld für eine gute Fahrbahn ausgegeben wird und dann an ein paar Piktogrammen auf der Fahrbahn gespart werden muss. Der ADFC Dresden ist dran.


Neue Bügel am Arnholdbad

Im Januar 2012 wurden 75 neue Fahrradbügel am Georg-Arnhold-Bad aufgebaut. Damit wird es den vielen Dresdnern endlich leichter gemacht die die schöne Tätigkeit Schwimmen gern mit der schönen Tätigkeit Radfahren kombinieren. Klasse!

(Dass kein geparktes Fahrrad auf dem Bild zu sehen ist, liegt nicht daran, dass die Bügel keiner brauchen würde, sondern an der etwas fahrradunfreundlichen Temperatur von ca. -20°C... und dass sie auf dem Foto gerade ganz frisch eingegraben sind)

Die Hansestadt Hamburg will über eine Bundesratsinitiative die Helmpflicht für Kinder einführen. Ein Antrag in der Hamburger Bürgerschaft wurde von der dortigen CDU-Fraktion gestellt. Die Hamburger SPD signalisiert bereits Zustimmung. Innensenator Michael Neumann (SPD): “Für Kinder befürworte ich die generelle Helmpflicht uneingeschränkt."

In seinem Blog Zukunft Mobilität geht der Dresdner Verkehrswirtschaftler Martin Randeloff auf diesen Antrag ein und stellt fest, dass die Altersgruppe 0-18 Jahre im Straßenverkehr besonders selten in tödliche Unfälle verwickelt ist. Besonders gefährdet sind hingegen 18-25jährige Verkehrsteilnehmer und solche über 75 Jahre. Weiterhin schreibt Randeloff:

Von den im Jahr 2010 getöteten Kindern verloren 49 und damit fast die Hälfte der Kinder als Mitfahrer in einem Pkw ihr Leben. [...] Gegenüber dem Vorjahr sind vor allem mehr Kinder in einem Auto zu Tode gekommen (+32%), davon betroffen waren vor allem die jüngeren Kinder bis neun Jahre (+67%). Aber auch als Fußgänger starben mehr Kinder als im Jahr 2009 (+22%). Dagegen verunglückten weniger Kinder als im Jahr 2009 mit ihren Fahrrädern tödlich (–17%).

Was also außer reiner Populismus ist eine solch fragwürdige Initiative?

Im letzten Jahr ist für Radfahrer einiges passiert. Wir haben mal eine Liste aufgestellt, was besser und was schlechter geworden ist. Fangen wir an mit den negativen Entwicklungen:

Aber es gibt nicht nur Hiobsbotschaften. Denn manches hat sich (auch durch unsere Arbeit) verbessert:

Diese Positivbeispiele zeigen: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wenn sich für einen gesunden, platzsparenden und stadtverträglichen Verkehr endlich dauerhafte Mehrheiten im Stadtrat finden, könnte aus der Landeshauptstadt schnell eine vollwertige Fahrradstadt werden. Ansonsten sind die Voraussetzungen dafür nämlich vorhanden.

Und eine wichtige Voraussetzung, dass sich in Dresden die politischen Mehrheiten Richtung Fahrradstadt ändern ist ein starker und aktiver ADFC. Vom Radweg Dresden - Berlin über den Kampf für eine fahrradfreundliche Königsbrücker Straße bis hin zu einem verbesserten Angebot an Radtouren: Es gäbe noch x Projekte, für die wir noch Helfer suchen und viele Ideen, die uns noch nicht gekommen sind. Um dem Erfolg des ADFC in Dresden etwas nachhelfen, brauchen wir mehr Aktive und, so platt das auch klingen mag: Auch etwas mehr Geld.

Der Dresden-Newsletter teilt unter der Überschrift "Winterdienst ist gut gerüstet" mit:

Der städtische Winterdienst ist heute mit 50 Arbeitskräften und 40 Streufahrzeugen einsatzbereit. In den Morgenstunden wurden bereits Kontrollfahrten, vor allem in den Höhenlagen und an Gefällestrecken der Hauptstraßen, realisiert. Dort wurde nach Bedarf gestreut. Sollte es im Laufe des Tages zu Schneefall im Stadtgebiet kommen, wird der Winterdienst dann auch hier unterwegs sein.

Diese Meldung des städtischen Presseamtes ist wohl eher ein schlechter Witz. Bei Schneefall wird in Dresden fast kein Meter Radweg geräumt. Auf ein Schreiben des ADFC antwortete die Stadt: "Eine generell schneefreie Piste kann unter winterlichen Wetterverhältnissen generell nicht gefordert werden" und: "Die Beräumung des Elbradwegs erfolgt nicht, da selbstständige Radwege nicht betreut werden". Das ist auch kein Wunder, denn Dresden verfügt auch nicht über Räumfahrzeuge für Radwege.

Der ADFC Dresden wird sich weiterhin bemühen, dass man in Dresden auch im Winter radfahren kann, so wie das in anderen Städten auch kein Problem ist. Wir wünschen Ihnen sturzfreie und angenehme Weihnachtsfeiertage.

CIMG1746Der ADFC-Infoladen auf den Bichofsweg 38 bleibt  vom 22. Dez. 2011 bis zum 3. Jan. 2012 geschlossen. Am Mittwoch, 21. Dezember besteht zwischen 15 und 19 Uhr für Kurzentschlossene die letzte Möglichkeit, in unserm Laden noch fahrradspezifische Literatur, eine Geschenkmitgliedschaft im ADFC oder andere Weihnachtsgeschenke mit Bezug zum Fahrrad zu kaufen.

Wir wünschen allen Radfahrern ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2012!

Seit Juli 2011 dürfen Radfahrer auf der Kesselsdorfer Straße auch auf der Fahrbahn fahren. Das Verwaltungsgericht Dresden hatte zuvor entschieden, dass die Radwege zu unsicher sind und nicht den Standards der StVO entsprechen. Für eine Sanierung der Radwege oder die Einrichtung von Fahrradstreifen auf der Fahrbahn fehlte der Stadt das Geld. Lediglich die blauen Radwegschilder, die das Radfahren auf der Fahrbahn untersagten, wurden abmontiert. Nun wurden an der Stelle des Radwegs für 31.000 Euro 25 Parkbuchten für Autos gebaut.

"Für Autoparkplätze hat die Stadt offenbar zusätzliche Geldreserven", wundert sich auch Konrad Krause, Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Dresden (ADFC). "Die Kesselsdorfer Straße hat für den Radverkehr eine hohe Bedeutung. Deshalb sollten hier breite Fahrradstreifen markiert werden. Am Geld kann das ja eigentlich nicht scheitern. Schließlich war für die 25 Autoparkplätze ganz plötzlich auch eine ordentliche Summe übrig. Offensichtlich spielt der Komfort der PKW-Fahrer für die Stadtverwaltung eine größere Rolle als die Sicherheit auf der Straße."

Am 12. Dezember 2011 wird die Brücke über die Elbe bei Niederwartha für den Verkehr freigegeben. Für 40 Millionen Euro wurde eine schnelle und bequeme Verbindung von Niederwartha nach Radebeul geschaffen. Allerdings steht schon an der Auffahrt der Brücke das Verkehrszeichen "Radfahrer verboten". Für Fußgänger und Radfahrer ist der Neubau gesperrt. Die millionenteure Brücke kommt nur dem motorisierten Verkehr zugute. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC) kritisiert den Brückenbau, weil der Radverkehr völlig vergessen wurde.

Fußgänger und Radfahrer müssen sich weiterhin den sehr schmalen Gehweg auf der benachbarten Eisenbahnbrücke teilen. Schon seit langem ist die Verbindung zwischen den beiden Elberadwegen rechts und links des Flusses chronisch überlastet. Etwa eine halbe Million Radfahrer nutzen den Elbradweg jedes Jahr. Besonders viele fahren an den Wochenenden an dieser Stelle über die Elbe. "Es ist ein Irrsinn, dass hier nicht die Möglichkeit ergriffen wurde, mit der neuen Brücke endlich einen ausreichend breiten Radweg zu bauen" sagt Konrad Krause, Sprecher des ADFC Dresden.

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Gerade im Winter kann bei entsprechend geräumter Infrastruktur das Radfahren mit Abstand die zuverlässigste und schnellste Verkehrsform sein. Nebenbei trägt der Radverkehr zur Stauvermeidung bei. Viele Städte beräumen im Winter ihre Radwegenetz sodass viele Menschen auch in der kalten Jahreszeit weiter mit dem Rad fahren können. 

In Dresden ist das natürlich alles nicht so einfach: Der Schnee von den Autofahrbahnen landet zum großen Teil auf den Radwegen. Und nicht einmal bei den wichtigen Radrouten kann man damit rechnen, dass sie im Winter befahrbar sind. Der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes bringt es auf den Punkt: "Eine generell schneefreie Piste kann unter winterlichen Wetterverhältnissen generell nicht gefordert werden" und: "Die Beräumung des Elbradwegs erfolgt nicht, da selbstständige Radwege nicht betreut werden".

Dabei wäre ein guter Winterdienst auf Radwegen nicht teuer. Die Räumung von einem Quadratmeter Radweg kostet etwa 10ct im Jahr. Die Beräumung des Elbradweges auf beiden Seiten der Elbe (25km x 3m x 2) würde dementsprechend pro Jahr mit etwa 15.000 Euro zu Buche schlagen. Die Räumung von 200 Kilometer Radwegenetz würde die Stadt etwa 100.000 Euro kosten.

Vergleicht man diese Summe mit anderen Investitionen (Sicherung der Baugrube am Wiener Platz 360.000€ im Jahr, jährliche Unterhaltungskosten der Waldschlößchenbrücke: 1.019.000 Euro, Baukosten des Bramschtunnels: über 50.000.000 Euro), wird schnell deutlich, dass 100.000 Euro für ein im Winter nutzbares Radverkehrsnetz eigentlich nicht viel ist. Das sehr sparsame Verhalten der Stadt lässt sich nur mit speziellen Prioritäten zugunsten des Autoverkehrs erklären.

Speziell für die "kleine Albertbrücke" in Dresden, auf der Radfahrer und Fußgänger reihenweise ausrutschen, wurde nun ein neues Verkehrszeichen entwickelt: Auf der Brücke gilt nun die Schlittschuhbenutzungspflicht. Die Verantwortlichen dazu: Wir dachten erst, mit dem Schild "Achtung Glätte" (Schneeflocke) sei das Problem behoben, die Glätte gebannt. Mit unserm neuen Schild haben wir uns nochmal ins Zeug gelegt und gezeigt, dass wir für jedes Problem die passende Lösung haben. Die Radfahrer auf der Fahrradbrücke können sich nun sicher sein, dass wir verkehrsschildertechnisch alles menschenmögliche getan haben.

Warum wurde die Brücke eigentlich nicht am 11.11. eröffnet...?

youtube

Am 14.11.2011 wurde die Behelfsbrücke für den Fußgänger- und Radverkehr parallel zur Albertbrücke freigegeben. Bereits in Anwesenheit von Baubürgermeister Jörn Marx und Straßenbauamtsleiter Reinhard Koettnitz kam es zu ersten Stürzen. Die Verantwortlichen sahen jedoch keinen Grund an der Verkehrssicherheit zu zweifeln und gaben die Brücke auch offiziell für den Verkehr frei.

Seitdem kommt es täglich zu Unfällen, die hauptsächlich durch die Rutschigkeit der Holzbohlen sowie der engen Kurvenradien verusacht werden. Leider gehen die Stürze nicht immer glimpflich aus. Bereits mehrfach mussten durch den Rettungsdienst Verletzte versorgt werden. Wie uns viele Radfahrer berichteten, fand mit Ausnahme des Eröffnungstages bisher auch kein Winterdienst auf der Brücke statt.

Warum wird das "Radverkehrskonzept Innenstadt" nicht umgesetzt und das über 6 Jahre nachdem es beschlossen wurde? Warum ist der Etat für den Radverkehr so gering? Warum verwirft der Stadtrat immer wieder seine eigenen Beschlüsse, wie zuletzt bei der Königsbrücker Straße? Warum sind einzelne Politiker in Dresden der Meinung, dass schon genug für den Radverkehr getan wude? Warum wird für Radfahrer eine Brücke gebaut, auf der man ausrutscht?

Fragen über Fragen, die jetzt beantwortet werden können: Das Dresdner Kommunalparlament ist bei abgeordnetenwatch. Es lohnt sich, die Stadträte nach den Gründen ihrer Entscheidung zu fragen, ihnen die Meinung zu sagen und - vielleicht, vielleicht - sogar eine Antwort zu erhalten.

Heute morgen wurde die Fußgänger- und Fahrradbrücke neben der Albertbrücke eingeweiht. Die Kreuzungen an beiden Seiten der Elbe sind von der neuen, "kleinen" Albertbrücke nicht geradlinig erreichbar. Für das hohe Fahrrad-Aufkommen (9000 Radfahrer pro Tag) sind die Anschlüsse der Brücke ans Verkehrsnetz nicht geeignet. Auch die Fahrbahnoberfläche aus Holzbohlen mag schön aussehen, ist aber morgens extrem glatt. Beim Fototermin zur Einweihung der Brücke konnten alle Anwesenden mehrere Stürze mit Radfahrern beobachten. Auch Reinhard Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, hätte sich beim Fototermin mit seinem Rad fast hingelegt. Die Bilder bei SZ-Online sprechen Bände.

An alle, die auf der Brücke gestürzt sind oder noch stürzen werden: Bitte meldet euch beim ADFC! Danke.

Die Baustellenzeit in der Alaunstraße neigt sich dem Ende entgegen. Neben einer neuen Asphaltschicht hat die Straße auch etwas breitere Gehwege bekommen. Eine der letzten Arbeiten besteht darin, Fahrradbügel zu platzieren. Etwa 50 Stück werden zwischen Louisenstraße und Bischofsweg aufgestellt.

Bisher gab es auf der Alaunstraße überhaupt keine Parkplätze für Fahrräder. An Hauswänden "wild geparkt" standen sie vielen Fußgängern im Weg und waren eine leichte Beute für Fahrraddiebe.

Der Besitzer des roten Autos rechts im Bild hat wohl übersehen, dass an der Stelle, wo er sein Auto auf dem Gehweg abgestellt hat, ebenfalls neue Fahrradbügel aufgestellt werden...

An der Schießgasse wird seit einer Weile gebaut. Schön!, könnte man denken. Der Straßenbelag dort war ja nicht mehr der Frischste. Aber weil in Dresden die Barockideologie vor allem mit Straßenbelagsoberflächen durchgesetzt wird (Stichwort: Beton- und Granitpflaster auf Radwegen wegen der "Kleinteiligkeit"), ist es nicht möglich, der Schießgasse einfach eine neue Asphaltschicht zu verpassen. Die als Radroute beliebte Nebenstraße muss natürlich eine Oberfläche aus Großpflaster kommen.Für Radfahrer ist die Schießgasse dann plötzlich überhaupt keine sinnvoll nutzbare Route mehr. Auch ist jetzt schon abzusehen, dass viele Radfahrer wegen der schlechten Fahrbahnqualität auf den Gehweg ausweichen werden.

Und weil das alleine nicht genügt, wird die Schießgasse während der Bauzeit für den Radverkehr gesperrt. Und zwar genau in der Richtung, in der sie von so vielen Radfahrern so gerne benutzt wird. Nun kommt die Sächsische Zeitung ins Spiel, die sich über die Radfahrer aufregt, die die Schießgasse in eben dieser gesperrten Richtung trotzdem benutzen. Eine Verschwörung? Nein, nur der alltägliche Dresdner Wahnsinn.

An der SLUB (Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek) Dresden steht die erste öffentliche Fahrradluftpumpe der Stadt. Allen, die nach dem SLUB-Besuch wiedermal viele Bücher ausgeliehen haben und dann feststellen, dass für die enorme Last an Wissen die Reifen nicht prall genug gefüllt sind, haben jetzt die Chancen mit dem Rad heil und flott nach Hause zu kommen. Mit der Luftpumpe lässt sich der Reifendruck genau, je nach zusätzlichem Büchergewicht, anpassen.

Praktisch! Besonders, weil es in der näheren Umgebung keine Tankstellen gibt.

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Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.