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altDresdens Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) schließt das Haushaltsjahr 2012 mit einem Plus von 48 Millionen Euro ab. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC) fordert die Stadträte angesichts dieser Überschüsse auf, einen Sonderfonds für den Radverkehr in Höhe von 5 Millionen Euro aufzulegen.

"An zahlreichen Stellen in der Stadt klaffen Lücken im Radverkehrsnetz" sagt Konrad Krause vom ADFC. "Die Radwege an der Nürnberger Straße und am Zelleschen Weg bröseln seit Jahren vor sich hin. Und auf die vierspurige Große Meißner Straße traut sich überhaupt kaum jemand mit dem Fahrrad." Auch Investitionen in den Elberadweg sind aus Sicht des ADFC-Sprechers längst überfällig. "Seit vielen Jahren werden die Radtouristen in Kaditz zwischen Flutrinne und Klärwerk in die Irre geleitet und bekommen auf diese Weise sicher nicht gerade den besten Eindruck von der Stadt." Ausgerechnet in einer Touristenstadt wie Dresden fehlen wichtige Teile des Elberadwegs.

altLangsam sinkt das Hochwasser an der Elbe. In den nächsten Tagen werden  auch viele Abschnitte des Elberadwegs wieder auftauchen.

Ein guter Teil des Wegs ist (im Gegensatz zur Flut 2002) wahrscheinlich schon wieder befahrbar, sobald das Wasser sich zurückgezogen hat. Einige Stellen sind mit einer dünnen Schlamm- und Staubschicht bedeckt, die das Straßen- und Tiefbauamt in den nächsten Tagen entfernen wird. Auch ein Unterschied zu 2002 :-)

altJuni 2013: Hochwasser auf dem Elbradweg. Die Kleinen sehen ganz fröhlich aus. Das ist auch nicht weiter verwunderlich: Die Flut sorgt dafür, dass in vielen Dresdner Schulen kein Unterricht stattfindet. Zeit für eine kleine wortwörtliche Spritztour.

Wer dieser Tage Sachsen entlang des Elberadwegs entdecken wollte, wird seine Tour wahrscheinlich verschieben müssen. Der beliebte Fernradweg steht weitgehend unter Wasser.

Neben dem Elberadweg ist die "Nord-Süd-Route" die bedeutendste Rad-Verbindung in Dresden. Sie verläuft zwischen der Carolabrücke und dem Albertplatz über die Albertstraße. In diesem Bereich gibt es in der einen Richtung überhaupt keine Wegeführung für den Radverkehr, in Richtung Neustadt müssen Radfahrer den Gehweg benutzen, was vor allem auch angesichts des hohen Fahrradaufkommens Konflikte mit Fußgängern und abbiegenden Autos zur Folge hat.

Der ADFC hat deshalb bereits vor Jahren eine Petition gestartet. Knapp 2000 Menschen haben unsere Forderung unterstützt, zwischen Albertplatz und Carolabrücke komfortable Radfahrstreifen anzulegen. Tatsächlich wollte die Stadt auf der Route, auf der täglich tausende Radfahrer pendeln, im Jahr 2011 einen Verkehrsversuch mit Radfahrstreifen machen. Seitdem schiebt die Stadtverwaltung den Termin dieses Verkehrsversuchs immer wieder vor sich her. Zuletzt hieß es, ein Verkehrsversuch auf der Albertstraße könne nicht vor oder während der Bauarbeiten an der Albertbrücke stattfinden. Wann die Bauarbeiten an der Albertbrücke aber beginnen, ist völlig unklar.

Der von der Stadt zugesicherte Verkehrsversuch auf der Albertstraße wird also, wenn überhaupt, erst in ein paar Jahren kommen. Dabei ist ein Verkehrsversuch eigentlich die Möglichkeit, kurzfristig zu sehen, welche Effekte eine neue Verkehrslösung wie die Anlage von Radfahrstreifen bringt.

Sinnvoller erscheint es in diesem Lichte, einen solchen Verkehrsversuch zu überspringen und sobald als möglich mit einem fahrradfreundlichen Umbau der Albertstraße zu beginnen. Der Bedarf für Radfahrstreifen ist da und wächst mit wachsender Radverkehrsdichte Jahr für Jahr an.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC) kritisiert die Drohung von Verkehrsminister Morlok, keine Fördermittel für die Fahrrad- und Fußgängerbrücke an der Albertbrücke bereitzustellen, wenn die Stadt Dresden nicht auf seine Forderungen eingeht.

Das Wirtschaftsministerium hatte angekündigt, die provisorische Brücke neben der Albertbrücke nicht zu fördern, wenn die Albertbrücke während der Bauzeit nicht auch für den Autoverkehr offen gehalten wird. Das Wirtschaftsministerium will zur Kompensation der Mehrkosten etwa 3,5 Mio. Euro aus Steuergeldern bereitstellen, um während der Bauzeit eine Autospur freizuhalten. Der ADFC Dresden hält diese Idee für reine Geldverschwendung mit Mitteln, die beim Radverkehr besser angelegt wären.

Der Vorstoß Morloks würde die Sanierung um mindestens ein Jahr verzögern, mit Nachteilen für alle Verkehrsteilnehmer. Auch die Gesamtkosten würden höher ausfallen. Ob die vom Ministerium angebotenen 3,5 Mio. Euro die höheren Kosten decken würden, ist indes völlig unklar.

altNachdem lange unklar war, ob die Stadt Dresden sich auch dieses Jahr am Stadtradeln beteiligenn würde, liegt nun seit ein paar Tagen eine Anmeldung vor - und wir sind dabei!

Wir laden herzlich zur Teilnahme ein (17.6.-7.7.13) und freuen uns über jeden, der im ADFC-Team mit uns gemeinsam Kilometer schrubbt.

Nur etwa 30 Prozent der Neustädter Haushalte haben ein privates Auto. Die Königsbrücker Straße ist eine wichtige Verbindung für den Fuß- und Radverkehr sowie die Straßenbahn. Der Kraftverkehr auf der Königsbrücker Straße wird in absehbarer Zeit weiter abnehmen. Der prognostizierte Rückgang beträgt etwa 30 Prozent.

Der ADFC Dresden hat vor diesem Hintergrund ein Positionspapier mit Anforderungen an einen Umbau der Königsbrücker Straße formuliert.

Neben durchgängigen, mindestens zwei Meter breiten Fahrradstreifen fordert der Verein auch ausreichend breite Gehwege. Auch der Straßenbahn soll eine zügige Durchfahrt ermöglicht werden, jedoch nicht durch ein separates Gleisbett, sondern durch eine konsequente Vorrangschaltung. Etwaige weitere Flächenkonflikte sollen nicht zulasten des Rad- und Fußverkehrs, sondern durch Verlagerung von Parkplatzflächen entschärft werden.

Am 3. Mai findet um 19.00 Uhr in der Schauburg eine Diskussionsveranstaltung zum Ausbau der Königsbrücker Straße, unter anderem mit dem ADFC, statt.

Endlich ist sie da, die Sonne! Die Menschen trauen sich wieder ohne wetterbedingte Vorbehalte auf die Straße, haben ihre Angst vor Eisglätte und Schneeverwehungen abgelegt, im Keller gekramt und bemerkt: Da steht ja ein Fahrrad! Entsprechend bunt ist das Treiben in der Stadt: rote, blaue, grüne, gelbe, schnelle, mittelschnelle, mit Gangschaltung oder ohne - und vor allem: Es sind viel mehr als letztes Jahr.

Vorm Konsum in der Alaunstraße, am Schauspielhaus auf dem Postplatz oder an der Semperoper: Überall fehlen Fahrradständer und selbst wo es welche gibt, reichen sie oft nicht aus. Was vor fünf Jahren kaum jemand in Dresden für möglich gehalten hätte, ist jetzt der normale Alltag. Die Fahrrad-Revolution bricht sich Bahn. Und sie kommt ohne großes Trara, sondern ganz leise und selbstverständlich. Mal sehen, ob das die Kommunalpolitiker bemerken und ob sie das bei ihren Entscheidungen möglicherweise sogar berücksichtigen.

adfc-dresden-radtouren-2013Von April bis Oktober, von 50 bis 150 km, von ein- bis mehrtägig reicht unser Radtourenprogramm. Ob Sie es beim Abendradeln gemütlich angehen lassen oder auf große Tour gehen wollen - Sie sind herzlich zum Mitradeln eingeladen. Auch Radfahrer, die noch nicht Mitglied im ADFC sind, können gern mitfahren.

Der ADFC Dresden hat jetzt das Radtourenprogramm für das Jahr 2013 veröffentlicht. Nur eine Zutat fehlt noch: Sommer, Sonne, Sonnenschein!

In der Mitte ein Grünstreifen und Freiflächen für Flohmarkt, Stadtfeste und zum Flanieren. In Lancaster, Kalifornien, hat man den Mut gehabt, eine normale, vierstreifige Durchgangsstraße nach den Bedürfnissen aller Bürger umzugestalten. Die Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs war einer unter vielen Aspekten und beileibe nicht der Wichtigste.

Wäre das nicht ein Denkanstoß zum Beispiel für die Königsbrücker Straße? Sehen Sie sich das Video zum Projekt und die Meinung der Menschen aus Lancaster an.

Abbiegende LKW sind eine der Hauptquellen für tödliche Fahrradunfälle. Durch den stark eingeschränkten Sichtbereich kommt es immer wieder zu schweren Unfällen mit Fahrradfahrern, die auf Radwegen an Kreuzungen immer wieder im riesigen toten Winkel des Lasters verschwinden. Es gibt seit Jahren zahlreiche technische Vorschläge und Möglichkeiten, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Der ADFC fordert einen zusätzlichen Spiegel, der den toten Winkel erheblich verkleinert, es gibt Kameras für die Fläche vor dem LKW und auch Sensoren können den Fahrer auf Personen im toten Winkel aufmerksam machen. Alles schöne Ideen, doch in Deutschland ist nichts davon gesetzlich verankert.

Mit einem fest installierten Spiegel am Ampelmast will Münster jetzt an kritischen Stellen die Sicherheit für Radfahrer im toten Winkel verbessern.

Für die Führung des Radverkehrs an Baustellen erhielt Dresden im Fahrradklima-Test des ADFC 2012 eine schlechte Bewertung (Note 4,73). Immer wieder ist leider die Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs der Stadtverwaltung wichtiger, als ein gesicherter Rad- und Fußverkehr.

Am Stadthaus Friedrichstadt befindet sich auch gleich ein aktuelles Beispiel. Das alte Stadthaus steht seit über 25 Jahren leer. Inzwischen scheint auch der Gehweg vor herabstürzenden Fassadenteilen nicht mehr sicher zu sein. Deshalb hat die Stadt ihn kurzerhand gesperrt und auf den daneben befindlichen Radfahrstreifen verlegt. Der muss leiderleider wegfallen, schließlich soll die Flüssigkeit und Leichtigkeit des Autoverkehrs unter keinen Umständen eingeschränkt werden. Wo die Radfahrer bleiben - und die Fußgänger - ist der Stadt offensichtlich egal.

Radverkehr auf der AlbertbrückeFahrradclub fordert gezielte Förderung des Radverkehrs

Am Freitag wurden im Bundesverkehrsministerium die Ergebnisse des Fahrradklimatests vorgestellt. Bei der Erhebung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) konnten Radfahrer die Fahrradfreundlichkeit ihrer Stadt selbst bewerten.

Unter den deutschen Großstädten über 200.000 Einwohner erreichte Dresden lediglich Platz 21. In der Landeshauptstadt hat sich der Radverkehr seit 1991 mehr als verdreifacht; aufgrund dessen erhielten die Breite der Radwege und Wartezeiten an Ampeln deutlich schlechtere Noten als noch vor sieben Jahren. „Die steigende Beliebtheit des Fahrrads sorgt dafür, dass die Infrastruktur dem stark zunehmenden Radverkehr oft nicht mehr gewachsen ist“, sagt Konrad Krause, Sprecher des ADFC Dresden. Ebenso haben sich in den Augen der Nutzer die Transportmöglichkeiten für Fahrräder im Öffentlichen Nahverkehr verschlechtert. Auch die niedrige Aufklärungsquote beim Fahrraddiebstahl quittierten Dresdens Radfahrer mit einer schlechteren Bewertung im Vergleich zu 2005.

Stadtradeln ist eine Kampagne des Klima-Bündnis zur Förderung des Themas Fahrradnutzung und -planung im Kommunalparlament. Die Aktion hat in den vergangenen Jahren anschaulich gezeigt, dass immer mehr Menschen aller Altersgruppen und sozialen Schichten aufs Rad steigen.

Das passt nur schlecht zum Rowdy-Image, welches der Verkehrsminister Radfahrern immer wieder pauschal anhängen will. Sein Ministerium, bisher finanziell an der Aktion beteiligt, hat denn auch angekündigt, sich aus dem Projekt zurückzuziehen. Dagegen richtet sich eine Petition beim Bundestag, die noch bis zum 8. Februar unterzeichnet werden kann. Bitte machen Sie mit!

Es ist mal wieder Winter. Autos fahren gegen Masten, rutschen an Bäume oder rammen Artgenossen. In Straßenbahnen und Bussen erwarten den Fahrgast hunderte frische Viren und Bakterien, die um die Wette einen neuen Wirt suchen. Und Radfahren? Ist das im Winter nicht unverantwortlich und halsbrecherisch?

Seit es Spikereifen gibt, kann man relativ gefahrlos mit dem Rad auf Schnee und eisglatten Wegen fahren. Die Spikes verleihen dem Fahrrad ähnliche Fähigkeiten wie Steigeisen: Man rutscht kaum noch und kann (abgesehen von den Temperaturen) unbeschwert durch die Stadt fahren. Weiterer Vorteil des Radfahrens im Winter: Im Schnee sind auch die anderen Verkehrsteilnehmer vorsichtiger. Immer öfter sieht man Radfahrer im Winter mit Spikereifen, die es ermöglichen, das ganze Jahr über die Wege auf zwei Rädern erledigen. Und ist der Schnee mal abgetaut, hat mein ein etwas kettenfahrzeugartiges Fahrgefühl.

Radfahren im Winter hat aber auch ganz handfeste Vorteile: Fährt man ganzjährig 30 Minuten mit dem Rad, so spart man dem Gesundheitssystem pro jahr 3000–4000€ ein. Und sich selbst einige unnötige Beschwerden. Regelmäßig Radfahrende sind einfach seltener krank. Und: 60% der Menschen empfinden während des Radfahrens Freude – im Auto dagegen nur ein Drittel.

Postkartenaktion am Neustädter Bahnhof startet

2012aktionfahrradparken-150Seit Jahren fehlen am Neustäder Bahnhof sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Eine Entspannung der Situation ist nicht in Sicht. Im Gegenteil, denn jedes Jahr treten mehr Dresdner in die Pedale und immer mehr Menschen verknüpfen Bahn und Rad für ihre alltäglichen Wege. "Der steigende Anteil des Radverkehrs ist an sich ja eine Chance für Dresden. Man hat aber nicht immer den Eindruck, dass die Stadtverwaltung das auch so sieht. Durch ihr jahrelanges Nichtstun behindert die Stadt die Verkehrsbedürfnisse tausender Pendler. Der Bedarf an Fahrradparkplätzen am Bahnhof ist riesig." sagt Konrad Krause, Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Dresden.

Derzeit befinden sich auf dem Bahnhofsvorplatz sichere Fahrradbügel für 140 Fahrräder. Ein Teilerfolg von Protesten des ADFC vor sechs Jahren. Hinzu kommen einige veraltete Fahrradständer, die kein Anschließen des Rahmens erlauben. Auch an Zäunen und Masten lehnen viele Fahrräder. Bei der letzten Zählung des ADFC im November parkten 269 Fahrräder auf dem Platz. Selbst jetzt im Winter sind alle Fahrradständer belegt. Noch deutlicher zeigt sich der Mangel im Sommer: Fahrräder parken an Bäumen, Masten und in den Eingangsbereichen des Bahnhofs.

Alle Jahre wieder stellt sich vor Weihnachten dieselbe Frage: Was verschenke ich zu Weihnachten? Eine einfache Antwort gibt es für die, die einen bekennenden Radfahrer erfreuen möchten: Eine Geschenkmitgliedschaft im ADFC. 

Als Mitglied im ADFC ist man auf dem Rad haftpflicht- und rechtsschutzversichert, bekommt zahlreiche Vergünstigungen und aktuelle Informationen rund ums Radfahren. Und ganz nebenbei unterstützen Sie mit der Geschenkmitgliedschaft die Arbeit für bessere Radfahr-Bedigungen. Die Geschenkmitgliedschaft gibt's im ADFC-Laden am Alaunplatz. Vor Weihnachten hat der ADFC-Laden das letzte mal am 19. Dezember zwischen 15 und 19 Uhr offen.

Am 24., 26. und 31. Dezember sowie am 2. Januar hat der ADFC-Laden nicht geöffnet. Wir wünschen allen Radfahrern ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2012!

altDie Stadt Dresden hält sich seit Jahren damit zurück, Radwege und Radfahrstreifen im Winter zu räumen.Oft wird sogar der Schnee von den Autofahrbahnen auf den Radwegen abgeladen mit dem Ergebnis, dass auch über Tauwetterphasen hinweg die Radwege unbenutzbar sind.

Der Fahrrad-Rechtsanwalt Dietmar Kettler weist darauf hin, dass Radfahrer - etwa durch Schnee ode Eis - unbenutzbare Radwege nicht befahren müssen. Stattdessen sollte auf die Fahrbahn ausgewichen werden, die ja in der Regel beräumt und mit Streusalz behandelt ist. Das Radfahren auf Gehwegen ist jedenfalls auch im Winter nicht erlaubt.

Der ADFC Dresden fordert seit Jahren, dass zumindest die Hauptrouten des Radverkehrs im Winter von Eis und Schnee freigehalten werden. In skandinavischen Städten ist das oft selbstverständlich. Mit Vorteilen für alle Verkehrsteilnehmer: Mehr Radverkehr bedeutet auch im Winter weniger Stau, weniger überfüllte Busse und Bahnen und einen Beitrag für eine lebenswerte Stadt.

Immer mehr Menschen legen auch im Winter ihre alltäglichen Wege mit dem Fahrrad zurück. Der ADFC hat den Radfahrern, die heute früh bei Schneefall über die Albertbrücke gefahren sind, in Form eines Schokoweihnachtsmanns eine kleine Belohnung überreicht. Fast 10.000 Menschen fahren täglich mit dem Rad allein über diese Brücke, die Anzahl der mit dem Rad zurückgelegten Wege ist inzwischen mehr als dreimal so hoch, wie 1991.

Der ADFC verbindet seine Aktion mit der Forderung nach einem Winterdienst für das Dresdner Radwegenetz. Woanders ist so etwas eine Selbstverständlichkeit. In Kopenhagen, wo die Radwege im Winter regelmäßig geräumt werden, fahren trotz Kälte und Schnee ca. 80% der Sommer-Radler auch im Winter mit dem Fahrrad.

Es ist ja allenthalben bekannt, dass die Fahrzeuge in den letzten Jahren immer größer werden. Das Vrachtfiets aus den Niederlanden zeigt: Auch im Fahrradsektor geht noch einiges. Und es mutet eigentlich recht plausibel an: Zu zweit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu IKEA fahren, Vrachtfiets mit allen gewünschten Möbeln voll laden und damit zu zweit nach Hause. Möbel aufstellen. Fertig. Und alles: Ohne Auto.

Das Vrachtfiets mit seinen zwei Quadratmetern Ladefläche ist noch ein Studienobjekt der Universität Delft. Zahlreiche ähnliche, käuflich erwerbbare Fahrräder zeigen aber, dass auch an größeren Lastenräder zunehmend Bedarf besteht.

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Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.