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Pressemitteilung

Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

Zur Mitgliederversammlung am 3. Februar hat der ADFC Dresden einen neuen Vorstand gewählt. Nicole Matthies (26), Sascha Böhme (44), Konrad Gähler (27) und Steffen Jobke (37) werden den Verein für die nächsten zwei Jahre leiten.

Der ADFC Dresden verzeichnet ein starkes Mitgliederwachstum, im Jahr 2009 um über 10 %; seine Mitgliederzahl ist damit auf mehr als 800 gewachsen.

„Wir setzen uns dafür ein, dass sich die Bedingungen fürs Radfahren in Dresden spürbar verbessern. Um in Politik und Verwaltung wirklich etwas bewegen zu können, muss unser Verein weiter wachsen“ sagt der neue Pressesprecher des Vereins, Konrad Gähler.

cph-150.jpgIn der letzten Woche haben wir unser Positionspapier für die Mitarbeit am Runden Tisch Verkehrsentwicklungsplan eingereicht. Wir wollen, dass im zu erarbeitenden Plan der Radverkehr endlich die ihm angemessene Bedeutung erhält und eine grundlegende Verbesserung der Bedingungen für Radfahrer eintritt.

Der ADFC fordert  die Fortsetzung des Planfeststellungverfahrens und darüber hinaus die Bearbeitung seiner Petition

Die Königsbrücker Straße, hier fahren nicht nur Autos!Für den ADFC ist eine weitere Verzögerung des Umbaus der Königsbrücker Straße nicht hinnehmbar. „Wir wehren uns gegen eine Verkehrspolitik, die Radfahrer und Fußgänger an den Rand drängt“, sagt Olaf Matthies vom ADFC. Wie ein Blick in die Richtlinien zeigt, ist der vom Stadtrat beschlossene zweispurige Kompromiss förderfähig. OB Orosz hatte angekündigt, nach der Auslegung das Planfeststellungsverfahren erneut ruhen zu lassen.

STVO_237_254.gifADFC-Mitglied erwirkt Grundsatzurteil

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat in einem wegweisenden Urteil die Rechte der Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer gestärkt und bestätigt, dass Radfahrer im Regelfall auf der Fahrbahn fahren dürfen und Städte und Gemeinden nur im Ausnahmefall Radwege als benutzungspflichtig kennzeichnen dürfen. Der Kläger, der örtliche Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in Regensburg, setzte sich mit Unterstützung des ADFC Bayern in zweiter Instanz gegen die Stadt Regensburg durch, die nun zwei gemeinsame Geh- und Radwege von der Benutzungspflicht befreien muss.

Logo Elberadweg"Immer mehr Unfälle auf dem Elberadweg" titelt die Sächsische Zeitung vom 10. September 2009. Gefordert werden von der Zeitung "Schilder, Hinweise und Markierungen". Das hilft nicht. Der Weg ist unzureichend ausgebaut. Wir fordern deshalb endlich den vollständigen beidseitigen Ausbau des Elberadwegs und eine grundsätzliche Trennung zwischen Fußgängern und Radfahrern.

Leipziger Straße

Immer mehr Menschen in Dresden fahren Rad. Wie die Sächsische Zeitung berichtet, stieg der Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege zwischen 1991 und 2008 von 6 auf 17 Prozent. Im Vergleich zu 2003 bedeutet dies einen Anstieg der Radnutzung auf nahezu das Anderthalbfache. 38% der Wege in Dresden werden mit dem Auto zurückgelegt, 21% mit Bus und Bahn.

Konrad Gähler vom ADFC Dresden sagt dazu: "Die Stadt muss nun endlich Geld in die Hand nehmen und den Radverkehr seiner wachsenden Bedeutung gemäß fördern." Im Jahr 2008 wurden in Dresden unter ein Prozent der Gelder für Verkehrsbauvorhaben für den Radverkehr ausgegeben. "Wir fordern eine Steigerung der Investitionen auf 2,5 Mio. Euro jährlich." Das entspricht 5 Euro pro Einwohner und hat sich als gängige Größenordnung für eine erfolgreiche Förderung des Radfahrens herausgestellt. "Mit den bisherigen Kleckerbeträgen werden wir in Dresden aber nicht weiterkommen", sagt Gähler abschließend.

108 Radfahrer und 1 Hund bewegten sich in eher gravitätischem Tempo - mehr lässt ja der Untergrund nicht zu - von der Schauburg zum Albertplatz, nach dessen Umrundung zum OlbrichtplatzEndlich Radfahren in der Königsbrücker und wieder zur Schauburg. Ermöglicht wurde das Radfahren in der normalerweise dafür vollkommen ungeeigneten Straße durch Polizeischutz vor und hinter dem Demonstrationszug. Wer als einzelner Radfahrer und ohne von Polizeifahrzeugen abgeschirmt zu werden schon einmal versucht hat, die Königsbrücker Straße legal, also auf der Fahrbahn zu durchqueren, weiß um die Dringlichkeit unseres Anliegens:

Wir fordern von der Stadtverwaltung und insbesondere von der Oberbürgermeisterin, nach zehn Jahren Hin und Her nun endlich das Planfeststellungsverfahren für den stadtverträglichen Ausbau der wichtigen Straße im Einklang mit dem einstimmigen Beschluss des Stadtrats vom April 2006 voranzubringen und zügig mit dem Bau zu beginnen.

Deswegen: nächste Woche wieder. Radfahren bis zum Baubeginn.

Titelbild FahrradstadtplanWas kann verbessert werden, was fehlt, was kann wegfallen?

Wieder einmal möchte der ADFC Dresden an der Herausgabe eines städtischen Fahrradstadtplanes mitwirken. Wir befragen Sie als die Nutzer der letzten Dresdner Fahrradstadtpläne. Bitte berichten Sie uns online über eigene Erfahrungen oder machen Sie Verbesserungsvorschläge!

hier geht es zur Pressemitteilung und den Hintergründen:

polizei

Im Jahr 2007 wurden bei Unfällen auf Dresdner Straßen 15 Personen getötet sowie 453 schwer und 2114 leicht verletzt. Im deutschlandweiten oder auch im sächsichen Vergleich werden in Dresden überdurchschnittlich viele Menschen Opfer von Verkehrsunfällen.  Radfahrer und Fußgänger wurden häufiger bei Unfällen geschädigt als im Bundesdurchschnitt.

ElbradwegAusbau des Elberadwegs: Hoffnungsvolle Perspektive

In einer Petition an den Dresdner Stadtrat hatte der ADFC und 2000 weitere Unterzeichner

  1. eine Neugestaltung des Körnerwegs bis Ende 2009, so dass er mit dem Fahrrad angenehm zu befahren ist,
  2. eine Unterquerung der Loschwitzer Brücke auf dem Elberadweg mit Anschluss zum Körnerweg als Umfahrung des Körnerplatzes,
  3. den fahrradgerechten Ausbau des Elberadwegs zwischen Loschwitz und Pillnitz und
  4. häufige Anbindungen dieses Streckenabschnitts an die Pillnitzer Landstraße

gefordert.

schloesser

Beim Ausbau der Enderstraße zwischen Hepkestraße und Altenberger Platz plant die Stadt, die Fahrspuren um jeweils einen halben Meter zu verbreitern. Radstreifen soll es keine geben.

Auf der Enderstraße fahren derzeit etwa 18.000 Autos am Tag. Die Straße ist auch für den Radverkehr von Bedeutung, da es östlich und westlich keine Alternativrouten gibt.

"Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei der geplanten Spurbreite von 3,25m Radfahrer besonders eng überholt werden", sagt Konrad Gähler vom ADFC. Auch in der Richtlinie zur Anlage von Stadtstraßen (RASt) ist festgelegt, dass bei hoher Verkehrsbelastung keine Fahrspuren in dieser Breite gebaut werden sollen, wenn daneben keine Radstreifen eingeplant sind.

umgefallen

Pressemeldung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Dresden e.V.

Am Montag, 15. September 2008, 11 Uhr fand im Rathaus Dresden (Eingang Dr.-Külz-Ring) die Übergabe der Petition:

„Freie Fahrt auf dem Elberadweg – beiderseits des Flusses“

an die Oberbürgermeisterin statt.

ob_podium.gifLustig ist das Radlerleben durch Dresden – doch ach! Bettelampeln Bordsteine, kaputte Radwege ... wie soll das bloß weiter gehen? Bleibt nur der Ausweg, ein Auto zu kaufen, um ordentlich durch die Stadt zu kommen?

Wir laden ein zur Podiumsdiskussion mit den Kandidaten für die/den OberbürgermeisterIn von Dresden! Zugesagt haben:

Helma Orosz (CDU)

Peter Lames (SPD)

Klaus Sühl (LINKE)

Eva Jähnigen (GRÜNE)

Friedrich Boltz (Bürgerliste) 

 

Pressemitteilung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Dresden e.V.

070806_dd_albertbruecke_200.jpgDer Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC) fordert die Stadt Dresden auf, die Belange des Radverkehrs bei der Sanierung der Albertbrücke angemessen zu berücksichtigen. Die Überquerung der Brücke ist für Radfahrer und Fußgänger schon seit Jahren unangenehm und unsicher. Dabei ist es die durch den Radverkehr am höchsten frequentierte Brücke in Dresden. In Spitzenzeiten wird sie von über 500 Radfahrern pro Stunde genutzt, am Tag von bis zu 5.000. Die nach der Wende unterbrochenen Querungsbeziehungen am Neustädter Brückenkopf haben dazu geführt, dass die Radwege im Zweirichtungsverkehr befahren werden, deshalb wird mehr Platz als normal gebraucht.

Pressemitteilung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Dresden e.V.

In Dresden sind die Geburtenzahlen in den letzten Jahren wieder am steigen, in vielen Stadtteilen wimmelt es vor kleinen Kindern. Da kommt der neue Flyer des Allgemeine Deutschen Fahrrad-Club „Fahrradkauf kinderleicht“ gerade richtig. Kurz und knapp sind alle wichtigen Dinge zusammengefasst, die beim Kauf eines Fahrrades für Kinder bedacht werden müssen. Techniktipps, Ergonomie, Zubehör und Tipps zum Rad fahren lernen sind ebenso enthalten wie die aktuelle Rechtslage für Kinder mit Rädern im Verkehr.

Pressemitteilung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Dresden e.V.

In der aktuell von Politikern, Verwaltungsmitarbeitern und Bürger-Aktivisten geführten Diskussion über die Frage, ob ein Tunnel eine sinnvolle Alternative zum Bau einer Brücke am Waldschlößchen sein könnte, nehmen Argumente zum Radfahrer- und Fußgängerverkehr eine erstaunlich prominente Stellung ein.

Unfallschwerpunkte an Radwegen werden nicht ausgebessert

Pressemeldung des ADFC Dresden

Erneut ist in Dresden eine Radfahrerin durch ein abbiegendes Fahrzeug schwer verletzt worden. Wir fordern seit Jahren, Unfallhäufungspunkte in dieser Stadt sicherer zu machen, so Konrad Gähler, Verkehrsexperte beim Dresdner ADFC. Aber selbst bei Neubauten, wie der Antonstraße oder der Tiergartenstraße rangiere die Flüssigkeit des Autoverkehrs vor Sicherheitsbelangen von Fußgängern und Radfahrern.

Und so kommt es immer wieder vor, dass Radfahrer, die auf dem Radweg unterwegs sind, von Autofahrern übersehen würden. "Radfahrer müssen immer für den Kraftverkehr sichtbar sein, dann sind sie auch sicher. Autofahrer, die einen Radfahrer nicht oder erst zu spät sehen können, werden ihm auch keine Vorfahrt gewähren. Das ist das Problem vieler Radwege in Dresden." Wenige gute Beispiele, wie die Grunaer Straße zeigen, dass es auch anders geht in Dresden.

Pressemitteilung ADFC Dresden e.V.

ADFC und Polizei kontrollieren Radfahrer ohne ordentliches LichtDer ADFC Dresden e.V. hat in Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei und der Selbsthilfewerkstatt Radschlag e.V. am Montag, 1. Oktober 2007 zwischen 20.00 und 22.30 Uhr eine Verkehrskontrolle für Radfahrer durchgeführt. Radfahrende, die in dieser Zeit am Sachsenplatz in Nord- oder Südrichtung fuhren, wurden angehalten, wenn keine oder unzureichende Beleuchtung am Fahrrad vorhanden war.

Petition zur Antonstraße mit Floskeln abgebügelt

Im Zuge des Umbaus der Antonstraße zwischen Albertplatz und Neustädter Bahnhof wurde nicht nur die Autofahrbahn erneuert. Radfahrer müssen seitdem auf dem Fußweg fahren, der gleichzeitig von sehr vielen Passanten benutzt wird. Für die Radfahrer bedeutet das eine unnötige Erschwernis beim Befahren der Straße, die auch für den Radverkehr eine wichtige Verbindung ist. Fußgänger fühlen sich durch den vielen Radverkehr (zu Recht!) gestört und gefährdet.

Die alte Brücke an der Freiberger Straße, hier sollen bald wieder Autos rollen, auf kosten von Radverkehr und Straßenbahn.Der ADFC bedauert den unverantwortlichen Umgang der Stadt mit Steuergeldern im Fall der Umgestaltung der Kreuzung Freiberger/Ammonstraße. Deren überdimensionierter Ausbau kostet etwa eine Million Euro.