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Im Jahr 2007 wurden bei Unfällen auf Dresdner Straßen 15 Personen getötet sowie 453 schwer und 2114 leicht verletzt. Im deutschlandweiten oder auch im sächsichen Vergleich werden in Dresden überdurchschnittlich viele Menschen Opfer von Verkehrsunfällen.  Radfahrer und Fußgänger wurden häufiger bei Unfällen geschädigt als im Bundesdurchschnitt.

„Zwar hat Dresden dieses Problem grundsätzlich erkannt. Dennoch fließen Millionen von Euro weiterhin in die Beschleunigung des motorisierten Verkehrs“, sagt Konrad Gähler, Verkehrsexperte beim Fahrradclub. Gleichzeitig fehlt Geld für die Verkehrssicherheit. Im kommunalen Haushalt ist für den Umbau unsicherer Kreuzungen für die nächsten beiden Jahre kein Geld eingestellt. Von den 350 durch die TU und die Verwaltung als besonders gefährlich eingestuften Kreuzungen sollen in den nächsten fünf Jahren lediglich 20 entschärft werden.

„Immer noch steht die Schnelligkeit des Autoverkehrs in unserer Stadt über Gesundheit und Leben schwächerer Verkehrsteilnehmer. Wir brauchen aber ein Umsteuern hin zu einer Stadt, in der alle Verkehrsteilnehmer sicher vorankommen“, so Gähler abschließend.

Hintergrund: Der ADFC Dresden e. V. hatte schon im Sommer 2006 eine Studie über 60 für Radfahrer besonders gefährliche Kreuzungen erarbeitet und der Stadtverwaltung vorgelegt. Eine Reaktion der Verwaltung steht noch aus. Das Papier steht auf www.adfc-dresden.de zu Download bereit. Es zeigt sowohl Probleme als auch mögliche Lösungen auf. Mit ihrer Umsetzung würden die Kreuzungen für Fußgänger und Radfahrer sicherer.

  • Download der ADFC-Studie hier