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Wie die Landeshauptstadt Dresden gestern bekannt gab, will sie 40 Straßenkilometer aus dem letztjährigen Streuplan streichen und so beim Winterdienst insgesamt 650.000 Euro sparen.

Von diesen Kürzungsmaßnahmen sind leider auch einige wichtige Verbindungen für den Radverkehr betroffen, bspw. die Hochschulstraße zwischen Fritz-Förster-Platz und Reichenbachstraße sowie die Hofmühlenstraße zwischen Altplauen und Würzburger Straße.

Die unvermeidliche Folge einer solchen Mißachtung der fahrradspezifischen Belange in Dresden wird sein, dass im Winter mehr Bürger als bisher das Fahrrad stehen lassen werden. Bei einer angemessenen Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse, lassen es sich erfahrungsgemäß viele Radler auch bei Schnee und Eis nicht nehmen, den Weg zur Arbeit per Rad zurückzulegen. Erst große, unberäumte Schneemengen auf wichtigen Routen können das Radfahren unmöglich machen.

Mit freundlichen Grüßen,
Friedrich Darge,
ADFC Dresden e.V.
Vorstandssprecher