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Beim Ausbau der Enderstraße zwischen Hepkestraße und Altenberger Platz plant die Stadt, die Fahrspuren um jeweils einen halben Meter zu verbreitern. Radstreifen soll es keine geben.

Auf der Enderstraße fahren derzeit etwa 18.000 Autos am Tag. Die Straße ist auch für den Radverkehr von Bedeutung, da es östlich und westlich keine Alternativrouten gibt.

"Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei der geplanten Spurbreite von 3,25m Radfahrer besonders eng überholt werden", sagt Konrad Gähler vom ADFC. Auch in der Richtlinie zur Anlage von Stadtstraßen (RASt) ist festgelegt, dass bei hoher Verkehrsbelastung keine Fahrspuren in dieser Breite gebaut werden sollen, wenn daneben keine Radstreifen eingeplant sind.

"Die Stadt gibt imer wieder vollmundige Versprechungen ab, dass sie den Radverkehr fördert. Nun haben wir die Unterschrift des Amtsleiters Ritscher unter einer Planung, die zugunsten von ein paar Parkplätzen gegen geltende Richtlinen zur Sicherheit der Radfahrer verstößt."

Der ADFC Dresden fordert die Stadt auf, die Planungen umzuarbeiten. Radfahrstreifen, breitere Fahrbahnen oder eine verringerte Höchstgeschwindigkeit sollen das Radfahren sicher machen. Auf jeden Fall müssen die Fahrstreifenbreiten den Sicherheitsrichtlinien entsprechen!