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Pressemitteilung 

Die Fahrradfahrer des ADFC fordern die Stadtpolitik auf, die Ablehnung der Waldschlößchenbrücke durch die UNESCO als Chance zu begreifen. Wir Dresdner müssen zusammen eine Lösung finden, die allen Verkehrsteilnehmern nützt, ohne das Bild des Elbtals zu schädigen. Dabei sollte nicht am Standort Waldschlößchen festgehalten werden.

Sollte der Stadtrat auf einer zusätzlichen Elbquerung bestehen, so müssen auch Radfahrer und ÖPNV-Fahrgäste davon profitieren. Die gewünschte Entlastung der Straßen kann nur eintreten, wenn mehr Dresdner Rad, Bus und Bahn benutzen. Innenstadtnahe Brücken sind dazu grundsätzlich besser geeignet.

Wichtiger und effektiver als eine neue Elbquerung ist aber die Sanierung der bestehenden Brücken und Straßen. Vor allem die Albertbrücke und die Kreuzungen an den Brückenköpfen von Albert- und Carolabrücke benötigen dringend eine Umgestaltung.

Der ADFC hat sich bereits in der Vergangenheit mehrmals gegen die Brücke am Waldschlößchen positioniert. Die Querung hätte nur geringe Bedeutung im Radverkehrsnetz, würde aber stadtweit zum Verkehrsanstieg  führen, vor allem auf bisher ruhigen Radrouten Striesens und der Johannstadt. Die hohen Bau- und Unterhaltskosten gingen dauerhaft zu Lasten der Straßeninstandhaltung und würden so die Bedingungen für Rad- und Autofahrer nachhaltig verschlechtern.

Kontakt:
ADFC Dresden e.V.
Jochen Böttcher (0176-23402661)
Sascha Böhme (0175-1511929)

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Dresden e.V.
Schützengasse 16, 01067 Dresden
Tel: 0351 494 3321
Fax: 0351 494 3400
www.adfc-dresden.de