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Seit 1990 hat sich der Anteil des Rades am sogenannten Modalsplit verdreifacht (auf nunmehr 17% bei der letzten Zählung 2008). Was das Radfahren betrifft, haben die Dresdner Bürger die Wende hin zum modernen Stadverkehr bereits eingeleitet. Ein Ende dieses positiven Trends ist bislang nicht abzusehen.

Wenn in der Dresdner Verkehrspolitik mit dem Verkehrsentwicklungsplan die Prioritäten nun hin zu einem leistungsfähigen, bezahlbaren und nachhaltigen Verkehr gesetzt werden, ist das gut für die Stadt. "Mehr Sicherheit, weniger Abgase, weniger Lärm, gute Verbindungen für alle Verkehrsteilnehmer bei gleichzeitiger Sicherstellung der Bezahlbarkeit sind Ziele, denen sich der ADFC verpflichtet fühlt" sagt Konrad Krause, Sprecher des ADFC Dresden.

"Deswegen freuen wir uns, dass die Politik eine Wende in der Verkehrspolitik einleiten will. Das Fahrrad kann eine wesentliche Rolle bei der Erfüllung dieser verkehrspolitischen Ziele spielen. Und das nicht nur bei schönem Wetter, wie gerade in diesem Winter die vielen Radler zeigen, die auch bei widrigen Bedingungen zur Arbeit oder in die Schule strampeln", sagt Krause.

Den Ankündigungen müssen aber auch Taten folgen. Das fast einstimmig beschlossene Radverkehrskonzept für die Innenstadt ist ein guter Anfang. Damit es aber nicht nur bei Konzepten und Ankündigungen bleibt, muss auch Geld bereitgestellt werden. Moderner Verkehr ist nicht zum Nulltarif zu haben. "Insgesamt kommt man mit der Förderung des Umweltverbunds, also Fuß-, Rad- und öffentlichem Verkehr, billiger raus, als mit dem Leitbild der autogerechten Stadt", sagt der ADFC-Sprecher.

In Zukunft wird es darum gehen müssen, das wenige für den Verkehr bereitstehende Geld wirklich sinnvoll und zukunftsfähig anzulegen. Hier werden noch viele vorgefasste Meinungen in Frage gestellt werden müssen.

Der ADFC wird sich in diese Debatte einbringen zum Nutzen der Radfahrer und der Stadt.