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Für den Bau der Waldschlösschenbrücke wird der Elberadweg in Höhe der Brückenbaustelle bis 2011 gesperrt bleiben. Radfahrer müssen sich ihren Weg durch die Wiesen an der Brückenbaustelle durch Gras und Schlamm bahnen.

Jeden Tag fahren mehrere Tausend Menschen mit dem Fahrrad auf dem Elberadweg. Dass sie das nicht aus Spaß tun, sondern um voranzukommen, ist im Rathaus offenbar noch nicht angekommen. „Man könnte bald meinen, die Stadtspitze wolle die Leute absichtlich dazu bringen, nur nicht Fahrrad, sondern mehr mit dem Auto zu fahren. Die unbefestigte Umleitung durch die Elbwiesen kann doch nicht ernst gemeint sein“, so Konrad Gähler, Sprecher des ADFC.

Für zahlreiche Menschen ist der Elberadweg der Weg zur Arbeit. Er wird auch von der Stadt als Hauptroute des Fahrradverkehrs bezeichnet. Deshalb ist es nicht einzusehen, dass die Stadt diesen Weg ersatzlos sperrt.

Der ADFC fordert eine ohne weitere Umstände benutzbare und asphaltierte Umleitung um die Brückenbaustelle herum. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es unmöglich sein soll, hier eine sinnvolle Umleitung um die Baustelle einzuplanen. Das hätte schon längst passiert sein müssen. Bei einem Brückenbauwerk, was 200 Millionen Euro verschlingt, muss doch das bisschen Geld für eine Umleitung da sein“ sagt Gähler abschließend