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albertbruecke_150.JPGPro Tag überqueren etwa 7000 Radfahrer die Albertbrücke. Sie ist damit die bedeutendste Elbquerung für den Radverkehr in Dresden. Die bisherigen Planungen nehmen auf die zunehmende Bedeutung des Radverkehrs nicht ausreichend Rücksicht. „Es ist abzusehen, dass die geplanten 1,60m breiten Radwege das alltägliche Verkehrsgeschehen auf der Brücke nicht bewältigen können“ sagt Konrad Gähler, Pressesprecher des ADFC.

Durch fehlende Möglichkeiten zum Abbiegen in die Glacisstraße, auf das Terrassenufer und zum Elberadweg provoziert die Stadt Gegenverkehr auf den Radwegen. „Dieses Problem ist auf der Albertbrücke schon lange bekannt. Jetzt, wo die Brücke ohnehin umgebaut wird, besteht die Chance, die Verkehrsführung für den Radverkehr sinnvoll zu gestalten. Wichtig ist insbesondere eine vernünftige Verbindung für Radfahrer von der Brücke in die Glacisstraße. Für den Autoverkehr wird die ja auch nicht einfach weggelassen“ sagt Gähler.

Asphaltierte Radstreifen von 2 Metern Breite sollten auf dieser für Radfahrer wichtigen Brücke selbstverständlich sein. Das bringt auf jeder Seite sogar noch einige Zentimeter mehr für den Gehweg, weil beim Bau von Radstreifen ein Sicherheitstrennstreifen eingespart werden kann.

Weiterhin fordert der ADFC auf der westlichen Seite des Altstädter Brückenkopfes eine Rampe zum Elberadweg. „Nur so lässt sich der unfallträchtige Zweirichtungsradverkehr auf der Brücke reduzieren“ sagt Gähler.

Der ADFC Dresden fordert den Stadtrat auf, bei der Planung der Albertbrücke die Radverkehrsbeauftragte und den ADFC einzubeziehen. „Die Stadt darf die Radfahrer an dieser Stelle nicht zugunsten einer „Hopplahopp-Planung“ benachteiligen“ sagt Gähler abschließend.