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einbahnstrasse.jpgDie Anzahl der Autos in Dresden geht stetig zurück. Waren im Jahr 2000 noch 211.000 PKW angemeldet, sank diese Zahl auf 198.600 PKW Anfang 2009. Das entspricht einem Rückgang um 12.400 Autos oder etwa 6 Prozent. Hauptursache dafür sind die gestiegenen Kraftstoffpreise und der steigende Altersdurchschnitt der Dresdner.

Im gleichen Zeitraum ist die Stadt um etwa 30.000 Einwohner angewachsen und der Anteil von Radfahrern und Öffentlichem Nahverkehr hat drastisch zugelegt. Jeder vierte Haushalt in Dresden verzichtet völlig auf ein Auto.

Jetzt muss die Stadt reagieren und endlich die Gelder für vierspurige Autoschneisen in Radverkehrsprojekte umlenken. Jetzt ist der Zeitpunkt, eine menschenfreundliche Stadt zu planen. Betonlastige Ausbauphantasien für Bautzner und die Königsbrücker Straße haben angesichts dieser Zahlen ihre Berechtigung verloren, falls sie jemals eine gehabt haben sollten.

(Quelle: Sächsische Zeitung)