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Endlich Radfahren in der Königsbrücker
Fahrraddemo des ADFC
gegen eine vierspurige
Königsbrücker Straße

Es geht los: ab 9. November liegen die Pläne der Stadt zur Königsbrücker Straße aus. Pünktlich zur umtriebigen Adventszeit gibt die Stadtverwaltung die gesetzlich geforderte Möglichkeit, die Pläne einzusehen und Einsprüche zu schreiben.

Noch ist unklar, welche Pläne überhaupt ausliegen werden. Seit über 10 Jahren dauert der Streit um die Straße. Während die Autolobby eine vierspurige Piste auf Kosten der Vorgärten und Gehwege durchsetzen will, kämpfen Anwohner, ADFC, Gewerbetreibende und Umweltverbände für den Erhalt der Fußwege und genügend Platz für Radfahrer. Dies geht nur mit einer zweispurigen Ausführung. Das ist auch voll ausreichend, da die Auto-Kapazität ohnehin durch den vielbefahrenen Albertplatz beschränkt wird, der nicht umgebaut werden soll.

Sollte wieder Hand an Fußwege und Vorgärten angelegt werden, so ist die Planfeststellung der Zeitpunkt, aktiv zu werden. Dass Einsprüche Erfolg haben können, zeigt die Geschichte genau dieser Straße. Der letzte Versuch, eine vierspurigen Königsbrücker Straße durchzudrücken, scheiterte im Jahr 2000 an 1.700 Einwänden von Dresdner Bürgern.

Die Pläne sind vom 9.11. - 9.12. hier zu einzusehen:

Stadtverwaltung in der St. Petersburger Straße 9,
01069 Dresden, Zimmer K 315,
Mo/Mi/Fr 9-12 Uhr; Di/Do 9 – 18 Uhr.

 

Update 12.11.2009: Nachdem OB Orosz erst die Planauslegung verhindern wollte, liegen die Pläne zur Königsbrücker nun doch aus. Deshalb: hingehen und die Meinung an die Landesdirektion schreiben! Frau Orosz hat vor, nach der Planauslegung das Planverfahren abermals zu stoppen, um in Ruhe weiter am vierspurigen Ausbau zu planen.