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Im Dezember 2008 schrieb ECF-Präsident Manfred Neun einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, in dem er die Kanzlerin auf die Chancen und Notwendigkeiten eines deutlich verstärkten Ausbaus der Fahrradmobilität ansprach. Nun, mehr als ein halbes Jahr später, hat er so etwas ähnliches wie eine Antwort bekommen.

In einem zweiten Brief vom 29. Mai 2009 fragt Neun mit Blick auf den Wettbewerb in Europa und die Vorbereitungen des UN-Klimagipfels in Kopenhagen, ob der Ausbau der Fahrradmobilität seitens der  Bundesregierung weiter nachrangig behandelt werden wird. Auch nachdem die Unterzeichnung der „Charta of Brussels“ am 14. Mai 2009 im Europäischen Parlament die Bedeutung des Radverkehrs unterstrichen hat, ist von Seiten der Bundesregierung wenig bis nichts passiert.

Obwohl sich die Bundeskanzlerin mit einem so Kosten sparenden und Klima schonenden Thema wie Radfahren in wirtschaftlich schweren Zeiten positiv profilieren könnte, ist der Radverkehr bisher alles anders als Chefsache: Die Antwort der Kanzlerin ist eine Frechheit. Das Bundeskanzleramt verweist in seiner Antwort lediglich auf die laufenden Aktivitäten und die Internetseite des Bundesverkehrsministeriums.

ECF-Nachfrage bei Angela Merkel,
 ECF-Nachfrage bei Angela Merkel (pdf-Datei 1MB)

Antwort des Bundeskanzleramts vom Juni 2009
 Antwort Bundeskanzleramt (pdf-Datei 344 kb)

Meldung vom 10. Dezember 2008:
Das Fahrrad darf nicht länger Randthema sein - Offener Brief von Manfred Neun