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Vor allem geschüttelt fühlen sich Radfahrer, die für ihre alltäglichen Wege über den Körnerweg fahren müssen. Für Fahrten zwischen Stadtzentrum und Loschwitz ist der Weg unverzichtbar, aber seit einigen Jahren unzumutbar holprig.

Der ADFC hat aus diesem Anlass heute original Körnerweg-Shakes angeboten. Die Piña Coladas - geschüttelt im Shaker im Flaschenhalter und am Fahrrad bewegt entlang des originalen Körnerweg-Großpflasters - stießen bei den zahlreichen Gästen gute Resonanz.

Nach wie vor ist der Zeitpunkt der Sanierung des letzten, ca. 750m langen, kaputten Abschnittes des Körnerweges ungewiss.  Viele passierende Radfahrer und Spaziergänger sprachen sich für eine baldige Sanierung des Weges aus und äußerten ihr Unverständnis für die jahrelangen Verzögerungen hinter der fadenscheinigen Fassade des Denkmalschutzes.

"Die Unebenheit ist in den letzten Jahrzehnten mit jedem Hochwasser gravierender geworden. Weil der Körnerweg nur weiträumig umfahrbar ist, ist der aktuelle Zustand für viele Dresdner ein Argument gegen das Radfahren. Mit der Aktion wollen wir gegen den Stillstand der Radverkehrsförderung der Stadt protestieren und auf ein dringendes Beispiel hinweisen. Denn Radfahren ist gesund, umweltschonend und gut für die Wirtschaft." erklärt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden, die Aktion.

Der ADFC setzt sich seit vielen Jahren für eine durchgängige Befahrbarkeit des rechtsseitigen Elberadwegs im ganzen Stadtgebiet ein. In einer vom ADFC initiierten Petition sprachen sich bereits vor 7 Jahren ca. 2000 Unterstützer für eine zügige Instandsetzung des Elberadwegs zwischen Loschwitz und Pillnitz aus.

Bilder der ADFC-Shake-Aktion am Körnerweg