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altWer den Radverkehr fördern will, muss attraktive Routen für den Radverkehr schaffen, darüber sind sich die Meisten einig. Daneben sind aber auch sichere Parkmöglichkeiten für Fahrräder von großer Bedeutung. Ebenso wie eine hohe Zahl an Autoparkplätzen den Autoverkehr attraktiver macht und für mehr Autoverkehr sorgt, so trägt auch eine ausreichende Zahl an Abstellmöglichkeiten für Fahrräder dazu bei, dass das Radfahren einfacher wird. Die Folge: Mehr Menschen steigen aufs Rad.

In Dresden gibt es an vielen Stellen noch Nachholbedarf. Der Stadtrat hat deshalb im Mai 2012 beschlossen, für die Innenstadt ein Programm „1000 Fahrradbügel für Dresden“ aufzulegen und so die Situation beim Fahrradparken zu verbessern.

Seitdem ist relativ wenig passiert. Neue Fahrradbügel wurden innerhalb des letzten Jahres in der Alt- und Neustadt noch nicht gesichtet. Fahrradbügel hatten bisher keine besonders hohe Priorität. Deshalb hat der ADFC Dresden Baubürgermeister Marx Ende Juni eine Liste mit 57 Stellen übergeben, wo die Stadt nach Vorstellungen des Fahrradclubs 677 Fahrradständer aufstellen soll. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ist aber der Versuch, dass in das Thema überhaupt wieder Bewegung kommt.

Auf den Brief des ADFC kam auch schon eine Antwort von Baubürgermeister Marx. Die Stadt prüft nun, inwieweit sie auf diesen Standorten tatsächlich Fahrradständer aufstellen kann.

„In den kommenden Wochen wird sich die Radverkehrsverantwortliche Frau Ludwig eingehend mit den von Ihnen vorgeschlagenen Standorten auseinandersetzen und Sie Anfang August erneut mit einem Zwischenbericht kontaktieren.“ Man darf gespannt sein!