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Endlich ist sie da, die Sonne! Die Menschen trauen sich wieder ohne wetterbedingte Vorbehalte auf die Straße, haben ihre Angst vor Eisglätte und Schneeverwehungen abgelegt, im Keller gekramt und bemerkt: Da steht ja ein Fahrrad! Entsprechend bunt ist das Treiben in der Stadt: rote, blaue, grüne, gelbe, schnelle, mittelschnelle, mit Gangschaltung oder ohne - und vor allem: Es sind viel mehr als letztes Jahr.

Vorm Konsum in der Alaunstraße, am Schauspielhaus auf dem Postplatz oder an der Semperoper: Überall fehlen Fahrradständer und selbst wo es welche gibt, reichen sie oft nicht aus. Was vor fünf Jahren kaum jemand in Dresden für möglich gehalten hätte, ist jetzt der normale Alltag. Die Fahrrad-Revolution bricht sich Bahn. Und sie kommt ohne großes Trara, sondern ganz leise und selbstverständlich. Mal sehen, ob das die Kommunalpolitiker bemerken und ob sie das bei ihren Entscheidungen möglicherweise sogar berücksichtigen.