TPL_BEEZ2_NAV_VIEW_SEARCH

TPL_BEEZ2_NAVIGATION

ruhhour-alaunstrDresden hat dieses Jahr seine Spitzenposition beim Stadradeln verteidigt. 990.000 Fahrradkilometer und damit doppelt soviel wie im letzten Jahr haben die Dresdnerinnen und Dresdner bis zum Ende der Aktion abgerechnet. München und Leipzig wurden abermals auf die Plätze zwei und drei verwiesen.

Immer mehr Menschen erkennen, dass das Rad das ideale Verkehrsmittel für die Stadt ist. Schnell, entspannt und ohne Parkplatzsorgen möchten Sie zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit unterwegs sein. Nebenbei bleibt man fit und das I-Tüpfelchen ist für einige dann noch der positive Effekt für das Klima und die Idee, sich mit anderen zu messen. Deswegen ist Dresden auch dieses Jahr wieder so erfolgreich beim Stadradeln.

Noch ist aber Dresden für die wachsende Zahl Radfahrer nicht ausreichend gerüstet. So übergaben die Stadtradler und -radlerinnen bei der Abschlussveranstaltung im letzten Jahr dem Baubürgermeister Jörn Marx einen dicken Stapel Papier mit Sicherheitsmängeln und auch Verbesserungsvorschlägen. In diesem Jahr sollte Herr Marx nun erklären, was davon bereits abgearbeitet wurde. Gerade für Kinder und ältere Menschen, die Rad fahren, stellen viele der von den Dresdnern genannten Punkte unnötige Unfallrisiken dar. Wer etwas für den Radverkehr tun will - und das wollen alle demokratischen Parteien im Stadrat sowie die Verwaltung - muss auch entsprechend handeln. Sonst bleiben Aktionen wie das Stadtradeln reine Schaufensterpolitik.