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Dieser Tage wurden auf dem Radweg der landwärtigen Richtungsfahrbahn des Dr.-Külz-Ringes neue, gut sichtbare und vor allem großformatige Fahrradpiktogramme auf den Asphalt aufgebracht um die Konflikte mit dem abbiegenden KFZ-Verkehr in die Seitenfahrbahn vor der Sparkasse und dem Holiday-Inn-Hotels sowie den zumeist unachtsam flanierenden Fußgängern zu vermindern.

Der dortige Radweg wird vor allem von auswärtigen Gästen sehr oft als Fußweg fehlinterpretiert und somit meist in gesamter Breite genutzt um zur naheliegenden Ampel an der DVB-Haltestelle Prager Straße zu gelangen.

Solche Probleme treten bei Radfahrstreifen auf Fahrbahn-Niveau in der Regel nie auf. Ein weiteres Zeichen dafür, dass Radverkehr verstärkt dort stattfinden sollte, wo er erwartet und auch von unachtsamen Fußgängern berücksichtigt wird: nämlich auf der Fahrbahn. Mit Fahrrad-Piktogrammen ist es sehr kostengünstig möglich, den Radverkehr ins Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer zu rufen und ebenso dafür zu sorgen, dass die Radwege und Radstreifen nicht missverständlich durch Fußgänger oder parkende Autos blockiert werden.

Weitere neuralgische Bereiche in der Stadt sollten - diesem positiven Beispiel folgend - mit gut sichtbaren Fahrrad-Piktogrammen versehen werden um ein geregeltes Miteinander von Fußgängern und Radfahrern auch in Engstellenbereichen zu gewährleisten. Notwendig wären diese vor allem am Fritz-Foerster-Platz rund um das Hörsaalzentrum, wo die dezent-rote Pflasterung des Radweges nur von den wenigsten Studenten beachtet wird. Außerdem wäre eine deutliche Unterscheidung von Fußweg und Radweg vor allem an den stark frequentierten Furten am Albertplatz vonnöten.