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Kein anderes Verkehrsmittel lässt sich so leicht fördern wie der Radverkehr. Dennoch: Große Pläne - wie der eben vorgestellte Nationale Radverkehrsplan - leben nicht nur von tollen Ideen, sondern von den Finanzen, die für die Umsetzung bereitstehen.

Eine solche Stelle, wo regelmäßig Geld fehlt, ist der Ausbau und Erhalt von Radwegen an Bundesfernstraßen. Im Jahr 2010 standen dafür noch 100 Mio. € zur Verfügung. 2011 wurde diese Summe auf 80 Mio. gesenkt, 2012 weiter auf 73 Mio €. Ab nächstem Jahr will Ramsauers Ministerium für den Bau von Radwegen an Bundesstraßen nur noch 50 Millionen Euro bereitstellen. Wir sind also inzwischen bei einer Halbierung des Etats angelangt. Ob das im Jahr 2013 eine so gute Idee ist, werden wir nach der Bundestagswahl im Herbst wissen. Die Zahl der zurückgelegten Wege nimmt seit Jahren ordentlich zu. Oder anders gesagt: Immer mehr Wähler sind mit dem Rad unterwegs.