TPL_BEEZ2_NAV_VIEW_SEARCH

TPL_BEEZ2_NAVIGATION

Auch dieses Jahr wird am Elberadweg einiges passieren: Unterhalb der Carolabrücke soll der Radweg auf Altstädter Seite über den bisherigen Parkplatz geführt werden, auch ein Teilstück unter dem Blauen Wunder könnte dieses Jahr fertig werden. Und für den Bau eines linkselbischen Parallelwegs zwischen Albertbrücke und Blauem Wunder ist immerhin Geld im städtischen Haushalt eingestellt. Wann es losgeht, ist bislang noch unklar. Am Ballhaus Watzke in Pieschen sind die Bauarbeiten dagegen bereits abgeschlossen.

Doch an vielen Stellen besteht noch Nachholbedarf: Bis mindestens 2014 wird das marode Großpflaster auf dem Körnerweg Radfahrer durchschütteln. Auch die Verlängerung des Weges in Richtung Pillnitz wird wohl noch länger auf sich warten lassen. Schließlich fehlt zwischen der Niederwarthaer Brücke und dem Dresdner Ortsausgang auf der linken Elbseite ein Stück Radweg Richtung Meißen, weshalb die Nutzer des Elbradwegs im Moment auf die B6 ausweichen. Ganz zu schweigen von der erheblichen Lücke des rechtselbischen Wegs zwischen Altmickten und Kaditz.

Und auch die Elbbrücken sind bisher nur an einigen Punkten an den Elberadweg angebunden. An der Marienbrücke fehlt eine Anbindung völlig, an der Augustusbrücke ist sie nicht legal nutzbar (Gehwege) und die Albertbrücke wird auch nach ihrer Sanierung nur auf der Neustädter Seite an den Elbradweg angeschlossen sein.

Aber nicht nur bauliche Mängel muss Politik und Verwaltung beheben. Die Filmnächte durften Radfahrer letztes Jahr erstmals während Veranstaltungen auf dem Elbradweg durchqueren. Ob das auch nach einer neuen Ausschreibung der Filmnächte so bleibt, ist keineswegs sicher.