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Man kennt das: Eine rote Ampel, man will rechts abbiegen, doch weil ein Grünpfeil für den Autoverkehr zu gefährlich wäre, oder Autos nicht rechts abbiegen dürfen, müssen auch Radfahrer warten, bis es wieder grün ist. An vielen Stellen eigentlich sinnlos. Beispiele? Vom Külzring nach rechts in die Wallstraße, von der Könneritzstraße nach rechts in die Schweriner oder von der Freiberger nach rechts in die Hertha-Lindner-Straße.

In Frankreich dürfen an ausgewählten Kreuzungen Radfahrer bei Rot fahren. Sogar geradeaus. Einzige Einschränkung: Fahrzeugen und Fußgängern, die grün haben, muss natürlich die Vorfahrt gewährt und, wenn nötig, gestoppt werden. Die Maßnahme ist ein Schritt zur Förderung des Radverkehrs und dient ausdrücklich dazu, die Verkehrssicherheit und Regelakzeptanz von Radfahrern zu erhöhen. Radfahrer werden oft an Ampeln im Toten Winkel das Opfer abbiegender Autos. In den Niederlanden und mehreren französischen Städten war zuvor testweise die Grünpfeil-Regelung eingeführt worden - mit positiven Ergebnissen.

Eine ähnliche Regelung gibt es in Leipzig. Dort befindet sich an der Nürnberger Straße eine Ampel für Radfahrer mit grünem Pfeil, der ausschließlich für Radfahrer gilt. Wann kommen solche cleveren Regelungen auch nach Dresden?