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albertbr-sachsenpl1_klalbertbr-neustadt_klMit über 9000 Radfahrern pro Tag ist die Albertbrücke die wichtigste Brücke für Radfahrer in Dresden. Aber auch nach der Sanierung wird sie keine komfortable und sichere Verbindung für Radfahrer sein. Die derzeit ausgelegten Planfeststellungsunterlagen zeigen eine Reihe von Mängeln.

albertbr-sachsenpl2_klLeider war es der Verwaltung nicht möglich, die Unterlagen auch im Internet bereitzustellen, wie das bei vergleichbaren Projekten sonst passiert. Damit sich noch was verbessert, ist es notwendig, dass viele Menschen eine eigene Stellungnahme zur Sanierung der Albertbrücke schreiben. Damit das einfacher geht, veröffentlichen wir hier die abfotografierten Planungsunterlagen.

Die bisherige Planung bringt zwar einige Verbesserungen für Radfahrer hat aber vor allem die Priorisierung des motorisierten Verkehrs im Blick. Sie entspricht nicht den Anforderungen an die von Radfahrern am meisten freqentierte Brücke. Die wichtigsten Kritikpunkte für Radfahrer sind:

  • Gehwege und Radwege/-streifen sind deutlich zu schmal. Die Radwege/-streifen sind mit dem Mindestmaß von nur 1,60m geplant und damit für die Verkehrsmenge von 9.000 Radfahrern nicht geeignet. Rad- und Gehweg sind auf der Brücke nicht baulich voneinander getrennt.
  • Wichtige Wegebeziehungen sind nur über weite Umwege zu erreichen. So zum Beispiel die Verbindung von der Brücke in die Glacisstraße (Hauptroute des Radverkehrs).
  • Die Anbindung des Elberadweg wurde vergessen. Auf beiden Seiten wird dieser weiterhin nur über Umwege, unkomfortabel und unsicher zu erreichen sein.

Um noch Verbesserungen zu erreichen, ist es wichtig, dass sich möglichst viele Bürger am Verfahren beteiligen und Ihre Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge schriftlich bei der Stadt einreichen. Also schreiben Sie bitte bis zum 8. März 2012 an die Landeshauptstadt Dresden, Straßen- und Tiefbauamt, St. Petersburger Straße 9, 01069 Dresden.