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Am 14.11.2011 wurde die Behelfsbrücke für den Fußgänger- und Radverkehr parallel zur Albertbrücke freigegeben. Bereits in Anwesenheit von Baubürgermeister Jörn Marx und Straßenbauamtsleiter Reinhard Koettnitz kam es zu ersten Stürzen. Die Verantwortlichen sahen jedoch keinen Grund an der Verkehrssicherheit zu zweifeln und gaben die Brücke auch offiziell für den Verkehr frei.

Seitdem kommt es täglich zu Unfällen, die hauptsächlich durch die Rutschigkeit der Holzbohlen sowie der engen Kurvenradien verusacht werden. Leider gehen die Stürze nicht immer glimpflich aus. Bereits mehrfach mussten durch den Rettungsdienst Verletzte versorgt werden. Wie uns viele Radfahrer berichteten, fand mit Ausnahme des Eröffnungstages bisher auch kein Winterdienst auf der Brücke statt.

Der ADFC Dresden hat am 18.11.2011 in einem Schreiben den Baubürgermeister aufgefordert, sofort die Verkehrssicherheit der Behelfsbrücke herzustellen. Dazu ist es notwendig, die Brücke mit einem für Verkehrsflächen geeigneten, rutschfesten Belag auszustatten und die engen Kurven so umzugestalten, dass sie für normal geübte Radfahrer risikofrei zu befahren sind. Sollte dies nicht möglich sein, so ist die Brücke für den Radverkehr zu sperren.

Darüber hinaus nennt das Schreiben noch weitere Kritikpunkte. So entspricht die Anbindung an die Straßen auf den beiden Seiten der Brücke nicht den Anforderungen aus StVO und anderen Regelungen. Beispielsweise sind die Wegebeziehungen zur Wigard- und Glacisstraße nicht erkennbar. Außerdem möchte der ADFC wissen, was die Radverkehrsbeauftragte zu diesem Problem sagt. Wurde sie vielleicht gar nicht in die Planung einbezogen? Spätestens jetzt erwarten Radfahrer, dass sie sich endlich äußert.

Auch weiterhin sind wir dankbar für alle Hinweise: Wer gestürzt ist, oder jemanden kennt, der gestürzt ist: Bitte beim ADFC melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!