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An der Schießgasse wird seit einer Weile gebaut. Schön!, könnte man denken. Der Straßenbelag dort war ja nicht mehr der Frischste. Aber weil in Dresden die Barockideologie vor allem mit Straßenbelagsoberflächen durchgesetzt wird (Stichwort: Beton- und Granitpflaster auf Radwegen wegen der "Kleinteiligkeit"), ist es nicht möglich, der Schießgasse einfach eine neue Asphaltschicht zu verpassen. Die als Radroute beliebte Nebenstraße muss natürlich eine Oberfläche aus Großpflaster kommen.Für Radfahrer ist die Schießgasse dann plötzlich überhaupt keine sinnvoll nutzbare Route mehr. Auch ist jetzt schon abzusehen, dass viele Radfahrer wegen der schlechten Fahrbahnqualität auf den Gehweg ausweichen werden.

Und weil das alleine nicht genügt, wird die Schießgasse während der Bauzeit für den Radverkehr gesperrt. Und zwar genau in der Richtung, in der sie von so vielen Radfahrern so gerne benutzt wird. Nun kommt die Sächsische Zeitung ins Spiel, die sich über die Radfahrer aufregt, die die Schießgasse in eben dieser gesperrten Richtung trotzdem benutzen. Eine Verschwörung? Nein, nur der alltägliche Dresdner Wahnsinn.