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utrecht_150in Bocholt bekommen alle Erstsemester, die dort Hauptwohnsitz anmelden, vom Bürgerbüro einen Gutschein über 600 Euro, den sie bei örtlichen Fahrradhändlern einlösen können.

Dadurch schlägt Bocholt mehrere Fliegen mit einer Klappe: Die Stadt erhöht die Zahl seiner Einwohner und erhält dadurch mehr Mittelzuweisungen von Bund und Land. Weil durch die Aktion weniger Menschen mit dem Auto unterwegs sind, muss die Stadt weniger Geld für den autogerechten Straßenausbau und Parkhäuser einplanen und kann die Mittel dort einsetzen, wo sie gebraucht werden. Schließlich wird auf diese Weise der stadtverträgliche Radverkehr gefördert: Weniger Verkehrslärm und Abgase, kurz: eine lebenswertere Stadt sind die Folge. Und der heimischen Wirtschaft kommt die Aktion auch zugute: statt Online-Fahrradhändlern profitiert das lokale Gewerbe. Eine Aktion auch für Dresden?