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statistikDie Polizei hat die aktuellen Daten der Unfallstatistik vorgestellt. Mit 1131 Unfällen ist seit 2001 erstmals ein Rückgang von Unfällen mit Radfahrerbeteiligung zu verzeichnen. Insgesamt zählte die Polizei im Jahr 2010 auf Dresdens Straßen 15.784 Verkehrsunfälle mit 2492 Verletzten.

Wie schon 2009 ist auch 2010 in Dresden kein Radfahrer im Straßenverkehr umgekommen. Ebenso ist der Anteil der Hauptunfallschuldigen auf Seiten der Radfahrer wie in den Jahren zuvor deutlich niedriger als auf Seiten der Unfallgegner (PKW, LKW usw). Im Jahr 2010 waren an 67% der Verkehrsunfälle zwischen PKW und Fahrrad der Autofahrer der Hauptunfallschuldige.

Bedenklich stimmt uns die hohe Anzahl an von Autofahrern verursachten Unfällen durch überhöhte Geschwindigkeit (1356) und Abstand (2116). Die Fahrer von PKW verursachten im Verhältnis zur Zahl der zurückgelegten Wege mit dem PKW einen deutlich höheren Anteil an Unfällen. Es scheint, dass in Dresden die Einhaltung elementarer Verkehrsregeln (Höchstgeschwindigkeit, Abstand, Rücksichtnahme) nicht in ausreichendem Maße stattfindet. Auch vor diesem Hintergrund steht der ADFC sehr kritisch zu den geplanten drastischen Kürzungen bei der sächsischen Polizei.

Wie Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, wird für den Einzelnen das Radfahren mit der wachsenden Zahl der Radfahrer sicherer. Dieser Trend ist auch in Dresden seit etwa 4 Jahren zu erkennen: Der Anteil der Unfälle mit Radfahrerbeteiligung stagniert bei einem Wert zwischen 7-8%, während ca. 17% der Wege mit dem Rad zurückgelegt werden. Wir danken der Polizei für die Bereitstellung der Daten.