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Viele Radfahren in Kopenhagen
Bild: Mikael Colville-Andersen

Der Blick zum Nachbarn zeigt, wie Mobilität der Zukunft bereits heute aussehen kann. In Kopenhagen werden Auto-Hauptstraßen in Fahrradschnellstraßen umgebaut, das Auto wird bewusst zurückgedrängt.

Grüne Welle für Radfahrer, 4m breite Radfahrstreifen, 55% Fahrradanteil in der Stadt - Kopenhagen zeigt, dass das nicht nur geht, sondern ein politisches Erfolgsrezept ist! Die Kopenhagener finden es gut. Kopenhagens Verwaltung bezeichnet 37% Fahrradanteil bei Pendlern als mickrig - Dresden hat in der Stadt noch nicht mal 20%!

Wie groß der Kontrast: Unsere Stadtpolitik setzt immer noch auf Verbreiterung von Autostraßen, steckt Millionen in Tiefgaragen, Auto-Parkplätzen und Auto-Beschleunigung, obwohl dadurch Kosten und Verkehrsprobleme steigen. Radverkehr ist in der Zwischenzeit zwar gerne gesehen, aber nur solange die Bevorrechtigung des Autos nicht in Frage gestellt wird. Warum? Werden Dresdner zu besseren Menschen, wenn sie statt mit dem Rad, mit dem Auto fahren?

Traurig, wie weit weg die Dresdner Verkehrspolitik noch vom Ziel entfernt ist, Lebensqualität und Mobilität zu verbinden.