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Die neue Ausgabe von "Aus Politik und Zeitgeschichte", herausgegeben von der Bundeszentrale für Politische Bildung, handelt vom Klimawandel. Darin zu lesen:

"Verkehr und Transport auf der Grundlage fossiler Brennstoffe haben klima- und industrialisierungshistorisch in besonderem Umfang zum anthropogenen Klimawandel beigetragen und sind aktuell bis zu einem Fünftel für den CO2-Ausstoß verantwortlich, mit steigender Tendenz. Würden demnächst neun bis zehn Milliarden Erdbewohner einen nur annähernd gleichen Automobilisierungsgrad auf fossiler Basis für sich reklamieren wie die USA, wäre die Klimakatastrophe unvermeidbar." (S. 43)

"Intelligente Mobilität setzt nicht einfach nur bekannte Mobilitätsmuster mit anderen Mitteln fort, wie bei der nun auch in Deutschland favorisierten E-Mobilität, sie stellt fest etablierte und unauflösbar scheinende Verhaltensmuster ungeachtet ihrer Primärenergiebasis in Frage. Wir steigern nicht individuelle Mobilität ins Unendliche, wir vermeiden sie, wo es geht, indem wir (...) unsinnige ökonomische Anreize (wie die Abwrackprämie) und fiskalische Anreize (wie die Pendlerpauschale) und dafür Bewegungstechniken von der Körperkraft bis zu supersmarten Stromnetzen fördern. Dazu gehören nicht zuletzt die Erleicherung und Imageverbesserung von Fuß- und Radverkehr, die Förderung von Mitfahrgelegenheiten und car sharing (...)". (S. 45)