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Der Radweg war zunächst eine Woche lang kommentarlos zugestellt. Seit dem 10.August ist nun ein kleines Hinweisschild "Radfahrer absteigen" angebracht (aus ca. 1 m Entfernung lesbar), seitdem bis heute keine Veränderung der Situation, keine Vorwarnhinweise und keine Möglichkeit, den Radweg fahrend zu verlassen (hohe Bordsteinkante, parkende Autos), Konflikte zwischen Fahrradfahrern und Fußgängern vorprogrammiert oder gewünscht(?).

Obwohl dieser Radweg nicht benutzt werden muss (kein blaues Radwegschild) sollte die Stadt doch darauf achten, dass auch Radfahrer den Wunsch haben, voran zu kommen. Ein sicherer Übergang auf die Straße ist sicherlich nicht zuviel verlangt.

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Endlich wird das marode Stück der Radverkehrshauptroute vor der Carolabrücke erneuert. Doch während der Bauzeit sollen Radfahrer und Fußgänger einen knapp 150 cm engen Schotterweg benutzen. Fahrräder sollen selbstverständlich geschoben werden. 

Niemand kommt auf die Idee, die Baustelle so zu planen, dass sie auch wirklich benutzt werden kann: alte Leute, Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen werden im Schotter kaum voran kommen. Eigentlich könnte jeder Planer schon vorher ahnen, dass Schotter kein geeigneter Belag für einen städtischen Weg ist.

Mit dem Fahrrad darf man bei dieser Beschilderung übrigens die Fahrbahn benutzen. Mehr dazu hier

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Zwischen Baum und tiefem, tiefem Kraut...

...fährt man mit dem Fahrrad. Nicht, dass es schon genügen würde, dass man auf Radwegen immer mal ungewollt durch die Botanik unterwegs ist - in erstaunlicher Regelmäßigkeit muss man sich aus der Botanik auch wieder herauskämpfen: Radweg Ende!

Damit Autofahrer möglichst nichts von der Baustelle mitbekommen, werden Radfahrer bis unmittelbar vor die Baustelle auf dem Radweg belassen, was dazu führt, dass sie dann an der Baustelle auf Abwege kommen (und den Gehweg befahren). Natürlich ist das nicht erlaubt, aber eine wirkliche Alternative dazu ist auch nicht vorgesehen. So kann man Verkehrserziehung natürlich auch betreiben.

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Und wieder ein Radwegende, das nicht wirklich sinnvoll gelöst ist. Die metallene Trennlinie zwischen Radstreifen und Autofahrbahn provoziert geradezu Stürze und ist besonders für ältere und ängstliche Radfahrer ein deutlicher Hinweis: ihr seid hier nicht erwünscht...

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Freiberger Straße, am World Trade Center:

Wieder eine Stelle, wo das Schild "Radfahrer bitte fliegen" passender wäre. Übrigens: der benutzungspflichtige Radweg, der hier beendet wird, fängt erst 100 Meter vorher an. Wäre es nicht vielleicht möglich gewesen, die Radfahrer erst gar nicht auf den Radweg, sondern gleich an der Baustelle vorbei zu leiten?

Und, wie in den meisten Fällen werden auch hier wieder Radfahrer dazu erzogen, auf dem Gehweg zu fahren. 

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Tja: Dresden und die Brücken. Anstatt die Albertbrücke und ihre maroden Gehwege endlich zu reparieren, werden Baken aufgestellt, die den ohnehin schon engen Geh- und Radweg noch enger machen. Radfahrer sind laut gültiger Rechtsprechung dazu gezwungen, etwa 80cm Abstand zu Fußgängern zu halten. Da dies auf dieser Brücke nur auf der Autofahrbahn möglich ist, ist es wohl langsam Zeit, das Radweg-Schild abzuschrauben. Und erst recht für Fußgänger ist der derzeitige Zustand unhaltbar.
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Für Radfahrer, die  nicht mehr Licht am Rad haben, als die StVZO-konforme 6V / 3W - Beleuchtung, könnte die Baustelle zum Verhängnis werden, weil man sie im Dunkeln zu spät sieht.

Man stelle sich so eine Baustelle mal auf der Autofahrbahn vor, die lediglich mit einem grauen Stahlzaun quer über die Fahrbahn gesichert ist: zurecht würden sich die Autofahrer beschweren ...

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Schon seit einigen Wochen wird an der Ammonstraße gebaut. Dabei wurde ein gemeinsamer Geh- und Radweg eingerichtet, der mit einer Breite von etwa 1,20m und stellenweise deutlich darunter viel zu eng ist. Anstatt einer Überleitung der Radfahrer auf die Fahrbahn kommt hier ein bekanntes Schild zum Einsatz: Radweg Ende, Radfahrer absteigen!

Besonders die Kreuzung mit der Schweriner Straße hat es in sich: man kommt in die eine Richtung kaum auf den Radweg und in die andere Richtung gibt es keine Möglichkeit, sich regelgerecht in den fließenden Verkehr zu mischen.

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In Dresden nicht selten: damit der Autoverkehr auch an Baustellen ohne Behinderung rollen kann, wird extra für die Bauzeit eine neue Fahrspur (hier: auf eine bis dahin unberührte Wiese) asphaltiert. Dass für maximale Geschwindigkeiten auch ein Radfahrer-verboten-Schild dazu gehört, verwundert da kaum. Es hält sich trotzdem niemand dran...

Handlungsbedarf besteht auch noch an einer anderer Stelle, wie man auf dem Bild schön erkennen kann: Radfahrer bekommen es immer wieder mit der Angst zu tun, wenn sie vor Rechtsabbiegern deren Spur zu queren haben. Dies zu lösen, findet man aber im Gegensatz zu Zeichen 254 (Radfahrer verboten) nicht so wichtig.

Im Übrigen drängt sich der Verdacht auf, dass jemand im Straßen- und Tiefbauamt persönlich an den Erlösen eines Verkehrsschilderproduzenten beteiligt ist. Die Blechmengen, die in ihrer schieren Masse nur für Verwirrung sorgen können, sprechen eine deutliche Sprache. ;-)

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Man mag über Radwege denken, wie man will, aber immerhin wird der unbenutzbare Belag des Radwegs an der Teplitzer Straße nach Jahren repariert.

Und während der Bauzeit? Keine Umleitung. Keine Einfädelung der Radfahrer auf die Straße. Kein Hinweis für den Autoverkehr, dass nun mit Radfahrern auf der Fahrbahn zu rechnen ist. Und das auf einer wirklich stark befahrenen Route.

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Nachdem an der Löbtauer Straße vor wenigen Jahren Radwege mit äußerst hässlichen Rampen gebaut wurden, bekommen Radfahrer jetzt gezeigt, dass das Radfahren hier auch bei einer Baustelle sehr hässlich sein kann.

Es ist an dieser Stelle natürlich selbstverständlich, dass für den Autoverkehr auch innerhalb der Baustelle zwei Fahrspuren zur Verfügung stehen.

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Die Güntzstraße ist eine der Straßen, die die TU Dresden mit dem Studentenviertel Dresden-Neustadt verbindet. Hier kommen täglich Unmengen von Radfahrern entlang. Dennoch gibt es hier natürlich keine andere Möglichkeit, als den Fuß/Radweg ersatzlos zu sperren. Zum Glück wurde ein in Dresdner Stadtverwaltungskreisen sehr beliebtes Schild nicht vergessen: Radfahrer absteigen.

Jetzt jede Woche neu: die Baustelle der Woche.