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Rückseite des Neustädter Bahnhofs - Die Hansastraße für Fußgänger und Radfahrer gesperrtDie Baustellensaison startet wieder und damit das Kabinett des Grauens. Wer vom letzten Jahr noch die Baustelle am Bahnhof Neustadt kennt und sich immer wieder erneut geärgert hat, der wird das erste Schmankerl dieses Jahres als reizende Steigerung empfinden. Dazu aus einer Mail an den ADFC Dresden

Hallo lieber ADFC,

die Baustellen am Neustädter Bahnhof sind gerade übel. Genau diese Stelle war schon mal Baustelle der Woche, aber wie man sieht, geht es noch viel ärger:

Ich unterfahre die Brücke von der Hansastraße kommend zum Schlesischen Platz, üblicherweise entgegen der Fahrtrichtung. Die Ampel an der Rückseite des Bahnhofs lässt zeigt, dass das so gedacht ist (Foto). Dort ist aber komplett gesperrt, Fußgänger sollen die Straßenseite wechseln.

Vorderseiteseite des Neustädter Bahnhofs - Die Hansastraße für Fußgänger und Radfahrer gesperrt Abgesehen davon dass es ja noch Radfahrer gibt, ist der Witz an der Sache, dass dort wo das Schild steht ein Queren der Hansastraße lebensmüde wäre. Wenn, dann gänge das nur weiter vorn an der Ampel. Das wiederum bedeutet einen recht langen und zeitraubenden Umweg, weil die Ampel nur sehr selten und nur auf Anfrage grün gibt. Weiter gänge es dann im weiten Bogen zur Eisenbahnstraße, dort über zwei Ampeln auf die andere Seite unter der Brücke auf den kombinierten Rad- und Gehwegweg. Dort ist dann auch wieder Baustelle, grober Schotter und "Radfahrer absteigen" (Foto).

Auch auf die Straße kann man nicht so ohne weiteres, Bordstein zu hoch, anfangs noch eine Schutzbande, zumal das Pflaster schlecht ist und oft nass und dunkel ist 's auch. Es wäre fair den bald endenden Weg anzukündigen, dann würde man gleich auf die Straße fahren.

Deutlich schneller für Radfahrer (und Fußgänger sowieso) wäre der Weg durchden Bahnhof, mit Schieben und Treppetragen!

Aus der Gegenrichtung, Schlesiger Platz Richtung Hansastraße ein ähnlich fatale Situation. Der Fuß/Radweg hört ohne Alternative auf und auf die Straße kommt man dort genauso schlecht.

Naja, ich fand das heute mal wieder typisch Dresden und nominiere das mal als mein Favorit für die schon lange nicht mehr gekürte Baustelle der Woche.