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Auch an der Unterführung der B170 am Bahnhof Dresden Neustadt wird derzeit gebaut. Der bisherige Radweg ist beidseitig in "Fußweg, Fahrrad frei" umgewandelt worden. Wer keine Lust hat Schrittgeschwindigkeit zu fahren, sollte also auf die Straße wechseln, was mangels gesicherter Einfädelung auf die Fahrbahn keinen Spaß macht. Man mag sich vielleicht damit trösten, dass es eine solche ja bisher auch nicht gab und man beim Einfädeln jetzt wenigstens freie Sicht nach hinten hat, wenn man in Richtung Innenstadt möchte. Vorn an der Kreuzung mit der Antonstraße ist diese ja durch die Pfeiler stark eingeschränkt.

Kurz vor der Kreuzung am Ende der Unterführung wurde übrigens das Schild "Radweg Ende" durch das Zeichen "getrennter Fuß- und Radweg" ersetzt - was auch immer die Baufirma einem damit sagen möchte, denn es führt kein Radweg über die Kreuzung.

In der Gegenrichtung ist es noch schlimmer: da folgt vor der Unterführung das Schild "Fußweg, Fahrrad frei" direkt auf "getrennter Fuß- und Radweg" (siehe Bild) - Verkehrszeichen für Autofahrer werden zugehangen, wenn diese ungültig sind. Nach der Unterführung gibt es dann für sagenhafte 100 Meter wieder einen benutzungspflichtigen Radweg. Dieser endet aber bekanntlich an der Ausfahrt vom DB-Parkplatz und geht wiederum in "Fußweg, Fahrrad frei" über, bis man schließlich nach der Einmündung der Lößnitzstraße wieder auf den Bürgersteig wechseln soll.

Ein Blick in die Verwaltungsvorschrift zur StVO lohnt übrigens. Unter "Voraussetzung für die Kennzeichnung [als Radweg]" steht: "... Das ist der Fall, wenn ... die Linienführung im Streckenverlauf und die Radwegeführung an Kreuzungen und Einmündungen auch für den Ortsfremden eindeutig erkennbar, im Verlauf stetig und insbesondere an Kreuzungen, Einmündungen und verkehrsreichen Grundstückszufahrten sicher gestaltet sind."