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In den letzten Jahren sind zahlreiche Ampelsteuerungen "optimiert" worden, um den motorisierten Verkehr zu beschleunigen. Das Problem so genannter "intelligenter Ampelanlagen" liegt darin, dass Radfahrer gleichzeitig (jedenfalls in Dresden) oftmals eine "rote Welle" bekommen.

Die Stadt Dresden ist der Ansicht, dass die Umsetzung von Grünen Wellen für den Radverkehr in der Praxis quasi unmöglich ist. Wie das Beispiel Amsterdam zeigt, muss eine Grüne Welle für Radfahrer nicht zwangsläufig zu Staus der anderen Verkehrsarten führen: Nachdem auf der Rathausstraße eine Grüne Welle für den Radverkehr eingerichtet wurde, braucht die Straßenbahn auf der betreffenden Strecke ca. 1,5 Minuten und der Bus 3 Minuten weniger. Grüne Wellen für den Radverkehr gibt es auch in Rotterdam, Kopenhagen, Lemgo oder Odense. Bestimmt auch noch in anderen fahrradfreundlichen Städten.

Sicher wird auch Dresden in den nächsten Jahren noch die Kurve kriegen und Grüne Wellen für Radfahrer installieren. Wir bleiben jedenfalls dran...