TPL_BEEZ2_NAV_VIEW_SEARCH

TPL_BEEZ2_NAVIGATION

adfc_monitor_150px.jpgMehr Radverkehr führt dazu, dass innerstädtische Verkehrsproblemen wie Staus und Parkplatzmangel zurückgehen. Das geht aus einer neuen Studie des niederländischen Fietsberaad hervor. Außerdem trägt die Förderung des Radverkehrs zur Verbesserung der Luftqualität und Verminderung der Bewegungsarmut bei.

Für die 94.000 Einwohner zählende nordholländische Stadt Alkmaar Stadt wurde berechnet, welche Auswirkungen es haben würde, wenn der Radverkehr in den kommenden zehn Jahren 10 Prozent des Autoverkehrs substituieren würde. Der Gewinn für die Umwelt und die Gesundheit - und vor allem für die Erreichbarkeit der Innenstadt - verbesserte sich enorm. Die prognostizierte Abnahme des Autoverkehrs führte dazu, dass der übrige Autoverkehr in der Stadt besser durchfließen kann. Auch auf dem Ring rund um die Stadt ging er um 15% zurück.

Mit dem Umstieg vom Auto aufs Fahrrad ergeben sich auch gesellschaftliche Vorteile. Durch die Abnahme der Autokilometer nimmt der Schadstoffausstoß von Personenkraftwagen innerhalb bebauter Gebiete ab. Selbst der Ausstoß des Lkw-Verkehrs - der vor allem verantwortlich für die lokale Luftqualität ist - nimmt um 4 Prozent durch den besseren Verkehrsfluss ab.

Die Berechnungen ergaben weiterhin, dass 10 Prozent mehr Radverkehr den Verkehr nicht unsicherer machen. Ein höherer Fahrradgebrauch führt zwar einer höheren Anzahl bei Unfällen verletzten Radfahrern. Dies wird aber durch den Rückgang des Anteils an gefahrenen Autokilometern mehr als kompensiert, weil damit auch das Risiko sinkt, als Radfahrer oder Fußgänger durch ein Auto angefahren zu werden. Insgesamt resultiert daraus ein Rückgang des Gesamtanteils an schwer verletzten Unfallopfern.