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Winterdienst

  • ADFC-Erfolg: Winterdienst auf Radwegen kommt voran

    Trotz wachsendem Radverkehr bot sich den Dresdner Radfahrern über viele Jahre im Winter ein trauriges Bild: Radwege wurden nicht geräumt, der Schnee der Fahrbahn sogar extra auf die Radinfrastruktur geschoben. Und der Elberadweg, den tausende Radfahrer auch im Winter nutzen, erhielt mangels Räumung einen Eispanzer, der den eigentlichen Schnee oft mehrere Wochen überdauerte.

    Der Umstieg auf Bus und Bahn ist oft keine Alternative und statt mit dem Rad nun im Auto über Schnee und Eis zu rutschen, kann eigentlich auch nicht im Sinne eines sicheren und komfortablen Verkehrs sein. Zahlreiche andere Städte haben die Vorteile eines auch im Winter nutzbaren Hauptnetzes für den Radverkehr erkannt und sparen sich so zusätzliche Busse, die die Last im Winter abfangen müssten sowie zusätzlichen Verkehrsraum für Autos.

    In Kopenhagen, wo im Winter ein Hauptnetz schon seit vielen Jahren geräumt wird, nutzen beispielsweise 80% der Radfahrer ihr Rad auch bei Schnee und Eis - angesichts des hohen Radanteils in der dänischen Hauptstadt ergeben sich erstaunliche absolute Nutzerzahlen im Winter. Der Winterdienst auf Radwegen ist für Kopenhagen aber auch Teil des Erfolgs als Fahrradstadt: Wenn das Radfahren nur in manchen Monaten möglich ist, ist das Fahrrad als Alternative zu anderen Verkehrsmitteln insgesamt weniger attraktiv.