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ADFC: Mehr Geld für den Radverkehr nötig

Pressemitteilungen

Geschrieben von: KK Mittwoch, den 19. Juni 2013 um 16:46 Uhr

altDresdens Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) schließt das Haushaltsjahr 2012 mit einem Plus von 48 Millionen Euro ab. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC) fordert die Stadträte angesichts dieser Überschüsse auf, einen Sonderfonds für den Radverkehr in Höhe von 5 Millionen Euro aufzulegen.

"An zahlreichen Stellen in der Stadt klaffen Lücken im Radverkehrsnetz" sagt Konrad Krause vom ADFC. "Die Radwege an der Nürnberger Straße und am Zelleschen Weg bröseln seit Jahren vor sich hin. Und auf die vierspurige Große Meißner Straße traut sich überhaupt kaum jemand mit dem Fahrrad." Auch Investitionen in den Elberadweg sind aus Sicht des ADFC-Sprechers längst überfällig. "Seit vielen Jahren werden die Radtouristen in Kaditz zwischen Flutrinne und Klärwerk in die Irre geleitet und bekommen auf diese Weise sicher nicht gerade den besten Eindruck von der Stadt." Ausgerechnet in einer Touristenstadt wie Dresden fehlen wichtige Teile des Elberadwegs.

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Wasserspiegel sinkt: Elberadweg bald wieder befahrbar

Meldungen

Geschrieben von: KK Samstag, den 08. Juni 2013 um 12:14 Uhr

altLangsam sinkt das Hochwasser an der Elbe. In den nächsten Tagen werden  auch viele Abschnitte des Elberadwegs wieder auftauchen.

Ein guter Teil des Wegs ist (im Gegensatz zur Flut 2002) wahrscheinlich schon wieder befahrbar, sobald das Wasser sich zurückgezogen hat. Einige Stellen sind mit einer dünnen Schlamm- und Staubschicht bedeckt, die das Straßen- und Tiefbauamt in den nächsten Tagen entfernen wird. Auch ein Unterschied zu 2002 :-)

   

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Elberadweg unter Wasser

Meldungen

Geschrieben von: KK Montag, den 03. Juni 2013 um 19:51 Uhr

Juni 2013: Hochwasser auf dem Elbradweg. Die Kleinen sehen ganz fröhlich aus. Das ist auch nicht weiter verwunderlich: Die Flut sorgt dafür, dass in vielen Dresdner Schulen kein Unterricht stattfindet. Zeit für eine kleine wortwörtliche Spritztour.

Wer dieser Tage Sachsen entlang des Elberadwegs entdecken wollte, wird seine Tour wahrscheinlich verschieben müssen. Der beliebte Fernradweg steht weitgehend unter Wasser.

   

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Radstreifen auf der Albertstraße? Stadt macht nichts.

Meldungen

Geschrieben von: KK Montag, den 27. Mai 2013 um 09:16 Uhr

Neben dem Elberadweg ist die "Nord-Süd-Route" die bedeutendste Rad-Verbindung in Dresden. Sie verläuft zwischen der Carolabrücke und dem Albertplatz über die Albertstraße. In diesem Bereich gibt es in der einen Richtung überhaupt keine Wegeführung für den Radverkehr, in Richtung Neustadt müssen Radfahrer den Gehweg benutzen, was vor allem auch angesichts des hohen Fahrradaufkommens Konflikte mit Fußgängern und abbiegenden Autos zur Folge hat.

Der ADFC hat deshalb bereits vor Jahren eine Petition gestartet. Knapp 2000 Menschen haben unsere Forderung unterstützt, zwischen Albertplatz und Carolabrücke komfortable Radfahrstreifen anzulegen. Tatsächlich wollte die Stadt auf der Route, auf der täglich tausende Radfahrer pendeln, im Jahr 2011 einen Verkehrsversuch mit Radfahrstreifen machen. Seitdem schiebt die Stadtverwaltung den Termin dieses Verkehrsversuchs immer wieder vor sich her. Zuletzt hieß es, ein Verkehrsversuch auf der Albertstraße könne nicht vor oder während der Bauarbeiten an der Albertbrücke stattfinden. Wann die Bauarbeiten an der Albertbrücke aber beginnen, ist völlig unklar.

Der von der Stadt zugesicherte Verkehrsversuch auf der Albertstraße wird also, wenn überhaupt, erst in ein paar Jahren kommen. Dabei ist ein Verkehrsversuch eigentlich die Möglichkeit, kurzfristig zu sehen, welche Effekte eine neue Verkehrslösung wie die Anlage von Radfahrstreifen bringt.

Sinnvoller erscheint es in diesem Lichte, einen solchen Verkehrsversuch zu überspringen und sobald als möglich mit einem fahrradfreundlichen Umbau der Albertstraße zu beginnen. Der Bedarf für Radfahrstreifen ist da und wächst mit wachsender Radverkehrsdichte Jahr für Jahr an.

   

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Albertbrücke: Erneute Umplanung reine Geldverschwendung

Pressemitteilungen

Geschrieben von: KK Montag, den 20. Mai 2013 um 21:03 Uhr

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC) kritisiert die Drohung von Verkehrsminister Morlok, keine Fördermittel für die Fahrrad- und Fußgängerbrücke an der Albertbrücke bereitzustellen, wenn die Stadt Dresden nicht auf seine Forderungen eingeht.

Das Wirtschaftsministerium hatte angekündigt, die provisorische Brücke neben der Albertbrücke nicht zu fördern, wenn die Albertbrücke während der Bauzeit nicht auch für den Autoverkehr offen gehalten wird. Das Wirtschaftsministerium will zur Kompensation der Mehrkosten etwa 3,5 Mio. Euro aus Steuergeldern bereitstellen, um während der Bauzeit eine Autospur freizuhalten. Der ADFC Dresden hält diese Idee für reine Geldverschwendung mit Mitteln, die beim Radverkehr besser angelegt wären.

Der Vorstoß Morloks würde die Sanierung um mindestens ein Jahr verzögern, mit Nachteilen für alle Verkehrsteilnehmer. Auch die Gesamtkosten würden höher ausfallen. Ob die vom Ministerium angebotenen 3,5 Mio. Euro die höheren Kosten decken würden, ist indes völlig unklar.

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Stadtradeln - ADFC ist dabei

Meldungen

Geschrieben von: KK Mittwoch, den 15. Mai 2013 um 11:25 Uhr

Nachdem lange unklar war, ob die Stadt Dresden sich auch dieses Jahr am Stadtradeln beteiligenn würde, liegt nun seit ein paar Tagen eine Anmeldung vor - und wir sind dabei!

Wir laden herzlich zur Teilnahme ein (17.6.-7.7.13) und freuen uns über jeden, der im ADFC-Team mit uns gemeinsam Kilometer schrubbt.

   

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Anforderungen an den Umbau der Königsbrücker Straße

Meldungen

Geschrieben von: KK Freitag, den 03. Mai 2013 um 12:59 Uhr

Nur etwa 30 Prozent der Neustädter Haushalte haben ein privates Auto. Die Königsbrücker Straße ist eine wichtige Verbindung für den Fuß- und Radverkehr sowie die Straßenbahn. Der Kraftverkehr auf der Königsbrücker Straße wird in absehbarer Zeit weiter abnehmen. Der prognostizierte Rückgang beträgt etwa 30 Prozent.

Der ADFC Dresden hat vor diesem Hintergrund ein Positionspapier mit Anforderungen an einen Umbau der Königsbrücker Straße formuliert.

Neben durchgängigen, mindestens zwei Meter breiten Fahrradstreifen fordert der Verein auch ausreichend breite Gehwege. Auch der Straßenbahn soll eine zügige Durchfahrt ermöglicht werden, jedoch nicht durch ein separates Gleisbett, sondern durch eine konsequente Vorrangschaltung. Etwaige weitere Flächenkonflikte sollen nicht zulasten des Rad- und Fußverkehrs, sondern durch Verlagerung von Parkplatzflächen entschärft werden.

Am 3. Mai findet um 19.00 Uhr in der Schauburg eine Diskussionsveranstaltung zum Ausbau der Königsbrücker Straße, unter anderem mit dem ADFC, statt.

   

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Die Fahrrad-Revolution im Alltag

Meldungen

Geschrieben von: KK Montag, den 15. April 2013 um 20:52 Uhr

Endlich ist sie da, die Sonne! Die Menschen trauen sich wieder ohne wetterbedingte Vorbehalte auf die Straße, haben ihre Angst vor Eisglätte und Schneeverwehungen abgelegt, im Keller gekramt und bemerkt: Da steht ja ein Fahrrad! Entsprechend bunt ist das Treiben in der Stadt: rote, blaue, grüne, gelbe, schnelle, mittelschnelle, mit Gangschaltung oder ohne - und vor allem: Es sind viel mehr als letztes Jahr.

Vorm Konsum in der Alaunstraße, am Schauspielhaus auf dem Postplatz oder an der Semperoper: Überall fehlen Fahrradständer und selbst wo es welche gibt, reichen sie oft nicht aus. Was vor fünf Jahren kaum jemand in Dresden für möglich gehalten hätte, ist jetzt der normale Alltag. Die Fahrrad-Revolution bricht sich Bahn. Und sie kommt ohne großes Trara, sondern ganz leise und selbstverständlich. Mal sehen, ob das die Kommunalpolitiker bemerken und ob sie das bei ihren Entscheidungen möglicherweise sogar berücksichtigen.

   

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Das sind die Radtouren des ADFC Dresden 2013

Meldungen

Geschrieben von: KK Donnerstag, den 04. April 2013 um 14:42 Uhr

adfc-dresden-radtouren-2013Von April bis Oktober, von 50 bis 150 km, von ein- bis mehrtägig reicht unser Radtourenprogramm. Ob Sie es beim Abendradeln gemütlich angehen lassen oder auf große Tour gehen wollen - Sie sind herzlich zum Mitradeln eingeladen. Auch Radfahrer, die noch nicht Mitglied im ADFC sind, können gern mitfahren.

Der ADFC Dresden hat jetzt das Radtourenprogramm für das Jahr 2013 veröffentlicht. Nur eine Zutat fehlt noch: Sommer, Sonne, Sonnenschein!

   

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Straßen nicht nur für Motoren

Meldungen

Geschrieben von: KK Sonntag, den 31. März 2013 um 00:07 Uhr

In der Mitte ein Grünstreifen und Freiflächen für Flohmarkt, Stadtfeste und zum Flanieren. In Lancaster, Kalifornien, hat man den Mut gehabt, eine normale, vierstreifige Durchgangsstraße nach den Bedürfnissen aller Bürger umzugestalten. Die Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs war einer unter vielen Aspekten und beileibe nicht der Wichtigste.

Wäre das nicht ein Denkanstoß zum Beispiel für die Königsbrücker Straße? Sehen Sie sich das Video zum Projekt und die Meinung der Menschen aus Lancaster an.

   

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Rückspiegel an der Ampel?

Meldungen

Geschrieben von: KK Montag, den 18. März 2013 um 00:34 Uhr

Abbiegende LKW sind eine der Hauptquellen für tödliche Fahrradunfälle. Durch den stark eingeschränkten Sichtbereich kommt es immer wieder zu schweren Unfällen mit Fahrradfahrern, die auf Radwegen an Kreuzungen immer wieder im riesigen toten Winkel des Lasters verschwinden. Es gibt seit Jahren zahlreiche technische Vorschläge und Möglichkeiten, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Der ADFC fordert einen zusätzlichen Spiegel, der den toten Winkel erheblich verkleinert, es gibt Kameras für die Fläche vor dem LKW und auch Sensoren können den Fahrer auf Personen im toten Winkel aufmerksam machen. Alles schöne Ideen, doch in Deutschland ist nichts davon gesetzlich verankert.

Mit einem fest installierten Spiegel am Ampelmast will Münster jetzt an kritischen Stellen die Sicherheit für Radfahrer im toten Winkel verbessern.

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Radverkehr an Baustellen: In Dresden nur Note 4,73

Meldungen

Geschrieben von: KK Montag, den 18. Februar 2013 um 01:46 Uhr

Für die Führung des Radverkehrs an Baustellen erhielt Dresden im Fahrradklima-Test des ADFC 2012 eine schlechte Bewertung (Note 4,73). Immer wieder ist leider die Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs der Stadtverwaltung wichtiger, als ein gesicherter Rad- und Fußverkehr.

Am Stadthaus Friedrichstadt befindet sich auch gleich ein aktuelles Beispiel. Das alte Stadthaus steht seit über 25 Jahren leer. Inzwischen scheint auch der Gehweg vor herabstürzenden Fassadenteilen nicht mehr sicher zu sein. Deshalb hat die Stadt ihn kurzerhand gesperrt und auf den daneben befindlichen Radfahrstreifen verlegt. Der muss leiderleider wegfallen, schließlich soll die Flüssigkeit und Leichtigkeit des Autoverkehrs unter keinen Umständen eingeschränkt werden. Wo die Radfahrer bleiben - und die Fußgänger - ist der Stadt offensichtlich egal.

   

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Schlechte Noten für Dresdens Fahrradklima

Pressemitteilungen

Geschrieben von: JB Samstag, den 02. Februar 2013 um 21:37 Uhr

Radverkehr auf der AlbertbrückeFahrradclub fordert gezielte Förderung des Radverkehrs

Am Freitag wurden im Bundesverkehrsministerium die Ergebnisse des Fahrradklimatests vorgestellt. Bei der Erhebung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) konnten Radfahrer die Fahrradfreundlichkeit ihrer Stadt selbst bewerten.

Unter den deutschen Großstädten über 200.000 Einwohner erreichte Dresden lediglich Platz 21. In der Landeshauptstadt hat sich der Radverkehr seit 1991 mehr als verdreifacht; aufgrund dessen erhielten die Breite der Radwege und Wartezeiten an Ampeln deutlich schlechtere Noten als noch vor sieben Jahren. „Die steigende Beliebtheit des Fahrrads sorgt dafür, dass die Infrastruktur dem stark zunehmenden Radverkehr oft nicht mehr gewachsen ist“, sagt Konrad Krause, Sprecher des ADFC Dresden. Ebenso haben sich in den Augen der Nutzer die Transportmöglichkeiten für Fahrräder im Öffentlichen Nahverkehr verschlechtert. Auch die niedrige Aufklärungsquote beim Fahrraddiebstahl quittierten Dresdens Radfahrer mit einer schlechteren Bewertung im Vergleich zu 2005.

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ADFC will mehr Platz für Fahrräder

Pressemitteilungen

Geschrieben von: KK Donnerstag, den 10. Januar 2013 um 23:56 Uhr

Postkartenaktion am Neustädter Bahnhof startet

2012aktionfahrradparken-150Seit Jahren fehlen am Neustäder Bahnhof sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Eine Entspannung der Situation ist nicht in Sicht. Im Gegenteil, denn jedes Jahr treten mehr Dresdner in die Pedale und immer mehr Menschen verknüpfen Bahn und Rad für ihre alltäglichen Wege. "Der steigende Anteil des Radverkehrs ist an sich ja eine Chance für Dresden. Man hat aber nicht immer den Eindruck, dass die Stadtverwaltung das auch so sieht. Durch ihr jahrelanges Nichtstun behindert die Stadt die Verkehrsbedürfnisse tausender Pendler. Der Bedarf an Fahrradparkplätzen am Bahnhof ist riesig." sagt Konrad Krause, Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Dresden.

Derzeit befinden sich auf dem Bahnhofsvorplatz sichere Fahrradbügel für 140 Fahrräder. Ein Teilerfolg von Protesten des ADFC vor sechs Jahren. Hinzu kommen einige veraltete Fahrradständer, die kein Anschließen des Rahmens erlauben. Auch an Zäunen und Masten lehnen viele Fahrräder. Bei der letzten Zählung des ADFC im November parkten 269 Fahrräder auf dem Platz. Selbst jetzt im Winter sind alle Fahrradständer belegt. Noch deutlicher zeigt sich der Mangel im Sommer: Fahrräder parken an Bäumen, Masten und in den Eingangsbereichen des Bahnhofs.

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Unbenutzbare Radwege müssen nicht benutzt werden

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Geschrieben von: KK Samstag, den 08. Dezember 2012 um 13:17 Uhr

Die Stadt Dresden hält sich seit Jahren damit zurück, Radwege und Radfahrstreifen im Winter zu räumen.Oft wird sogar der Schnee von den Autofahrbahnen auf den Radwegen abgeladen mit dem Ergebnis, dass auch über Tauwetterphasen hinweg die Radwege unbenutzbar sind.

Der Fahrrad-Rechtsanwalt Dietmar Kettler weist darauf hin, dass Radfahrer - etwa durch Schnee ode Eis - unbenutzbare Radwege nicht befahren müssen. Stattdessen sollte auf die Fahrbahn ausgewichen werden, die ja in der Regel beräumt und mit Streusalz behandelt ist. Das Radfahren auf Gehwegen ist jedenfalls auch im Winter nicht erlaubt.

Der ADFC Dresden fordert seit Jahren, dass zumindest die Hauptrouten des Radverkehrs im Winter von Eis und Schnee freigehalten werden. In skandinavischen Städten ist das oft selbstverständlich. Mit Vorteilen für alle Verkehrsteilnehmer: Mehr Radverkehr bedeutet auch im Winter weniger Stau, weniger überfüllte Busse und Bahnen und einen Beitrag für eine lebenswerte Stadt.

   

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Nikolaus-Überraschung für Radfahrer

Meldungen

Geschrieben von: KK Donnerstag, den 06. Dezember 2012 um 10:29 Uhr

Immer mehr Menschen legen auch im Winter ihre alltäglichen Wege mit dem Fahrrad zurück. Der ADFC hat den Radfahrern, die heute früh bei Schneefall über die Albertbrücke gefahren sind, in Form eines Schokoweihnachtsmanns eine kleine Belohnung überreicht. Fast 10.000 Menschen fahren täglich mit dem Rad allein über diese Brücke, die Anzahl der mit dem Rad zurückgelegten Wege ist inzwischen mehr als dreimal so hoch, wie 1991.

Der ADFC verbindet seine Aktion mit der Forderung nach einem Winterdienst für das Dresdner Radwegenetz. Woanders ist so etwas eine Selbstverständlichkeit. In Kopenhagen, wo die Radwege im Winter regelmäßig geräumt werden, fahren trotz Kälte und Schnee ca. 80% der Sommer-Radler auch im Winter mit dem Fahrrad.

   

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Perspektiven des Radfahrens: Vrachtfiets

Meldungen

Geschrieben von: KK Dienstag, den 04. Dezember 2012 um 23:39 Uhr

Es ist ja allenthalben bekannt, dass die Fahrzeuge in den letzten Jahren immer größer werden. Das Vrachtfiets aus den Niederlanden zeigt: Auch im Fahrradsektor geht noch einiges. Und es mutet eigentlich recht plausibel an: Zu zweit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu IKEA fahren, Vrachtfiets mit allen gewünschten Möbeln voll laden und damit zu zweit nach Hause. Möbel aufstellen. Fertig. Und alles: Ohne Auto.

Das Vrachtfiets mit seinen zwei Quadratmetern Ladefläche ist noch ein Studienobjekt der Universität Delft. Zahlreiche ähnliche, käuflich erwerbbare Fahrräder zeigen aber, dass auch an größeren Lastenräder zunehmend Bedarf besteht.

   

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Europäische Initiative zu Tempo 30 innerorts gestartet

Meldungen

Geschrieben von: KK Freitag, den 23. November 2012 um 09:15 Uhr

Die europäische Bürgerinitiative 30km/h – macht die Straßen lebenswert! ruft EU-Bürger dazu auf, für eine Regelgeschwindigkeit von 30 km/h innerhalb von Städten zu unterzeichnen. Demnach soll eine EU-weite Regelung erlassen werden, die 30 km/h innerhalb von Städten zur Regelgeschwindigkeit erklärt. Regelgeschwindigkeit bedeutet, dass die Kommunen dann noch immer abweichende Tempolimits anordnen können, jedoch zeigen müssen, dass auch bei höheren Geschwindigkeiten die Sicherheit verletzlicher Verkehrsteilnehmer gegeben ist. Tempo 30 innerorts erhöht die Sicherheit, verringert Angst und reduziert Lärm und Abgase. Auch der ADFC fordert Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit, da es Städte lebenswerter macht und dem Radverkehr direkt zugute kommt.

   

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Der ADFC baut sich ein Lastenrad

Meldungen

Geschrieben von: KK Mittwoch, den 14. November 2012 um 11:08 Uhr

Am Wochenende begannen Mitglieder des ADFC Dresden zusammen mit den Werkstadt-Piraten im Freiraum Elbtal, ein Lastenrad zu bauen. Die Grundkonstruktion und der Rahmen sind schon fertig. Das Fahrrad soll, wenn es fertig ist, neues Infostandmobil sein. Mitglieder können das Rad ab dem nächsten Frühjahr gegen eine symbolische Gebühr ausleihen und so die eine oder andere Autofahrt einsparen.

Besten Dank an Meißner Raeder, die einen Teil der Ausstattung stellen. Für Werkstattnutzung, Lackierung und viele Kleinteile fallen jedoch noch weitere Kosten an, daher freuen wir uns über jeden Spendenbeitrag.

   

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Fahrradabsatz übersteigt Autoverkaufszahlen

Meldungen

Geschrieben von: KK Donnerstag, den 01. November 2012 um 20:07 Uhr

Nicht nur in Island, Griechenland und Italien, sondern auch hier in Deutschland übersteigt die Zahl verkaufter Fahrräder inzwischen die Autoverkaufszahlen. Das teure Hobby des Autofahrens wollen sich einfach immer weniger Menschen leisten. Immer mehr hingegen setzen aufs Rad und bekommen dafür körperliche Fitness, sind schneller am Ziel und haben am Ende vor allem mehr Geld für die schönen Dinge des Lebens übrig.

   

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Elberadweg erst in 15 Jahren durchgängig befahrbar?

Pressemitteilungen

Geschrieben von: KK Sonntag, den 14. Oktober 2012 um 11:22 Uhr

Auch nach 20 Jahren ist der Elberadweg in Dresden noch nicht durchgängig befahrbar. Die meisten Lücken des beliebten Radwegs befinden sich in der sächsischen Hautpstadt. Während in Heidenau, Coswig oder Radebeul der Elberadweg schon seit Jahren durchgängig befahrbar ist, müssen die Dresdner Bürger anscheinend Eigeninitiative zeigen: Auf einem Teilstück des Körnerwegs haben Unbekannte vor Kurzem die tiefen Fugen verfüllt. Nun hat die Stadtverwaltung kurzfristig zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Wer erwartet hat, dass nun Termine für die Sanierung der schlimmsten Stellen entlang der Elbe bekanntgegeben wird, sah sich enttäuscht.

Die Stadt wird den Körnerweg auch in den nächsten zwei bis drei Jahren nicht sanieren. Auch für die anderen Lücken des Radwegs sieht es nicht besser aus. "Sicherheit scheint in dieser Stadt keine hohe Priorität zu haben" sagt Konrad Krause, Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). "Wie ist es sonst zu erklären, dass seit 20 Jahren am Körnerweg nichts passiert. Inzwischen ist der Weg weder zu Fuß noch mit dem Rad sicher zu benutzen. Es ist ein Armutzeugnis für Verwaltung und Politik, wenn die Bürger sich inzwischen selbst um die Instandhaltung öffentlicher Wege kümmern müssen." Und auch für die anderen Lücken des beliebtesten Fernradwegs Deutschlands und der wichtigen Route für den täglichen Berufsverkehr gibt es nur Ausreden und Vertröstungen.

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Fahrradklima-Test 2012

Meldungen

Geschrieben von: KK Donnerstag, den 27. September 2012 um 21:24 Uhr

fahrradklima-2012Wie fahrradfreundlich ist ihre Stadt? Diese Frage stellt der ADFC jetzt wieder Radfahrern in ganz Deutschland. Beim Fahrradklimatest können Radfahrer ihre Stadt selbst bewerten. Neben zahlreichen Kriterien bewerten die Nutzer Sicherheitsgefühl, Breite der Radwege und Wartezeit an Ampeln. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, einen zusätzlichen Kommentar zur Situation des Radverkehrs vor Ort abzugeben.

Der Fahrradklimatest ermöglicht einen Vergleich der deutschen Städte in Bezug auf ihre Fahrradfreundlichkeit. Im Jahr 2005 fand der letzte Fahrradklimatest statt, bei dem von 28 Großstädten Leipzig den sechsten Platz und Dresden Platz 19 erreicht haben.

Machen Sie mit! Füllen Sie den Fragebogen schnell aus. Damit sich was ändert.

   

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Mit dem Rad leichter aus der Neustadt raus

Pressemitteilungen

Geschrieben von: KK Montag, den 24. September 2012 um 09:28 Uhr

einbahnstrasseADFC begrüßt Freigabe der Louisenstraße für Radfahrer

Auf der Louisenstraße durfte man zwischen Förstereistraße und Königsbrücker Straße bislang nur in eine Richtung fahren. Künftig wird es für Radfahrer in beide Richtungen erlaubt sein. Damit wird ein Vorschlag des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Dresden (ADFC) umgesetzt. Für Radfahrer aus der Neustadt zum Bahnhof oder Richtung Pieschen ist dieser Abschnitt bisher ein ärgerliches und oft ignoriertes Hindernis gewesen.

Konrad Krause, Sprecher des ADFC, sagt dazu: "Die Louisenstraße ist für Radfahrer eine wichtige Verbindung in Ost-West-Richtung. Seit der Sanierung der Lößnitzstraße Richtung Pieschen hat die Strecke zusätzlich an Attraktivität gewonnen und zieht viele Radfahrer an. Wir begrüßen es sehr, dass die Stadtverwaltung dort dem Druck der vielen Nutzer nachgegeben und eine praktikable Regelung gefunden hat."

Immer mehr Menschen fahren in Dresden mit dem Rad. Nicht nur ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein, sondern auch steigende Benzinpreise sind für viele ein Anlass, das Auto öfter stehen zu lassen. Nach der Wende wurden in Dresden noch 6% der Wege mit dem Rad zurückgelegt. Ausgehend von Zählungen der Stadtverwaltung geht der ADFC davon aus, dass diese Zahl inzwischen auf etwa 20% gestiegen ist.

   

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Parken im Fahrradturm

Meldungen

Geschrieben von: KK Freitag, den 21. September 2012 um 09:17 Uhr

"Plan für Fahrradstation geplatzt" verkündete neulich die Sächsische Zeitung. Eine große Fahrradgarage im Hauptbahnhof wird es so bald wohl nicht geben.

Eine Alternative wäre beispielsweise der biketower. Dabei handelt es sich um eine vollautomatisierte Parkgarage und Vermietstation für maximal 112 Fahrräder, Pedelecs und E-bikes. Sie bietet Schutz vor Diebstahl und könnte einen Beitrag leisten, dass noch mehr Menschen ihre alltäglichen Wege mit dem Rad zurücklegen, weil sie keine Angst vor Fahrradklau haben müssen. Gleichzeitig schützt der Turm wirkungsvoll vor den Einflüssen der Witterung. Er hat nämlich ein Dach.

Mit einem Durchmesser von nur 6,8 Metern ließe sich der Park-Turm an mancher sinnvollen Stelle im unmittelbaren Umfeld des Hauptbahnhofs plazieren. Auch am Bahnhof Neustadt wäre ohne weiteres Bedarf für ein paar solcher Türmchen. Wird die Stadt endlich für ausreichend Fahrradparkplätze an den beiden Bahnhöfen sorgen?

   

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Beim Schuhkauf: ADFC unterstützen

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Geschrieben von: KK Mittwoch, den 19. September 2012 um 07:47 Uhr

Ab jetzt kann man den ADFC auch beim Einkauf im Internet unterstützen. Über 400 Onlineshops - von Amazon bis Zalando - machen mit. So funktionierts: Die Shops zahlen boost für jeden vermittelten Kunden eine Provision. 90% dieser Einnahmen spendet boost an gemeinnützige Organisationen.

Du kannst automatisch den ADFC Dresden unterstützen, wenn du vor jedem Einkauf über diesen Link zu einem Online-Shop gehst und anschließend wie gewohnt einkaufst: https://www.boost-project.com/de/shops?charity_id=843&tag=blbspt

So wird uns automatisch eine Spende in Höhe von ca. 5% des Einkaufswertes gutgeschrieben. Am besten, du installierst das Boost-Browser-Plugin oder speicherst dir den Link in deinen Favoriten.

Vielen Dank für deine Unterstützung!

   

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