Geschrieben von: KK Freitag, den 03. Februar 2012 um 11:59 Uhr
Im Januar 2012 wurden 75 neue Fahrradbügel am Georg-Arnhold-Bad aufgebaut. Damit wird es den vielen Dresdnern endlich leichter gemacht die die schöne Tätigkeit Schwimmen gern mit der schönen Tätigkeit Radfahren kombinieren. Klasse!
(Dass kein geparktes Fahrrad auf dem Bild zu sehen ist, liegt nicht daran, dass die Bügel keiner brauchen würde, sondern an der etwas fahrradunfreundlichen Temperatur von ca. -20°C... und dass sie auf dem Foto gerade ganz frisch eingegraben sind)
Geschrieben von: KK Dienstag, den 17. Januar 2012 um 18:03 Uhr
Die Hansestadt Hamburg will über eine Bundesratsinitiative die Helmpflicht für Kinder einführen. Ein Antrag in der Hamburger Bürgerschaft wurde von der dortigen CDU-Fraktion gestellt. Die Hamburger SPD signalisiert bereits Zustimmung. Innensenator Michael Neumann (SPD): “Für Kinder befürworte ich die generelle Helmpflicht uneingeschränkt."
In seinem Blog Zukunft Mobilität geht der Dresdner Verkehrswirtschaftler Martin Randeloff auf diesen Antrag ein und stellt fest, dass die Altersgruppe 0-18 Jahre im Straßenverkehr besonders selten in tödliche Unfälle verwickelt ist. Besonders gefährdet sind hingegen 18-25jährige Verkehrsteilnehmer und solche über 75 Jahre. Weiterhin schreibt Randeloff:
Von den im Jahr 2010 getöteten Kindern verloren 49 und damit fast die Hälfte der Kinder als Mitfahrer in einem Pkw ihr Leben. [...] Gegenüber dem Vorjahr sind vor allem mehr Kinder in einem Auto zu Tode gekommen (+32%), davon betroffen waren vor allem die jüngeren Kinder bis neun Jahre (+67%). Aber auch als Fußgänger starben mehr Kinder als im Jahr 2009 (+22%). Dagegen verunglückten weniger Kinder als im Jahr 2009 mit ihren Fahrrädern tödlich (–17%).
Was also außer reiner Populismus ist eine solch fragwürdige Initiative?Geschrieben von: KK Freitag, den 30. Dezember 2011 um 11:01 Uhr
Im letzten Jahr ist für Radfahrer einiges passiert. Wir haben mal eine Liste aufgestellt, was besser und was schlechter geworden ist. Fangen wir an mit den negativen Entwicklungen:
- Die Stadt toleriert Radwegparker.
- Der vierspurige Ausbau der Königsbrücker Straße wird beschlossen
- Die Rutschbrücke ist für Radfahrer sehr unsicher
- Am Neustädter Bahnhof gibt es weniger Platz für Fahrräder
- Die Baustelle der Waldschlößchenbrücke ist monatelang am Elberadweg nicht richtig passierbar
- Beim Bau der Brücke in Niederwartha wurde der Radverkehr ignoriert
- Das Radverkehrskonzept 26er Ring wird von der Stadt kaum umgesetzt
- Die Vorgespräche zum Verkehrsentwicklungsplan entpuppen sich als Alibiveranstaltung
- Die Zahl der Fahrradunfälle in Dresden sinkt
- Der Pirnaische Platz hat nun allseitig Radstreifen
- Die untauglichen Radwege auf der Kesselsdorfer Straße müssen nicht mehr benutzt werden
- Zum Kirchentag ist die Augustusbrücke autofrei und es stellt sich heraus: Das ist klasse
- An zahlreichen Stellen in der Stadt gibt es neue Fahrradbügel
- Die Stadt öffnet weitere Einbahnstraßen für Radfahrer
Diese Positivbeispiele zeigen: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wenn sich für einen gesunden, platzsparenden und stadtverträglichen Verkehr endlich dauerhafte Mehrheiten im Stadtrat finden, könnte aus der Landeshauptstadt schnell eine vollwertige Fahrradstadt werden. Ansonsten sind die Voraussetzungen dafür nämlich vorhanden.
Und eine wichtige Voraussetzung, dass sich in Dresden die politischen Mehrheiten Richtung Fahrradstadt ändern ist ein starker und aktiver ADFC. Vom Radweg Dresden - Berlin über den Kampf für eine fahrradfreundliche Königsbrücker Straße bis hin zu einem verbesserten Angebot an Radtouren: Es gäbe noch x Projekte, für die wir noch Helfer suchen und viele Ideen, die uns noch nicht gekommen sind. Um dem Erfolg des ADFC in Dresden etwas nachhelfen, brauchen wir mehr Aktive und, so platt das auch klingen mag: Auch etwas mehr Geld.
Geschrieben von: KK Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 00:42 Uhr
Der Dresden-Newsletter teilt unter der Überschrift "Winterdienst ist gut gerüstet" mit:
Der städtische Winterdienst ist heute mit 50 Arbeitskräften und 40 Streufahrzeugen einsatzbereit. In den Morgenstunden wurden bereits Kontrollfahrten, vor allem in den Höhenlagen und an Gefällestrecken der Hauptstraßen, realisiert. Dort wurde nach Bedarf gestreut. Sollte es im Laufe des Tages zu Schneefall im Stadtgebiet kommen, wird der Winterdienst dann auch hier unterwegs sein.
Diese Meldung des städtischen Presseamtes ist wohl eher ein schlechter Witz. Bei Schneefall wird in Dresden fast kein Meter Radweg geräumt. Auf ein Schreiben des ADFC antwortete die Stadt: "Eine generell schneefreie Piste kann unter winterlichen Wetterverhältnissen generell nicht gefordert werden" und: "Die Beräumung des Elbradwegs erfolgt nicht, da selbstständige Radwege nicht betreut werden". Das ist auch kein Wunder, denn Dresden verfügt auch nicht über Räumfahrzeuge für Radwege.
Der ADFC Dresden wird sich weiterhin bemühen, dass man in Dresden auch im Winter radfahren kann, so wie das in anderen Städten auch kein Problem ist. Wir wünschen Ihnen sturzfreie und angenehme Weihnachtsfeiertage.
Geschrieben von: BB Montag, den 19. Dezember 2011 um 13:36 Uhr
Der ADFC-Infoladen auf den Bichofsweg 38 bleibt vom 22. Dez. 2011 bis zum 3. Jan. 2012 geschlossen. Am Mittwoch, 21. Dezember besteht zwischen 15 und 19 Uhr für Kurzentschlossene die letzte Möglichkeit, in unserm Laden noch fahrradspezifische Literatur, eine Geschenkmitgliedschaft im ADFC oder andere Weihnachtsgeschenke mit Bezug zum Fahrrad zu kaufen.
Wir wünschen allen Radfahrern ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2012!
Geschrieben von: KK Dienstag, den 13. Dezember 2011 um 23:53 Uhr
Seit Juli 2011 dürfen Radfahrer auf der Kesselsdorfer Straße auch auf der Fahrbahn fahren. Das Verwaltungsgericht Dresden hatte zuvor entschieden, dass die Radwege zu unsicher sind und nicht den Standards der StVO entsprechen. Für eine Sanierung der Radwege oder die Einrichtung von Fahrradstreifen auf der Fahrbahn fehlte der Stadt das Geld. Lediglich die blauen Radwegschilder, die das Radfahren auf der Fahrbahn untersagten, wurden abmontiert. Nun wurden an der Stelle des Radwegs für 31.000 Euro 25 Parkbuchten für Autos gebaut.
"Für Autoparkplätze hat die Stadt offenbar zusätzliche Geldreserven", wundert sich auch Konrad Krause, Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Dresden (ADFC). "Die Kesselsdorfer Straße hat für den Radverkehr eine hohe Bedeutung. Deshalb sollten hier breite Fahrradstreifen markiert werden. Am Geld kann das ja eigentlich nicht scheitern. Schließlich war für die 25 Autoparkplätze ganz plötzlich auch eine ordentliche Summe übrig. Offensichtlich spielt der Komfort der PKW-Fahrer für die Stadtverwaltung eine größere Rolle als die Sicherheit auf der Straße."
Weiterlesen: Kesselsdorfer Straße: Für Parkplätze ist Geld da
Geschrieben von: KK Montag, den 12. Dezember 2011 um 23:22 Uhr
Am 12. Dezember 2011 wird die Brücke über die Elbe bei Niederwartha für den Verkehr freigegeben. Für 40 Millionen Euro wurde eine schnelle und bequeme Verbindung von Niederwartha nach Radebeul geschaffen. Allerdings steht schon an der Auffahrt der Brücke das Verkehrszeichen "Radfahrer verboten". Für Fußgänger und Radfahrer ist der Neubau gesperrt. Die millionenteure Brücke kommt nur dem motorisierten Verkehr zugute. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC) kritisiert den Brückenbau, weil der Radverkehr völlig vergessen wurde.
Weiterlesen: Radverkehr völlig vergessen - Zur Eröffnung der Niederwarthaer Brücke
Geschrieben von: KK Dienstag, den 06. Dezember 2011 um 17:21 Uhr
Gerade im Winter kann bei entsprechend geräumter Infrastruktur das Radfahren mit Abstand die zuverlässigste und schnellste Verkehrsform sein. Nebenbei trägt der Radverkehr zur Stauvermeidung bei. Viele Städte beräumen im Winter ihre Radwegenetz sodass viele Menschen auch in der kalten Jahreszeit weiter mit dem Rad fahren können.
In Dresden ist das natürlich alles nicht so einfach: Der Schnee von den Autofahrbahnen landet zum großen Teil auf den Radwegen. Und nicht einmal bei den wichtigen Radrouten kann man damit rechnen, dass sie im Winter befahrbar sind. Der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes bringt es auf den Punkt: "Eine generell schneefreie Piste kann unter winterlichen Wetterverhältnissen generell nicht gefordert werden" und: "Die Beräumung des Elbradwegs erfolgt nicht, da selbstständige Radwege nicht betreut werden".
Dabei wäre ein guter Winterdienst auf Radwegen nicht teuer. Die Räumung von einem Quadratmeter Radweg kostet etwa 10ct im Jahr. Die Beräumung des Elbradweges auf beiden Seiten der Elbe (25km x 3m x 2) würde dementsprechend pro Jahr mit etwa 15.000 Euro zu Buche schlagen. Die Räumung von 200 Kilometer Radwegenetz würde die Stadt etwa 100.000 Euro kosten.
Vergleicht man diese Summe mit anderen Investitionen (Sicherung der Baugrube am Wiener Platz 360.000€ im Jahr, jährliche Unterhaltungskosten der Waldschlößchenbrücke: 1.019.000 Euro, Baukosten des Bramschtunnels: über 50.000.000 Euro), wird schnell deutlich, dass 100.000 Euro für ein im Winter nutzbares Radverkehrsnetz eigentlich nicht viel ist. Das sehr sparsame Verhalten der Stadt lässt sich nur mit speziellen Prioritäten zugunsten des Autoverkehrs erklären.
Geschrieben von: KK Mittwoch, den 30. November 2011 um 11:16 Uhr
Speziell für die "kleine Albertbrücke" in Dresden, auf der Radfahrer und Fußgänger reihenweise ausrutschen, wurde nun ein neues Verkehrszeichen entwickelt: Auf der Brücke gilt nun die Schlittschuhbenutzungspflicht. Die Verantwortlichen dazu: Wir dachten erst, mit dem Schild "Achtung Glätte" (Schneeflocke) sei das Problem behoben, die Glätte gebannt. Mit unserm neuen Schild haben wir uns nochmal ins Zeug gelegt und gezeigt, dass wir für jedes Problem die passende Lösung haben. Die Radfahrer auf der Fahrradbrücke können sich nun sicher sein, dass wir verkehrsschildertechnisch alles menschenmögliche getan haben.
Warum wurde die Brücke eigentlich nicht am 11.11. eröffnet...?
Geschrieben von: NM Mittwoch, den 23. November 2011 um 21:31 Uhr
Am 14.11.2011 wurde die Behelfsbrücke für den Fußgänger- und Radverkehr parallel zur Albertbrücke freigegeben. Bereits in Anwesenheit von Baubürgermeister Jörn Marx und Straßenbauamtsleiter Reinhard Koettnitz kam es zu ersten Stürzen. Die Verantwortlichen sahen jedoch keinen Grund an der Verkehrssicherheit zu zweifeln und gaben die Brücke auch offiziell für den Verkehr frei.
Seitdem kommt es täglich zu Unfällen, die hauptsächlich durch die Rutschigkeit der Holzbohlen sowie der engen Kurvenradien verusacht werden. Leider gehen die Stürze nicht immer glimpflich aus. Bereits mehrfach mussten durch den Rettungsdienst Verletzte versorgt werden. Wie uns viele Radfahrer berichteten, fand mit Ausnahme des Eröffnungstages bisher auch kein Winterdienst auf der Brücke statt.
Weiterlesen: Behelfsbrücke - ADFC fordert Verkehrssicherheit
Geschrieben von: KK Samstag, den 19. November 2011 um 09:48 Uhr
Warum wird das "Radverkehrskonzept Innenstadt" nicht umgesetzt und das über 6 Jahre nachdem es beschlossen wurde? Warum ist der Etat für den Radverkehr so gering? Warum verwirft der Stadtrat immer wieder seine eigenen Beschlüsse, wie zuletzt bei der Königsbrücker Straße? Warum sind einzelne Politiker in Dresden der Meinung, dass schon genug für den Radverkehr getan wude? Warum wird für Radfahrer eine Brücke gebaut, auf der man ausrutscht?
Fragen über Fragen, die jetzt beantwortet werden können: Das Dresdner Kommunalparlament ist bei abgeordnetenwatch. Es lohnt sich, die Stadträte nach den Gründen ihrer Entscheidung zu fragen, ihnen die Meinung zu sagen und - vielleicht, vielleicht - sogar eine Antwort zu erhalten.
Geschrieben von: KK Montag, den 14. November 2011 um 19:44 Uhr
Heute morgen wurde die Fußgänger- und Fahrradbrücke neben der Albertbrücke eingeweiht. Die Kreuzungen an beiden Seiten der Elbe sind von der neuen, "kleinen" Albertbrücke nicht geradlinig erreichbar. Für das hohe Fahrrad-Aufkommen (9000 Radfahrer pro Tag) sind die Anschlüsse der Brücke ans Verkehrsnetz nicht geeignet. Auch die Fahrbahnoberfläche aus Holzbohlen mag schön aussehen, ist aber morgens extrem glatt. Beim Fototermin zur Einweihung der Brücke konnten alle Anwesenden mehrere Stürze mit Radfahrern beobachten. Auch Reinhard Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, hätte sich beim Fototermin mit seinem Rad fast hingelegt. Die Bilder bei SZ-Online sprechen Bände.
An alle, die auf der Brücke gestürzt sind oder noch stürzen werden: Bitte meldet euch beim ADFC! Danke.
Geschrieben von: KK Dienstag, den 08. November 2011 um 18:16 Uhr
Die Baustellenzeit in der Alaunstraße neigt sich dem Ende entgegen. Neben einer neuen Asphaltschicht hat die Straße auch etwas breitere Gehwege bekommen. Eine der letzten Arbeiten besteht darin, Fahrradbügel zu platzieren. Etwa 50 Stück werden zwischen Louisenstraße und Bischofsweg aufgestellt.
Bisher gab es auf der Alaunstraße überhaupt keine Parkplätze für Fahrräder. An Hauswänden "wild geparkt" standen sie vielen Fußgängern im Weg und waren eine leichte Beute für Fahrraddiebe.
Der Besitzer des roten Autos rechts im Bild hat wohl übersehen, dass an der Stelle, wo er sein Auto auf dem Gehweg abgestellt hat, ebenfalls neue Fahrradbügel aufgestellt werden...
Geschrieben von: KK Donnerstag, den 03. November 2011 um 09:56 Uhr
An der Schießgasse wird seit einer Weile gebaut. Schön!, könnte man denken. Der Straßenbelag dort war ja nicht mehr der Frischste. Aber weil in Dresden die Barockideologie vor allem mit Straßenbelagsoberflächen durchgesetzt wird (Stichwort: Beton- und Granitpflaster auf Radwegen wegen der "Kleinteiligkeit"), ist es nicht möglich, der Schießgasse einfach eine neue Asphaltschicht zu verpassen. Die als Radroute beliebte Nebenstraße muss natürlich eine Oberfläche aus Großpflaster kommen.Für Radfahrer ist die Schießgasse dann plötzlich überhaupt keine sinnvoll nutzbare Route mehr. Auch ist jetzt schon abzusehen, dass viele Radfahrer wegen der schlechten Fahrbahnqualität auf den Gehweg ausweichen werden.
Und weil das alleine nicht genügt, wird die Schießgasse während der Bauzeit für den Radverkehr gesperrt. Und zwar genau in der Richtung, in der sie von so vielen Radfahrern so gerne benutzt wird. Nun kommt die Sächsische Zeitung ins Spiel, die sich über die Radfahrer aufregt, die die Schießgasse in eben dieser gesperrten Richtung trotzdem benutzen. Eine Verschwörung? Nein, nur der alltägliche Dresdner Wahnsinn.
Geschrieben von: KK Freitag, den 21. Oktober 2011 um 19:30 Uhr
An der SLUB (Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek) Dresden steht die erste öffentliche Fahrradluftpumpe der Stadt. Allen, die nach dem SLUB-Besuch wiedermal viele Bücher ausgeliehen haben und dann feststellen, dass für die enorme Last an Wissen die Reifen nicht prall genug gefüllt sind, haben jetzt die Chancen mit dem Rad heil und flott nach Hause zu kommen. Mit der Luftpumpe lässt sich der Reifendruck genau, je nach zusätzlichem Büchergewicht, anpassen.
Praktisch! Besonders, weil es in der näheren Umgebung keine Tankstellen gibt.
Geschrieben von: KK Dienstag, den 04. Oktober 2011 um 13:04 Uhr
Jede Stimme zählt! Mein Verein ADFC Dresden e.V. hat die Chance, 1.000 Euro für die Vereinskasse zu gewinnen. Denn die ING-DiBa spendet je 1.000 Euro an die beliebtesten 1.000 Vereine. Wer die meisten Stimmen hat, gewinnt. Also gleich abstimmen!
20.10.11. Mit 683 Stimmen sind wir auf Platz 1299! Damit ist es gut möglich, unter die ersten 1000 zu kommen – bitte weiter fleißig abstimmen.
Geschrieben von: KK Mittwoch, den 28. September 2011 um 21:38 Uhr
Öffentliche Fahrradpumpen, öffentliche Fahrradständer und jetzt auch: Der Fahrradparkplatz in Form eines Autos. Alles Produkte der kleinen Firma Cyclehoop, die seit kurzem, vor allem in Großbritannien, die Gesichter der Städte verändert.
Im Auftrag des London Festival of Architecture hat Cyclehoop einen Fahhradständer entwickelt, der genausoviel Platz benötigt wie ein einzelnes geparktes Auto. Statt einem Auto können auf derselben Fläche 10 Fahrräder abgestellt werden. Im Gegensatz zu sonst weit verbreiteten "Felgenkillern", Fahrradständern, in die nur das Vorderrad geklemmt wird, ist es bei den Fahrradbügeln möglich, den Rahmen anzuschließen. Und die Felge geht auch nicht mehr kaputt, wie sonst bei Felgenkillern üblich.
Besonders schön aber ist der visuelle Effekt dieses Fahrradparkplatzes. Er macht Politikern, Anwohnern, Geschäftsinhabern deutlich, welche Platzverschwendung sich Städte leisten, wenn sie autofreundlich sein wollen und statt 10 Fahrzeugen auf der selben Fläche nur ein einziges parken lassen (nämlich ein Auto).
Geschrieben von: KK Mittwoch, den 28. September 2011 um 10:51 Uhr

Foto: paturiku
Dresden hat deutschlandweit die höchste Feinstaubbelastung in Großstädten. Das zeigt die Outdoor Air Pollution Database der WHO. Der Studie zufolge ist in keiner deutschen Großstadt die Luftstärker mit Feinstaub (PM10) belastet, als in der sächsischen Landeshauptstadt. Zu den Auswirkungen von Feinstaub gehören die Verstärkung von Allergiesymptomen, die Zunahme asthmatischer Anfälle und Lungenkrebs. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankgungen werden durch hohe Feinstaubwerte begünstigt. Einer der wesentlichen Ursachen für die hohe Feinstaubbelastung ist im motorisierten Verkehr zu suchen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) fordert ein Sofortprogramm für den Radverkehr, damit mehr Menschen vom Auto aufs Fahrrad umsteigen und sich auf diese Weise die Feinstaubbelastung verringert.
"Wir haben in Dresden ein großes Potential für den Radverkehr, wie der seit Jahren steigende Radverkehrsanteil und auch das große Interesse am Stadtradeln zeigen. Es würden noch mehr Dresdner Rad fahren, wenn sie nicht durch unsichere Radverkehrsanlagen, fehlende Verbindungen und häufige Benachteiligung an Ampelkreuzungen davon abgeschreckt werden würden." sagt Konrad Krause, Pressesprecher des ADFC Dresden. "Die Stadtpolitiker und der Baubürgermeister haben leider nicht den Mut, über Alternativen zu ihrer grundsätzlich autofreundlichen Politik nachzudenken. Die von OB Orosz vor einem Jahr angekündigte grundsätzliche Wende in der Verkehrspolitik hat bisher nicht stattgefunden."
Weiterlesen: Luftverschmutzung: ADFC fordert Wende in der Verkehrspolitik



